Mann der »Eisernen Mauer« Der rechte Vater Israels Lange versuchte man den Zionisten Wladimir Zeev Jabotinsky in Israel zu vergessen. Heute gilt der umstrittene Vordenker der Likud-Partei als ein Vorbild Netanyahus. Wer war der Mann? Von Lorenzo Gavarini 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
Geschichte des Israel-Libanon-Konflikts »Wir befinden uns bereits in einer Art drittem Libanonkrieg« In den vergangenen Jahrzehnten marschierte Israel mehrmals in den Libanon ein. Der Nahosthistoriker Eyal Zisser beschreibt, welche verheerenden Fehler dabei begangen wurden. Ein Interview von Christoph Gunkel 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
SPIEGEL TV über die Verbrechen der NS-Zeit Leni Riefenstahl, Paradefrau des Nazifilms Als »Reichsfilmregisseurin« inszenierte Leni Riefenstahl Adolf Hitler als Heilsbringer und seine Komplizen als seine Jünger. So trug sie entscheidend dazu bei, den Nationalsozialismus populär zu machen. 27 Min Zur Merkliste hinzufügen
Aus SPIEGEL GESCHICHTE 5/2024 – Zurück in die Zukunft Das bisschen Weltall macht sich von allein, sagt mein Mann Aye, Aye, Ma’am! Frauen befehligen Sternenschiffe, bekämpfen Außerirdische, retten die Galaxie. Undenkbar ohne Lieutenant Uhura vom »Raumschiff Enterprise« und ihren wichtigsten TV-Kuss. Von Oliver Trenkamp 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise - Der SPIEGEL vor 50 Jahren alle Beiträge Wie eine frische Brise Mit dem »Phillysound« brach schwarze Musik 1974 Umsatzrekorde und etablierte sich endgültig als dominierender Faktor in der Popindustrie. »Rock Your Baby« war der Sommerhit des Jahres. Von Rainer Lübbert 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Wurzeln der Arachnophobie Krabbeln Spinnen nachts wirklich in unseren Mund? In Europa gibt es fast keine gefährlichen Spinnen, trotzdem fürchten die Menschen sie seit je wie kaum ein anderes Tier. Der Historiker Jan Mohnhaupt sagt, womit das zusammenhängt und wie es sich ändern lässt. Von Katja Iken 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Wirkmacht von Utopien Warum so viele Menschen den Zukunftsversprechen der AfD aufsitzen Der Politik mangelt es aktuell an positiven Ideen, sagt die Politologin Isabella Hermann, die zum Einfluss von Science-Fiction in der Gesellschaft forscht. Sie warnt davor, dass Rechts-außen-Kräfte den Fortschrittsglauben kapern. Ein Interview von Solveig Grothe und Eva-Maria Schnurr 11 Min Zur Merkliste hinzufügen
Einschätzung von Historikern Die AfD ködert Jungwähler – wie einst die NSDAP? Junge Deutsche rücken nach rechts, das zeigen die Landtagswahlen im Osten. Auch die NSDAP überzeugte zunächst vor allem die Jugend. Hat sich die AfD da etwas abgeguckt? Eine Analyse von Rafaela von Bredow 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise - Der SPIEGEL vor 50 Jahren alle Beiträge Spektakel für den Diktator Der »Kampf des Jahrtausends« zwischen Muhammad Ali und George Foreman in Zaire war für den SPIEGEL 1974 Anlass, einen näheren Blick auf das Schreckensreich von Diktator Mobutu Sese Seko zu werfen. Von Rainer Lübbert 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Faktencheck zu »Die Fotografin« So glaubhaft ist der Film über Kriegsfotografin Lee Miller In einem neuen Film verkörpert Kate Winslet die Kriegsreporterin Lee Miller. Sie dokumentierte das Grauen des Zweiten Weltkriegs und zahlte dafür einen hohen Preis. Wie nah kommt der Film Millers Leben wirklich? Von Jasmin Lörchner 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Gedenken an den Kolonialismus Wie Deutschland mit der kolonialen Schuld ringt In Deutschland ist das zur Kolonialzeit begangene Unrecht bis heute kaum akzeptiert. Die Politik hängt ihren eigenen Versprechen zur Aufarbeitung weit hinterher. Und rechte Geschichtsrevisionisten gewinnen an Boden. Von Felix Bohr, Katja Iken und Ulrike Knöfel 13 Min Zur Merkliste hinzufügen
