Wuff! Wie der Mensch auf den Hund kam Vor rund 40.000 Jahren entdeckte Homo sapiens, wie ähnlich ihm der Wolf ist. Forscher können mittlerweile immer besser erklären, wie die Freundschaft begann. Was eine neue Frage aufwirft: Wer zähmte wen? Von Frank Thadeusz 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Der Knochenjob Die Archäogenetik hat das Bild von der Steinzeit revolutioniert. Einer ihrer Erfinder wurde schon als Doktorand zum Star: Johannes Krause gelang mit Detektivarbeit im Leipziger Labor ein sensationeller Durchbruch. Von Jonas Breng 12 Min Zur Merkliste hinzufügen
Was am Lagerfeuer der Steinzeit passierte Die Flammen knistern und züngeln, zischend fällt Mammutfett in die Glut: Am Feuer, glaubt die Köchin Verena Lugert, haben unsere Vorfahren ihr Menschsein entdeckt. Bei bekömmlichen Speisen – und guten Geschichten. Von Verena Lugert 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Der bestbewaffnete Pazifist im Norden Harm Paulsen kann auf 43 Arten Feuer machen. Mit Pfeil und Bogen beschießt er Schweinehälften. Seine Mission: Steinzeitwaffen nachbauen und testen, was frühen Menschen schon möglich war. Wie gut klappt das? Von Johann Grolle 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
Lebensborn-Heime der Nazis Kinder zeugen für Hitler Im »Lebensborn« züchteten die Nationalsozialisten »arischen« Nachwuchs und verschleppten im Rassenwahn Kinder in die Heime. Soziologe Dirk Kaesler hat spät erfahren, dass seine Eltern für den Verein arbeiteten. Von Stefan Hunglinger 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
Tragödie im Himalaya Mallorys letzte Briefe veröffentlicht – 100 Jahre nach seinem Tod am Mount Everest George Mallory wollte 1924 den Mount Everest bezwingen, seine Leiche wurde 1999 gefunden – unklar, ob er es bis ganz nach oben schaffte. Nun wurde der berührende Briefwechsel mit seiner Ehefrau Ruth veröffentlicht. 3 Min Zur Merkliste hinzufügen
Herkunft von NS-Parolen Das wird man doch wohl noch sagen dürfen? Nein, darf man nicht Mit seiner »Alles für Deutschland«-Rhetorik lotet der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke die Grenzen des Sagbaren aus – jetzt steht er vor Gericht. Welche NS-Parolen verboten sind, woher sie stammen: der Überblick. Von Katja Iken 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Schräge Geschichte alle Beiträge Der Eheknast von Birthälm In einer rumänischen Gemeinde soll es nur zu einer einzigen Scheidung in 300 Jahren gekommen sein. Denn zerstrittene Paare sperrte man in Birthälm in den »Versöhnungsturm«: wochenlang auf engstem Raum, um die Ehe zu retten. Von Anastasia Trenkler 3 Min Zur Merkliste hinzufügen
Schicksal der Palästinenser »Krieg und Verlust sind in jeder Generation meiner Familie wahnsinnig präsent« Die Autorin Joana Osman hat die Geschichte ihrer Familie aufgearbeitet, die 1948 aus Palästina vertrieben wurde. Hier spricht sie über Traumata und Lebenslust, Hass und Humor und ihren Einsatz für Frieden, auch mit Iran. Ein Interview von Christoph Gunkel 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Sexuelle Gewalt im US-Rap »Im Hip-Hop ist Puffy das Äquivalent zu Weinstein« In den USA zieht der Vergewaltigungsskandal um P. Diddy immer größere Kreise. Eva Ries war Managerin des Wu-Tang Clan und kannte den Hip-Hop-Mogul persönlich. Hier sagt sie, warum sie in der Szene schon lange nichts mehr wundert. Ein Interview von Jonas Breng 13 Min Zur Merkliste hinzufügen
