Trumps historisches Idol Der Erfinder von »America first« Ein Gastbeitrag von Claus Leggewie Der siebte US-Präsident Andrew Jackson war Nationalist und isolierte sein Land im 19. Jahrhundert. Trump sieht ihn als Vorbild. Für den Westen ist das eine Gefahr. 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Geschichte der Vergewaltigung »Die Frau galt als männliches Eigentum« Der Fall Pelicot wurzelt tief im Patriarchat. Historikerin Laura Schettini spricht über toxische Männlichkeit als Motiv für sexuelle Gewalt sowie Hass und Lügen gegen missbrauchte Frauen. Ein Interview von Katja Iken 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Problematische Wissenschaft Wie die »Völkerkunde« den Kolonialismus rechtfertigte Die Ethnologie entstand Mitte des 19. Jahrhunderts, sie war zutiefst rassistisch. Auch deutschen Kolonialisten lieferte sie vermeintliche Argumente für die Unterwerfung ganzer Länder. Von Frank Patalong 4 Min Zur Merkliste hinzufügen
Der vergessene Spritsparer In den Siebzigerjahren tüftelten zwei Ingenieure in der DDR an einem Auto, das möglichst wenig Benzin verbrauchen sollte. Ihr Fahrzeug sah nicht nur gut aus, es fuhr auch hocheffizient. Trotzdem entstanden nur zwei Exemplare. Von Christoph Seidler 4 Min Zur Merkliste hinzufügen
Lieber nackt im Garten als bewaffnet im Untergrund Sie wollten alles anders machen. 40 deutsche Aussteiger und ihre Kinder gründeten in den Achtzigerjahren in Umbrien die Landkommune Utopiaggia. Ihr Plan: Sozialismus, der Spaß macht. Dann holte die Realität sie ein. Aus Utopiaggia berichtet Solveig Grothe 15 Min Zur Merkliste hinzufügen
Wie Nostradamus und Co. die Zukunft vorhersagten – und wo sie falsch lagen Etliche Propheten, Weissagerinnen und sogar Wissenschaftler wurden berühmt, weil sie angeblich wussten, was die Zukunft bringt. Wer waren sie, was sahen sie kommen – und was davon stimmte? Von Michael Kister 15 Min Zur Merkliste hinzufügen
Das bisschen Weltall macht sich von allein, sagt mein Mann Aye, Aye, Ma’am! Frauen befehligen Sternenschiffe, bekämpfen Außerirdische, retten die Galaxie. Undenkbar ohne Lieutenant Uhura vom »Raumschiff Enterprise« und ihren wichtigsten TV-Kuss. Von Oliver Trenkamp 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
75 Jahre DDR-Gründung Der Absturz der Beate Ulbricht Als Adoptivtochter des ersten DDR-Staatschefs Walter Ulbricht sollte Beate Ulbricht zum Vorzeigekind werden. Ihre tragische Geschichte ist ein Sinnbild für den untergegangenen Staat. Von Jonas Breng 12 Min Zur Merkliste hinzufügen
Wilde Dreizehn Am Anfang waren es 13 Familien aus Krefeld und ihr frommer Reiseleiter: Franz Daniel Pastorius lotste die ersten Deutschen nach Amerika, am 6. Oktober 1683 trafen sie ein. Der Start war geprägt von bitterer Armut. Von Christopher Piltz 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
»Ich konnte die Dreistigkeit der Deutschen nicht fassen« Unter Lebensgefahr berichteten Journalistinnen wie Sigrid Schultz, Lee Miller und Martha Gellhorn von der Front im Zweiten Weltkrieg. Nach dem Sieg der Alliierten entstand eine ikonische Aufnahme: Miller in Hitlers Badewanne. Von Jasmin Lörchner 16 Min Zur Merkliste hinzufügen
Der eventuell schwule General aus Preußen Einst drillte der preußische Offizier Steuben US-Soldaten. Heute tobt ein Deutungskampf: Aktivisten erklären ihn zur homosexuellen Galionsfigur, Kinderrechtler wollen seine Statue abreißen – und ein Steuben-Biograf verzweifelt. Von Martin Pfaffenzeller 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Deutsche Butterkekse in Manhattan In der NS-Zeit flüchteten viele deutsche Intellektuelle in die USA, auch Hannah Arendt. Sie wurde in New York zum publizistischen Star, lud gern nachmittags zum Kaffee. Den Exilanten setzte sie mit einem Essay ein Denkmal. Von Felix Bohr 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