Berlins Kultursenator Chialo über Menschenfeindlichkeit »Ich stehe als Verletzter nicht zur Verfügung« Joe Chialo ist einer der wenigen schwarzen Spitzenpolitiker in Deutschland. Seine Familie erlebte Kolonialismus und Rassismus. Vergangene Woche ist er von Pro-Palästina-Aktivisten attackiert worden. Hier spricht er erstmals über den Angriff. Ein Interview von Felix Bohr und Ulrike Knöfel 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
Rassismus in Deutschland »Die Kolonialzeit bestimmt bis heute, wie Schwarze Menschen wahrgenommen werden« 1918 endete Deutschlands Kolonialherrschaft in Afrika. Doch die Erfahrungen von damals sitzen noch immer in der deutschen Gesellschaft fest, sagt Autorin Natasha A. Kelly. Ein Interview von Anastasia Trenkler 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Die Nachfahren der Kolonialisten Opa war kein Verbrecher – oder doch? Wie geht man damit um, wenn ein Vorfahre ein Täter oder eine wichtige Figur in einer einstigen deutschen Kolonie war? Kindeskinder finden ganz unterschiedliche Antworten darauf. Von Katja Iken 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Debatte über Israel Postkolonialismus unter Druck Von Robert Heinze Die postkoloniale Theorie wird inzwischen oft mit Judenhass gleichgesetzt. Doch das diskreditiert eine komplexe Denkschule zu Unrecht. 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Einreisekontrollen Lasst die Grenzen offen! Der SPIEGEL-Leitartikel von Felix Bohr Die Bundesregierung hat temporäre Grenzkontrollen eingeführt, die Union will dauerhafte. Damit begeht die deutsche Politik Verrat an Europa – und vergisst ihre historische Verantwortung. 3 Min Zur Merkliste hinzufügen
Österreich vor der Parlamentswahl Wie geht Widerstand, Frau Berger? Die Widerstandskämpferin Mélanie Berger-Volle, 102 Jahre alt, ist zu Besuch in ihrer Heimatstadt Wien. Dort spricht sie über vermeintliche Volkskanzler und die Gabe, im richtigen Moment Nein zu sagen. Ein Interview von Nils Klawitter 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Messergewalt, Beleidigungen, Cybermobbing Verroht die Gesellschaft wirklich immer mehr? Das Land scheint aus den Fugen zu geraten: Messerattacken, Hasspostings, Übergriffe auf Sanitäter oder Polizisten. Gewalt ist allgegenwärtig. War es jemals so schlimm? Experten kommen zu einem Befund, der überrascht. Von Frank Thadeusz 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Holocaustüberlebende Lasker-Wallfisch »Ihr müsst uns Juden nicht mögen. Aber hört auf, uns zu töten« Anita Lasker-Wallfisch ging durch die Hölle von Auschwitz, auch ihre Tochter Maya kämpft mit den Schatten der Schoa. Trotzdem ließen sie die Nachfahren von NS-Massenmörder Höß ins Haus. Von Katja Iken 11 Min Zur Merkliste hinzufügen
US-Raketen in Deutschland »Wir sollten nicht vergessen, wie gut Abschreckung funktioniert hat« Ab 2026 wollen die USA Tomahawk-Marschflugkörper in Deutschland stationieren. US-Historiker Michael Kimmage erinnert der Schritt an den Erfolg des Westens im Kalten Krieg. Ein Interview von Martin Pfaffenzeller 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
40 Jahre Kultserie »Miami Vice« Die Erfindung von South Beach Weiße Leinenanzüge, schnelle Motorboote und Ferraris als Dienstwagen – mit »Miami Vice« erreichte die Dekadenz der Achtzigerjahre ihren Höhepunkt. Jetzt trafen sich die Schauspieler wieder. Von Solveig Grothe 4 Min Zur Merkliste hinzufügen
