Wissenschaftsbilder des Monats Tot in Fischereileine

Schöne Grüße, mir geht's gut: Rover "Curiosity" hat sich auf dem Roten Planeten selbst aufgenommen. Außerdem in den Wissenschaftsbildern des Monats: ein gigantischer Fettberg und eine traurige Geschichte um eine Meeresschildkröte.
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Dieses Bild der Dreiecksnebel-Galaxie - auch bekannt als Messier 33 - ist eine Kombination von etwa 54 Einzelaufnahmen. Aufgenommen wurde das Bild mit dem Hubble-Weltraumteleskop. Laut der Europäischen Weltraumorganisation Esa ist es die bisher detaillierteste Aufnahme der Dreiecksnebel-Galaxie, einer Nachbargalaxie unserer Milchstraße.

Foto: Nasa / Esa / M. Durbin, J. Dalcanton, and B. F. Williams / University of Washington / dpa
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Was passiert, wenn Verbraucher ihre Haushaltsabfälle achtlos in der Toilette herunterspülen, zeigt dieses Bild. In der Kanalisation Nahe der Küstenstadt Sidmouth in Großbritannien wurde ein riesiger Fettberg gefunden. Das kann in den Rohrleitungen zu Verstopfungen führen.

Foto: South West Water/ dpa
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In den Alpen haben in den vergangenen Wochen immer wieder heftige Schneefälle für Chaos und gefährliche Lawinen gesorgt - mehrere Menschen kamen dabei ums Leben. Um vor Lawinen zu schützen, installieren Experten an einigen Hängen Zäune. So wie hier nahe Ischgl in Österreich.

Foto: DANIEL KOPATSCH/EPA-EFE/REX
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Am Strand von Marari in Indien liegt eine tote Meeresschildkröte am Strand. Das Tier hat einen Strick um den Hals. Es hatte sich offenbar in einem Fischernetz verheddert. Solche Netze stellen eine große Bedrohung für Meeresschildkröten da.

Foto: SOREN ANDERSSON/ AFP
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Es ist wahrlich ein zartes Gewächs, das diese Aufnahme zeigt: Chinesischen Raumfahrern ist es gelungen, auf dem Mond einen Pflanzensamen zum Keimen zu bringen. Die Züchtung gelang auf der chinesischen Mondsonde "Chang'e 4".

Foto: CHONGQING UNIVERSITY HANDOUT/EPA-EFE/REX
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Sie sehen nicht nur gleich aus, sie sind es angeblich auch. Diese Makaken sind alle genetisch identisch. Nach Angaben von chinesischen Forschern sei es erstmals gelungen, genveränderte Affen zu klonen - insgesamt fünf Stück.

Foto: Jin Liwang/ dpa
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Auch an großer Kunst nagt der Zahn der Zeit. Um die Sonnenblumenbilder von Vincent van Gogh zu erhalten, arbeitet ein Restaurator in Amsterdam im Konservierungsatelier. Derzeit wird zunächst der Zustand des Werks begutachtet. Das dauert einige Wochen.

Foto: Peter Dejong/ dpa
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Ein Fisch der Art Zenopsis nebulosa. Das Tier, das mithilfe von Chemikalien eingefärbt wurde, wurde auf einer Ausstellung in Kuala Lumpur gezeigt. Die Fische werden 70 Zentimeter lang und bis zu drei Kilogramm schwer.

Foto: MOHD RASFAN/ AFP
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Selfie vom Mars: Der Rover "Curiosity" hat sich nahe der Vera Rubin Ridge-Formation aufgenommen. Das Selfie besteht aus 57 Einzelbildern, die von der Kamera "Mars Hand Lens Imager" am Roboterarm des Rovers aufgenommen und zu einem Panorama zusammengefügt wurden. Schon häufiger hatte "Curiosity" Selfies vom Roten Planeten geschickt.

Foto: dpa
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Im Kennedy Space Center in Florida steht eine "Falcon 9"-Rakete von SpaceX. Schon länger arbeitet die Nasa mit dem privaten Raumfahrtunternehmen zusammen.

Foto: AFP PHOTO / NASA/SPACEX/HANDOU
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Manchmal ist die Natur ein Künstler. Dieses Bild zeigt einen zugefrorenen See in Ungarn. Der Pécs-See liegt nahe der Ortschaft Orfu im Südwesten des Landes. Die Aufnahme ist mit einer Drohne gemacht worden.

Foto: Tamas Soki/EPA-EFE/REX
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Tropensturm "Pabuk" hat Anfang Januar Südostasien erreicht. Die Satelliten-Aufnahme zeigt ihn über dem Golf von Thailand. An der Küste des Landes hat er für meterhohe Wellen gesorgt und Schäden angerichtet. Und Windgeschwindigkeiten von 70 Kilometern pro Stunde erreicht.

Foto: NASA Worldview HANDOUT/EPA-EFE/REX
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Im Zahnstein einer verstorbenen Frau aus dem Mittelalter haben Forscher Spuren von Lapislazuli gefunden. Das Gestein wurde einst für die Herstellung von tiefblauer Farbe verwendet. Die Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena vermuten, dass die Klosterfrau aus Dalheim im heutigen Nordrhein-Westfalen einst wertvolle Manuskripte angefertigt hat. Offenbar war diese Tätigkeit nicht nur Mönchen vorbehalten.

Foto: Christina Warinner/Max Planck Institute for the Science of Human History via AP
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Es war das astronomische Ereignis des Monats: Am Morgen des 21. Januar war über Deutschland eine totale Mondfinsternis zu sehen. Dabei leuchtete der Mond rötlich, als er sich im Kernschatten der Erde befand. Deshalb werden solche Ereignisse umgangssprachlich auch als Blutmond bezeichnet.

Foto: PHILIPPE HUGUEN/ AFP
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In den USA sorgt derzeit arktische Luft für eisige Temperaturen. Dieses Bild zeigt Apfelbäume, die in Richmond im Bundesstaat Massachusetts Schatten auf den Schnee werfen.

Foto: Ben Garver/The Berkshire Eagle via AP