Zum Tod von Masamitsu Yoshioka Der letzte Bomber von Pearl Harbor Der letzte Japaner, der am Angriff auf Pearl Harbor beteiligt war, ist im Alter von 106 Jahren gestorben. Auf den Krieg sah er am Ende seines Lebens mit Trauer zurück. 3 Min Zur Merkliste hinzufügen
DDR-Gründung alle Beiträge Sie ist wieder da Ein Essay von Anne Rabe Am 7. Oktober 1949 wurde die DDR gegründet, vor 34 Jahren ging sie unter. Doch in jüngster Zeit feiert die zweite deutsche Diktatur ein unheilvolles Revival. Das bedroht unsere Demokratie. 16 Min Zur Merkliste hinzufügen
»Der Minderwertigkeits-Komplex ist in vielen Ostdeutschen abgespeichert« Auf der Suche nach Erklärungen für die Wahlergebnisse in Ostdeutschland rätseln viele über den untergegangenen Staat. Doch die ständige Rede vom »anderen Osten« spaltet erst recht, meint die Historikerin Claudia Gatzka. Ein Interview von Sebastian Fischer und Eva-Maria Schnurr 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Mit den Füßen im Osten, mit dem Kopf im Westen Von Sabine Rennefanz Für die offizielle DDR waren die USA der kapitalistische Klassenfeind. Doch die Bürgerinnen und Bürger fanden dort ein Sehnsuchtsland. Unsere Autorin auch. 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
Schaffen Sie es in 15 Fragen zum Karl-Marx-Orden? Was verstand man in der DDR unter »Fidels Rache«? Wie viele Menschen machten von Westdeutschland nach Osten rüber? Und was schenkte Staatschef Erich Honecker 1987 dem Panikrocker Udo Lindenberg? Testen Sie Ihr Wissen! Von Katja Iken 2 Min Zur Merkliste hinzufügen
Geschichte der Libanonkriege Vergiftete Nachbarschaft 1948, 1978, 1982, 2006: Vier Mal marschierte Israel in seiner Geschichte bereits in den Libanon ein. Wie lange dauerten die Invasionen und was folgte aus ihnen? Von Christoph Gunkel 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Mann der »Eisernen Mauer« Der rechte Vater Israels Lange versuchte man den Zionisten Wladimir Zeev Jabotinsky in Israel zu vergessen. Heute gilt der umstrittene Vordenker der Likud-Partei als ein Vorbild Netanyahus. Wer war der Mann? Von Lorenzo Gavarini 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
Geschichte des Israel-Libanon-Konflikts »Wir befinden uns bereits in einer Art drittem Libanonkrieg« In den vergangenen Jahrzehnten marschierte Israel mehrmals in den Libanon ein. Der Nahosthistoriker Eyal Zisser beschreibt, welche verheerenden Fehler dabei begangen wurden. Ein Interview von Christoph Gunkel 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
SPIEGEL TV über die Verbrechen der NS-Zeit Leni Riefenstahl, Paradefrau des Nazifilms Als »Reichsfilmregisseurin« inszenierte Leni Riefenstahl Adolf Hitler als Heilsbringer und seine Komplizen als seine Jünger. So trug sie entscheidend dazu bei, den Nationalsozialismus populär zu machen. 27 Min Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise - Der SPIEGEL vor 50 Jahren alle Beiträge Wie eine frische Brise Mit dem »Phillysound« brach schwarze Musik 1974 Umsatzrekorde und etablierte sich endgültig als dominierender Faktor in der Popindustrie. »Rock Your Baby« war der Sommerhit des Jahres. Von Rainer Lübbert 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Wurzeln der Arachnophobie Krabbeln Spinnen nachts wirklich in unseren Mund? In Europa gibt es fast keine gefährlichen Spinnen, trotzdem fürchten die Menschen sie seit je wie kaum ein anderes Tier. Der Historiker Jan Mohnhaupt sagt, womit das zusammenhängt und wie es sich ändern lässt. Von Katja Iken 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Wirkmacht von Utopien Warum so viele Menschen den Zukunftsversprechen der AfD aufsitzen Der Politik mangelt es aktuell an positiven Ideen, sagt die Politologin Isabella Hermann, die zum Einfluss von Science-Fiction in der Gesellschaft forscht. Sie warnt davor, dass Rechts-außen-Kräfte den Fortschrittsglauben kapern. Ein Interview von Solveig Grothe und Eva-Maria Schnurr 11 Min Zur Merkliste hinzufügen