Vierbeiner als Fleischquelle Als die Deutschen aus Hunden Gulasch kochten »Sie essen Hunde.« Mit dieser Falschbehauptung über Migranten sorgte Donald Trump beim TV-Duell für Aufsehen. Was er vergaß: Seine Vorfahren stammen aus Deutschland – wo das Schlachten von Hunden erst 1986 verboten wurde. Von Katja Iken 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Literaturstar im Nazireich Erich Kästner und der gefakte Film Kurz vor Kriegsende 1945 zog ein Team um den Schriftsteller Erich Kästner in die Alpen, um einen Film zu machen. Waren die Dreharbeiten nur ein Täuschungsmanöver? Von Lorenzo Gavarini 4 Min Zur Merkliste hinzufügen
Fake News im 18. Jahrhundert Wie die Skandalpresse Marie-Antoinette mobbte Frankreichs einstige Königin Marie Antoinette stand früh im Visier antimonarchistischer Schmähblätter. Pornografische Fakebilder von ihr machten die Runde. Nach einer Affäre um ein Diamantenhalsband eskalierte die Lage. Von Christoph Slangen 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise - Der SPIEGEL vor 50 Jahren alle Beiträge Der »Jefe de estado« war 81, aber er ließ nicht von der Macht Im Sommer 1974 herrschte in Spanien noch immer ein faschistischer Diktator: Francisco Franco war ein Greis und schwer krank. Da wandte er sich mit einer bizarren Botschaft an sein Volk. Von Rainer Lübbert 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
»Ich konnte die Dreistigkeit der Deutschen nicht fassen« Unter Lebensgefahr berichteten Journalistinnen wie Sigrid Schultz, Lee Miller und Martha Gellhorn von der Front im Zweiten Weltkrieg. Nach dem Sieg der Alliierten entstand eine ikonische Aufnahme: Miller in Hitlers Badewanne. Von Jasmin Lörchner 16 Min Zur Merkliste hinzufügen
Der eventuell schwule General aus Preußen Einst drillte der preußische Offizier Steuben US-Soldaten. Heute tobt ein Deutungskampf: Aktivisten erklären ihn zur homosexuellen Galionsfigur, Kinderrechtler wollen seine Statue abreißen – und ein Steuben-Biograf verzweifelt. Von Martin Pfaffenzeller 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
»Bald werden sie uns zahlenmäßig überlegen sein« Nichts brachte US-Gründervater Benjamin Franklin um 1750 zuverlässiger in Rage als die Masseneinwanderung aus Deutschland. Seine Beschimpfungen glichen heutigen AfD-Parolen. Von Stefan Hunglinger 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Deutsche Butterkekse in Manhattan In der NS-Zeit flüchteten viele deutsche Intellektuelle in die USA, auch Hannah Arendt. Sie wurde in New York zum publizistischen Star, lud gern nachmittags zum Kaffee. Den Exilanten setzte sie mit einem Essay ein Denkmal. Von Felix Bohr 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
»Müssen wir jetzt den Asphalt rosarot streichen?« Architektinnen und Stadtplanerinnen entwerfen Quartiere, Plätze und Häuser, die den Bedürfnissen von Frauen stärker entgegenkommen als bisherige Städte. Doch ihre Ideen stoßen auf Widerstand. Von Rafaela von Bredow 11 Min Zur Merkliste hinzufügen
Die Stadtneurotiker Im 19. Jahrhundert wuchsen in Europas Hauptstädten Zentren mit riesigen Plätzen und Prachtalleen heran. Zur gleichen Zeit entdeckten Psychiater einen neuen Typ von Patienten: Menschen, denen diese Weite schreckliche Angst einjagte. Von Frank Thadeusz 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Warum Großfeuer oft so heftig wüten konnten Die Geschichte menschlicher Siedlungen lässt sich auch als Abfolge verheerender Brände erzählen. Doch trotz immer neuer Katastrophen ließ der Aufbau von Berufsfeuerwehren erstaunlich lange auf sich warten. Woran lag das? Von Christoph Seidler 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Es werde Licht in Paris Mitte des 17. Jahrhunderts ordnete Frankreichs König Ludwig XIV. an, Paris nachts zu beleuchten, als erste Stadt Europas. Die