Legendäres Nazigefängnis Colditz Im Trainingslager von James Bond Das 1000 Jahre alte Schloss Colditz ist für Briten eine Legende. In Deutschland kennen es nur wenige. Einst war die Burg ein Lager für britische Offiziere, die verwegen und trickreich flüchteten – Vorbilder für Agent 007. Von Peter Littger 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
Konflikt im Nahen Osten Was steckt hinter der Feindschaft zwischen Israel und Iran? Irans Angriff auf Israel schürt die Furcht vor einem großen Krieg in Nahost. Der Konflikt zwischen den beiden Ländern schwelt seit Jahrzehnten. Dabei waren die Beziehungen einst freundschaftlich. Der Überblick. Von Henrik Bahlmann und Anna Ehlebracht 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Die Hitler-Attentäter vom 20. Juli 1944 als Alibi der Bundesrepublik Die Widerstandslüge Ein Debattenbeitrag von Ruth Hoffmann Der Widerstand gegen Hitler wurde in der jungen Bundesrepublik zu einem Mythos, hinter dem sich Täter und Mitläufer gern versteckten. Tatsächlich hatten viele Deutsche für die Attentäter nur Verachtung übrig. 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
Nutella-Geburtstag Schwieriges schmieriges Jubiläum Der, die oder das? Am Frühstückstisch feiert ein berühmter Brotaufstrich Geburtstag. Vor 60 Jahren kam die bekannteste Nuss-Nugat-Creme der Welt auf den Markt. 3 Min Zur Merkliste hinzufügen
NS-Rüstungsminister Albert Speer Er war der Architekt der Judenvernichtung. Aber er spielte den Gentleman-Nazi Er trieb den »Totalen Krieg« voran und ließ Konzentrationslager in »Primitivbauweise« errichten. Trotzdem konnte Albert Speer dem Galgen entgehen. Indem er sich trickreich als angeblicher Hitler-Gegner inszenierte. Von Nina Adler 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise - Der SPIEGEL vor 50 Jahren alle Beiträge »Lasst euer Land nicht von der Angst regieren« Um den eigenen Job bangten 1974 nur wenige Bundesbürger, aber viele um die deutsche Wirtschaft. Sozialforscher beobachteten eine »Angstlücke«: gut für die Union, schlecht für Willy Brandts SPD. Von Rainer Lübbert 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Neues von gestern alle Beiträge Unter dem Rasen Von Eva-Maria Schnurr Unzugängliche Gräber, unterirdische Spionagetunnel und ein Brief, der vertraulich gedacht war: In diesem Newsletter geht es um Dinge, die eigentlich nicht ans Licht kommen sollten. 4 Min Zur Merkliste hinzufügen
Das ewige Rom und sein Todesstoß durch einen Söldnertrupp Mit Wehrpflicht und der Erfindung des Berufsheeres war das Römische Reich groß geworden. Das Verhängnis der Weltmacht war jedoch ein rebellierender Söldnertrupp. Wie konnte es dazu kommen? Von Michael Kister 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Die Erfindung des Mietkriegers Griechen kämpften als persische Krieger gegen Griechen – in der Antike war das völlig normal. Die Hellenen waren das Söldnervolk schlechthin im östlichen Mittelmeerraum. Sie hatten einen starken Antrieb. Von Frank Patalong 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Wahre Rambos – wie Söldner sich als Helden inszenieren Für Kriege werden sie als skrupellose Killer gebucht. Söldner selbst stilisieren sich gern als harte Hunde mit heroischem Mut. In der Popkultur hinterlässt dieser martialische Mythos markante Spuren. Von Klaas Voß 12 Min Zur Merkliste hinzufügen