Einschätzung von Historikern Die AfD ködert Jungwähler – wie einst die NSDAP? Junge Deutsche rücken nach rechts, das zeigen die Landtagswahlen im Osten. Auch die NSDAP überzeugte zunächst vor allem die Jugend. Hat sich die AfD da etwas abgeguckt? Eine Analyse von Rafaela von Bredow 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise - Der SPIEGEL vor 50 Jahren alle Beiträge Spektakel für den Diktator Der »Kampf des Jahrtausends« zwischen Muhammad Ali und George Foreman in Zaire war für den SPIEGEL 1974 Anlass, einen näheren Blick auf das Schreckensreich von Diktator Mobutu Sese Seko zu werfen. Von Rainer Lübbert 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Faktencheck zu »Die Fotografin« So glaubhaft ist der Film über Kriegsfotografin Lee Miller In einem neuen Film verkörpert Kate Winslet die Kriegsreporterin Lee Miller. Sie dokumentierte das Grauen des Zweiten Weltkriegs und zahlte dafür einen hohen Preis. Wie nah kommt der Film Millers Leben wirklich? Von Jasmin Lörchner 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Gedenken an den Kolonialismus Wie Deutschland mit der kolonialen Schuld ringt In Deutschland ist das zur Kolonialzeit begangene Unrecht bis heute kaum akzeptiert. Die Politik hängt ihren eigenen Versprechen zur Aufarbeitung weit hinterher. Und rechte Geschichtsrevisionisten gewinnen an Boden. Von Felix Bohr, Katja Iken und Ulrike Knöfel 13 Min Zur Merkliste hinzufügen
Berlins Kultursenator Chialo über Menschenfeindlichkeit »Ich stehe als Verletzter nicht zur Verfügung« Joe Chialo ist einer der wenigen schwarzen Spitzenpolitiker in Deutschland. Seine Familie erlebte Kolonialismus und Rassismus. Vergangene Woche ist er von Pro-Palästina-Aktivisten attackiert worden. Hier spricht er erstmals über den Angriff. Ein Interview von Felix Bohr und Ulrike Knöfel 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
Rassismus in Deutschland »Die Kolonialzeit bestimmt bis heute, wie Schwarze Menschen wahrgenommen werden« 1918 endete Deutschlands Kolonialherrschaft in Afrika. Doch die Erfahrungen von damals sitzen noch immer in der deutschen Gesellschaft fest, sagt Autorin Natasha A. Kelly. Ein Interview von Anastasia Trenkler 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Die Nachfahren der Kolonialisten Opa war kein Verbrecher – oder doch? Wie geht man damit um, wenn ein Vorfahre ein Täter oder eine wichtige Figur in einer einstigen deutschen Kolonie war? Kindeskinder finden ganz unterschiedliche Antworten darauf. Von Katja Iken 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Debatte über Israel Postkolonialismus unter Druck Von Robert Heinze Die postkoloniale Theorie wird inzwischen oft mit Judenhass gleichgesetzt. Doch das diskreditiert eine komplexe Denkschule zu Unrecht. 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Einreisekontrollen Lasst die Grenzen offen! Der SPIEGEL-Leitartikel von Felix Bohr Die Bundesregierung hat temporäre Grenzkontrollen eingeführt, die Union will dauerhafte. Damit begeht die deutsche Politik Verrat an Europa – und vergisst ihre historische Verantwortung. 3 Min Zur Merkliste hinzufügen