Maßnahme veränderte das Leben in der Metropole nachhaltig. Vor allem für eine Berufsgruppe, die das Dunkel liebt. Von Britta Sandberg 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Warum sprinten Frauen hinter Eierspeisen her? Als wäre Kochen nicht schon gefährlich genug: Wieso binden sich diese Damen im britischen Örtchen Olney eine Schürze um und flitzen mit Pfannkuchen durch die Straßen? Ein Bild und seine Geschichte. Von Katja Iken 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Was macht das Baby im Postbeutel? Vielleicht wollten Sie Ihr Kind schon mal auf den Mond schießen. Oder wenigstens zur Oma verschicken – das erledigte zu Beginn der Paketära in den USA der Briefträger. Bis die Post ein Machtwort sprach. Von Katja Iken 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Wird hier etwa Stonehenge gebaut? Der rätselhafte Steinkreis in Südengland soll mehr als 4000 Jahre alt sein. Doch Fotos aus den Fünfzigerjahren lassen anderes vermuten. Sind sie echt? Von Solveig Grothe 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Warum in Jerusalem die Hakenkreuzfahne wehte Die Nazis trugen ihre Symbole in alle Welt – sogar nach Jerusalem. Auch im Palästina der Dreißigerjahre gab es glühende Hitler-Verehrer: Schwäbische Einwanderer gründeten NSDAP-Filialen. Von Solveig Grothe 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Wie erinnern Sie sich an die DDR? »Ein mit Stacheldraht umgebenes Umerziehungslager« Als Fotograf dokumentierte Siegfried Wittenburg den Alltag in der DDR. Sein Leben im sozialistischen Deutschland ist ihm als Drahtseilakt in Erinnerung geblieben. Von Siegfried Wittenburg Zur Merkliste hinzufügen
Wie erinnern Sie sich an die DDR? »Der Staat rettete mich mit einem Stipendium« Christina Kanyarukiga ließ sich von der Stasi als Spitzel in die Bundesrepublik einschleusen. An die DDR erinnert sie sich auch mit Dankbarkeit. Aufgezeichnet von Christoph Gunkel Zur Merkliste hinzufügen
Wie erinnern Sie sich an die DDR? »Wer nicht aneckte, konnte ganz kommod leben« Schon mit 19 trat Udo Pursche in die Sozialistische Einheitspartei ein. In der DDR profitierte er von den technischen Bildungsmöglichkeiten. Aufgezeichnet von Martin Pfaffenzeller Zur Merkliste hinzufügen
Wie erinnern Sie sich an die DDR? »Ein seltsames Land voller Gegensätze« Wegen eines kritischen Flugblatts kam Angelika Kanitz in der DDR in das berüchtigte Frauengefängnis Hoheneck. Trotzdem erinnert sie sich auch an gute Zeiten. Aufgezeichnet von Katja Iken Zur Merkliste hinzufügen
Wie erinnern Sie sich an die DDR? »Sobald ich begann, selbstständig zu denken, stieß ich an unüberwindbare Grenzen« Peter Döbler schwamm 1971 durch die Ostsee in den Westen und wurde so zum »Republikflüchtling«. Die DDR hat er wie einen tyrannischen Vater erlebt. Aufgezeichnet von Katja Iken Zur Merkliste hinzufügen
Wie erinnern Sie sich an die DDR? »Mehr runder Tisch hätte uns allen gutgetan« In der DDR war Schlagersängerin Inka Bause ein Teeniestar. Bei der Wende war sie 20, und vieles ging ihr zu schnell. Von Inka Bause Zur Merkliste hinzufügen
Wie erinnern Sie sich an die DDR? »Die Einheimischen waren misstrauisch und verschlossen« Adelino Massuvira João kam 1980 als Vertragsarbeiter in die DDR. Rassismus und soziale Kälte prägen seine Erinnerung an den untergegangenen Staat. Aufgezeichnet von Katja Iken Zur Merkliste hinzufügen
Wie erinnern Sie sich an die DDR? »Eine Bleikammer der Ewigkeit« Der Schriftsteller André Kubiczek erlebte eine typische Kindheit und Jugend in der Deutschen Demokratischen Republik. Und hat 1989 als das beste DDR-Jahr in Erinnerung. Von André Kubiczek Zur Merkliste hinzufügen