Österreich vor der Parlamentswahl Wie geht Widerstand, Frau Berger? Die Widerstandskämpferin Mélanie Berger-Volle, 102 Jahre alt, ist zu Besuch in ihrer Heimatstadt Wien. Dort spricht sie über vermeintliche Volkskanzler und die Gabe, im richtigen Moment Nein zu sagen. Ein Interview von Nils Klawitter 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Messergewalt, Beleidigungen, Cybermobbing Verroht die Gesellschaft wirklich immer mehr? Das Land scheint aus den Fugen zu geraten: Messerattacken, Hasspostings, Übergriffe auf Sanitäter oder Polizisten. Gewalt ist allgegenwärtig. War es jemals so schlimm? Experten kommen zu einem Befund, der überrascht. Von Frank Thadeusz 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Holocaustüberlebende Lasker-Wallfisch »Ihr müsst uns Juden nicht mögen. Aber hört auf, uns zu töten« Anita Lasker-Wallfisch ging durch die Hölle von Auschwitz, auch ihre Tochter Maya kämpft mit den Schatten der Schoa. Trotzdem ließen sie die Nachfahren von NS-Massenmörder Höß ins Haus. Von Katja Iken 11 Min Zur Merkliste hinzufügen
US-Raketen in Deutschland »Wir sollten nicht vergessen, wie gut Abschreckung funktioniert hat« Ab 2026 wollen die USA Tomahawk-Marschflugkörper in Deutschland stationieren. US-Historiker Michael Kimmage erinnert der Schritt an den Erfolg des Westens im Kalten Krieg. Ein Interview von Martin Pfaffenzeller 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
40 Jahre Kultserie »Miami Vice« Die Erfindung von South Beach Weiße Leinenanzüge, schnelle Motorboote und Ferraris als Dienstwagen – mit »Miami Vice« erreichte die Dekadenz der Achtzigerjahre ihren Höhepunkt. Jetzt trafen sich die Schauspieler wieder. Von Solveig Grothe 4 Min Zur Merkliste hinzufügen
Vierbeiner als Fleischquelle Als die Deutschen aus Hunden Gulasch kochten »Sie essen Hunde.« Mit dieser Falschbehauptung über Migranten sorgte Donald Trump beim TV-Duell für Aufsehen. Was er vergaß: Seine Vorfahren stammen aus Deutschland – wo das Schlachten von Hunden erst 1986 verboten wurde. Von Katja Iken 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
»Müssen wir jetzt den Asphalt rosarot streichen?« Architektinnen und Stadtplanerinnen entwerfen Quartiere, Plätze und Häuser, die den Bedürfnissen von Frauen stärker entgegenkommen als bisherige Städte. Doch ihre Ideen stoßen auf Widerstand. Von Rafaela von Bredow 11 Min Zur Merkliste hinzufügen
Die Stadtneurotiker Im 19. Jahrhundert wuchsen in Europas Hauptstädten Zentren mit riesigen Plätzen und Prachtalleen heran. Zur gleichen Zeit entdeckten Psychiater einen neuen Typ von Patienten: Menschen, denen diese Weite schreckliche Angst einjagte. Von Frank Thadeusz 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Warum Großfeuer oft so heftig wüten konnten Die Geschichte menschlicher Siedlungen lässt sich auch als Abfolge verheerender Brände erzählen. Doch trotz immer neuer Katastrophen ließ der Aufbau von Berufsfeuerwehren erstaunlich lange auf sich warten. Woran lag das? Von Christoph Seidler 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Es werde Licht in Paris Mitte des 17. Jahrhunderts ordnete Frankreichs König Ludwig XIV. an, Paris nachts zu beleuchten, als erste Stadt Europas. Die Maßnahme veränderte das Leben in der Metropole nachhaltig. Vor allem für eine Berufsgruppe, die das Dunkel liebt. Von Britta Sandberg 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Warum sprinten Frauen hinter Eierspeisen her? Als wäre Kochen nicht schon gefährlich genug: Wieso binden sich diese Damen im britischen Örtchen Olney eine Schürze um und flitzen mit Pfannkuchen durch die Straßen? Ein Bild und seine Geschichte. Von Katja Iken 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Was macht das Baby im Postbeutel? Vielleicht wollten Sie Ihr Kind schon mal auf den Mond schießen. Oder wenigstens zur Oma verschicken – das erledigte zu Beginn der Paketära in den USA der Briefträger. Bis die Post ein Machtwort sprach. Von Katja Iken 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Wird hier etwa Stonehenge gebaut? Der rätselhafte Steinkreis in Südengland soll mehr als 4000 Jahre alt sein. Doch Fotos aus den Fünfzigerjahren lassen anderes vermuten. Sind sie echt? Von Solveig Grothe 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Warum in Jerusalem die Hakenkreuzfahne wehte Die Nazis trugen