Wie erinnern Sie sich an die DDR? »Biblische Wahrheiten gegen sozialistische Durchhalteparolen« Als Christin sah sich Christine Lieberknecht eher am Rande des sozialistischen Spielfelds. Aus der DDR hat die spätere Ministerpräsidentin von Thüringen auch eine solide naturwissenschaftliche Bildung mitgenommen. Aufgezeichnet von Katja Iken Zur Merkliste hinzufügen
Geschichte der Libanonkriege Vergiftete Nachbarschaft 1948, 1978, 1982, 2006: Vier Mal marschierte Israel in seiner Geschichte bereits in den Libanon ein. Wie lange dauerten die Invasionen und was folgte aus ihnen? Von Christoph Gunkel Zur Merkliste hinzufügen
Religiöse Überzeugungen in den USA Warum so viele Menschen an ein baldiges Ende der Welt glauben Seit rund 200 Jahren erwarten apokalyptische Sekten in den USA den Weltuntergang. Längst haben die religiösen Fanatiker erheblichen Einfluss in Washington, auch auf Donald Trump. Sie rüsten sich für den Endkampf mit dem Antichrist. Von Frank Thadeusz Zur Merkliste hinzufügen
Lebensgefühl einer Generation Wie man die 80er-Jahre überlebte Waldsterben, Atomangst, Aufrüstung, Ozonloch – in den Achtzigerjahren lauerte der Weltuntergang hinter jeder Ecke. Kein Wunder, dass Survival-Helden Erfolge feierten. Rüdiger Nehberg und Co. zeigten, wie man der Apokalypse ins Auge blickte. Von Philipp Schönthaler Zur Merkliste hinzufügen
Hysterie zur Jahrtausendwende Viel Angst um nichts Computer würden versagen, der Zivilisation drohe der GAU, so die Befürchtung, als 1999 der Jahrtausendwechsel anstand. Würde die Software mit der neuen Jahrtausendzählung klarkommen? Von Frank Patalong Zur Merkliste hinzufügen
Das Orakel von Delphi Das Geheimnis der Teilzeit-Prophetinnen Das Orakel zu Delphi prägte mit seinen Weissagungen die Geschichte des Alten Griechenlands. Noch immer rätselt die Forschung: Wer waren die Frauen, die Staaten und Königen die Zukunft offenbarten? Von Martin Pfaffenzeller Zur Merkliste hinzufügen
Innovation für den Alltag Nieder mit der Sklaverei des Haushalts! Kochen, Putzen, Waschen – es gibt Schöneres im Leben und Wichtigeres wohl auch. Deshalb präsentierte Sozialdemokratin Lily Braun 1901 eine revolutionäre Idee: das Einküchenhaus. Es sollte Frauen endlich von der Hausarbeit befreien. Von Katja Iken Zur Merkliste hinzufügen
Monumentalfilm »Metropolis« Wie ein Film aus den Zwanzigerjahren unser Bild von der Zukunft prägte Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Fritz Langs Epos »Metropolis« führte das 1927 höchst anschaulich vor. Die Ideen der Filmarchitekten von damals bestimmen bis heute die Vorstellung künftiger Welten, fliegender Nahverkehr inklusive. Von Lars-Olav Beier Zur Merkliste hinzufügen
Hausmitteilung Und wie stellen Sie sich die Zukunft vor? Zukunft ist das, was kommen wird. Aber wie sieht die Welt dann aus? Was wird sein? Darüber denken Menschen schon sehr lange nach. Zur Merkliste hinzufügen
Ordensgründerin Mary Ward Die Frau, die den Papst herausforderte Die Engländerin Mary Ward träumte im 17. Jahrhundert davon, dass Frauen in der Kirche und in der Welt nicht länger hinter Männern zurückstehen sollten. Sie gründete einen Orden und legte sich mit dem Papst an. Von Jasmin Lörchner Zur Merkliste hinzufügen
Thomas Morus' Idealstaat »Utopia« Was gibt es auf der berühmtesten Insel, die gar nicht existiert, zu sehen? In dem Buch »Utopia« beschrieb der englische Politiker und Humanist Thomas Morus 1516 einen idealen Staat. Die Illustration der Erstausgabe ist gespickt mit Symbolen und Andeutungen. Von Kathrin Maas Zur Merkliste hinzufügen
Buchtipps und Filmempfehlungen Ab in die Zukunft! Autorinnen, Filmemacher und Serienprofis haben immer wieder über künftige Welten nachgedacht oder sie entworfen. Hier wird’s futuristisch. Zur Merkliste hinzufügen