ihre Symbole in alle Welt – sogar nach Jerusalem. Auch im Palästina der Dreißigerjahre gab es glühende Hitler-Verehrer: Schwäbische Einwanderer gründeten NSDAP-Filialen. Von Solveig Grothe 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Erinnerung an einen verschwundenen Staat Was für ein Land war die DDR? Was von der DDR blieb, sind Erinnerungen. Doch die sind ganz unterschiedlich, je nachdem, wen man fragt. Zehn Zeitzeuginnen und Zeitzeugen antworten – vom Republikflüchtling bis zur Stasi-Spitzelin. Aufgezeichnet von Katja Iken, Christoph Gunkel, Elisa von Hof und Martin Pfaffenzeller Zur Merkliste hinzufügen
Ordensgründerin Mary Ward Die Frau, die den Papst herausforderte Die Engländerin Mary Ward träumte im 17. Jahrhundert davon, dass Frauen in der Kirche und in der Welt nicht länger hinter Männern zurückstehen sollten. Sie gründete einen Orden und legte sich mit dem Papst an. Von Jasmin Lörchner Zur Merkliste hinzufügen
Thomas Morus' Idealstaat »Utopia« Was gibt es auf der berühmtesten Insel, die gar nicht existiert, zu sehen? In dem Buch »Utopia« beschrieb der englische Politiker und Humanist Thomas Morus 1516 einen idealen Staat. Die Illustration der Erstausgabe ist gespickt mit Symbolen und Andeutungen. Von Kathrin Maas Zur Merkliste hinzufügen
Historische Weltausstellungen Jahrmarkt der Technikträume Weltausstellungen sind so etwas wie die Olympischen Spiele der Ingenieurskunst. Eine Manifestation des Fortschrittsglaubens. Bilder von damals zeigen, wie man sich einst die Zukunft vorstellte. Zur Merkliste hinzufügen
Pionierwerk der Dystopie-Literatur »Wir« - Das erste Opfer der sowjetischen Zensur Die Menschen tragen Nummern statt Namen, protokollieren ihr Leben in Tabellen, Liebe ist verboten. Mit »Wir« schrieb Jewgenij Samjatin 1920 einen der ersten dystopischen Zukunftsromane. Sein Werk ist heute wieder aktuell. Von Harald Justin Zur Merkliste hinzufügen
Avantgardekünstlerin Sonia Delaunay Frau als Gesamtkunstwerk Anfang des 20. Jahrhunderts brachen Künstlerinnen und Künstler mit der Vergangenheit, sie wollten radikal modern sein. Besonders weit ging Sonia Delaunay: Sie machte ihr ganzes Leben zur Kunst. Von Noelle Konate Zur Merkliste hinzufügen
Wie Menschen sich früher die Zukunft vorstellten Zwischen Angst und Hoffnung Wie geht es weiter? Sichere Antworten auf diese Frage hat niemand, die Zukunft lag im Dunklen, daran hat sich bis heute nichts geändert. Doch das Unbekannte lud schon immer ein zu Projektionen aller Art. Zur Merkliste hinzufügen
Religiöse Überzeugungen in den USA Warum so viele Menschen an ein baldiges Ende der Welt glauben Seit rund 200 Jahren erwarten apokalyptische Sekten in den USA den Weltuntergang. Längst haben die religiösen Fanatiker erheblichen Einfluss in Washington, auch auf Donald Trump. Sie rüsten sich für den Endkampf mit dem Antichrist. Von Frank Thadeusz Zur Merkliste hinzufügen
Aufbau eines jüdischen Staats Die Baumeisterin des Zionismus Der Traum von einem jüdischen Staat entstand als Reaktion auf den Antisemitismus in Europa. Die Berliner Architektin Lotte Cohn half in den Zwanzigerjahren, die Vision in Palästina zu verwirklichen. Doch sie wurde desillusioniert. Von Felix Bohr Zur Merkliste hinzufügen
Der allererste Zukunftsroman Sprengkraft aus dem Untergrund Kurz vor der Französischen Revolution elektrisierte ein Buch ganz Europa. Es hieß »Das Jahr 2440«; erstmals malte sich darin ein Autor ganz konkret die Zukunft aus. Den Mächtigen machte das derart Angst, dass sie es verboten. Von Dela Kienle Zur Merkliste hinzufügen
Davon träumten die Menschen des Mittelalters Satt, ewig jung und selbstbestimmt Im Jenseits winkte das Paradies, aber auch ganz irdische Zukunftshoffnungen hatten Menschen im Mittelalter. Wir stellen die drei bekanntesten vor. Von Jasmin Lörchner Zur Merkliste hinzufügen