Die traurige Geschichte des Fergus MacMillan Ein junger Schotte fand 1636 neben Schweden, Deutschen, Finnen, Italienern und Spaniern seine letzte Ruhe in einem Brandenburger Massengrab. Der spektakuläre Fund zeigt: Der Dreißigjährige Krieg war ein internationaler Söldnerkonflikt. Von Sabine Eickhoff 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Köchin von Rudolf Höß in Auschwitz Die Sklavin des Massenmörders Die Mannheimerin Sophie Stippel war Gefangene in Auschwitz und musste in der Villa des KZ-Kommandanten Rudolf Höß schuften. Genau dort, wo der Film »The Zone of Interest« spielt. Von ihren Erfahrungen erzählte sie später ihrem Enkel. Von Katja Iken 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
Nach Brandbrief der SPD-Historiker »Was die Genossen Stegner und Mützenich angeht, fühlt man sich an Donald Trump erinnert« Rückwärtsgewandt, populistisch, intellektuellenfeindlich: Jan C. Behrends urteilt hart über die SPD. Der Historiker ist Parteimitglied und fordert eine schonungslose Aufarbeitung der sozialdemokratischen Russlandpolitik. Ein Interview von Katja Iken und Anastasia Trenkler 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
DDR-Diktator Walter Ulbricht »Müssen wir wirklich jeden Dreck aus dem Westen kopieren?« Der Erbauer der Mauer war ein fader, fistelnder Apparatschik. Dennoch hielt sich DDR-Staatschef Walter Ulbricht 21 Jahre lang an der Macht. Eine neue Biografie blättert auch wunderliche Seiten von »Genosse Spitzbart« auf. Von Frank Thadeusz 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
»Sehr kräftig für den Begattungsakt« – die Vorfahren von Viagra Von jeher hofften Menschen auf spezielle Mittelchen, um die Begierde in Gang zu bringen. Die Grenzen zum Aberglauben waren fließend. Und ängstlich oder ekelempfindlich durften die Anwendenden nicht sein. Von Katja Iken 3 Min Zur Merkliste hinzufügen
Seit wann »Nein« auch »Nein« heißt Sex gegen den Willen einer Person war nicht immer ein Verbrechen. Erst seit dem 12. Jahrhundert hatten Frauen zumindest theoretisch die Chance, dass ihre Peiniger vor Gericht bestraft wurden. Doch kaum eine klagte. Warum nicht? Von Hiram Kümper 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
Seid fruchtbar und mehret euch – wenn ihr »Arier« seid Unter Hitler seien die Deutschen verklemmt gewesen, heißt es immer noch oft. Doch heterosexuelle »Herrenmenschen« genossen größte sexuelle Freizügigkeit. Menschen, die der Nazi-Norm nicht entsprachen, wurden sterilisiert oder ermordet. Von Andreas Wassermann 11 Min Zur Merkliste hinzufügen
Als Masturbation angeblich zu Tuberkulose führte Mediziner kämpften einst mit Dornenringen und Keuschheitsgürteln gegen die »Selbst-Befleckung« – und quälten Millionen Menschen. Der Wahn lässt sich auf ein einzelnes Buch aus dem 18. Jahrhundert zurückführen. Von Solveig Grothe 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Warum sprinten Frauen hinter Eierspeisen her? Als wäre Kochen nicht schon gefährlich genug: Wieso binden sich diese Damen im britischen Örtchen Olney eine Schürze um und flitzen mit Pfannkuchen durch die Straßen? Ein Bild und seine Geschichte. Von Katja Iken 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Was macht das Baby im Postbeutel? Vielleicht wollten Sie Ihr Kind schon mal auf den Mond schießen. Oder wenigstens zur Oma verschicken – das erledigte zu Beginn der Paketära in den USA der Briefträger. Bis die Post ein Machtwort sprach. Von Katja Iken 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Wird hier etwa Stonehenge gebaut? Der rätselhafte Steinkreis in Südengland soll mehr als 4000 Jahre alt sein. Doch Fotos aus den Fünfzigerjahren lassen anderes vermuten. Sind sie echt? Von Solveig Grothe 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Warum in Jerusalem die Hakenkreuzfahne wehte Die Nazis trugen ihre Symbole in alle Welt – sogar nach Jerusalem. Auch im Palästina der Dreißigerjahre gab es glühende Hitler-Verehrer: Schwäbische Einwanderer gründeten NSDAP-Filialen. Von Solveig Grothe 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Warum das Verhältnis zwischen Fußball und Nationalgefühl so heikel ist Ungehemmt Flaggen schwenken und so richtig stolz sein – der Fußball machte das bald nach 1945 möglich. Die Nationalmannschaft hatte immer auch eine gesellschaftliche Funktion. Doch was, wenn der Erfolg ausbleibt? Von Peter Ahrens 12 Min Zur Merkliste hinzufügen
Wie schwarze Sänger deutsche Vorurteile entlarvten Anfang der Dreißigerjahre traten schwarze Amerikaner auf deutschen Bühnen mit Liedern von Schubert und Beethoven auf. Sie brachten die Überzeugungen ihres Publikums schwer durcheinander: Denn sie klangen deutsch. Von Jasmin Lörchner 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Schon Hugenotten und Ruhrpolen rangen mit der Integration Ohne die Hugenotten und »Ruhrpolen« wären wir keine Spargelnation, und Schalke 04 wäre nicht Meister geworden. Was wurde aus Deutschlands ersten großen Einwanderergruppen? Von Fabian Hillebrand 11 Min Zur Merkliste hinzufügen
Was soll denn »deutsche Küche« sein? Ob Weißwurst oder Frankfurter Grüne Soße: »Typisch deutsche« Gerichte sind oft alles andere als regional: Selbst Kartoffeln und Sauerkraut haben eine Migrationsgeschichte. Trotzdem gibt es eine Formel für die heimische Esskultur. Von Katja Iken 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise – Der SPIEGEL vor 50 Jahren Der Abgang des Piraten Moshe Dayan Vom Angriff der arabischen Nachbarn wurde Israel 1973 im Jom-Kippur-Krieg überrascht. Als Verteidigungsminister war Kriegsheld Moshe Dayan dadurch entzaubert. Und mit ihm die Gründergeneration des Staates. Von Rainer Lübbert Zur Merkliste hinzufügen
Mysteriöse Steinzeitmalerei Hoch die Hände, Höhlenwände An den Felswänden der Cueva de las Manos in Argentinien prangen unzählige prähistorische Handabdrücke. Die Wissenschaft rätselt bis heute: Warum haben sich unsere Vorfahren auf diese Weise verewigt? Von Kathrin Maas Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise – Der SPIEGEL vor 50 Jahren Die stornierte Revolution in China Nach der Mao-Ära kehrte China auf einen pragmatischen Kurs zurück, hielt aber am totalitären Machtanspruch der Kommunisten fest. 1974 beobachtete ein SPIEGEL-Reporter Wohlstand, exerzierende Kinder und sehr brave Jugendliche. Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise – Der SPIEGEL vor 50 Jahren Der verzwickte Mordfall Ingrid B. Eine junge Ostdeutsche hatte 1972 ihren Vater auf einer Müllhalde erschlagen, saß aber in West-Berlin in Haft. Die deutsch-deutschen Turbulenzen beschäftigten auch die internationale Justiz und Politik. Von Rainer Lübbert Zur Merkliste hinzufügen
Puhdys-Musiker Dieter Birr »Nach der Wende war der Ost-Rock tot« Mit den Puhdys schrieb er deutsch-deutsche Rockgeschichte. Jetzt ist Sänger Dieter »Maschine« Birr 80 Jahre alt. Hier spricht er über Rockstars in der DDR, Songverbote, Fluchtgedanken und eine USA-Reise. Ein Interview von Alex Gernandt Zur Merkliste hinzufügen
Frühe Medizin Dr. med. Sapiens – die Höhlenretter der Steinzeit Schon Neandertaler haben Knochen geschient, Frühmenschen Schädel aufgebohrt. Unsere Vorfahren verfügten über verblüffendes medizinisches Wissen – und litten unter Arthrose oder Tennisarm. Von Katja Iken Zur Merkliste hinzufügen
Neues von gestern – der Geschichte-Newsletter Mensch, hast du dich verändert Von Jochen Leffers Der Forschung zur Steinzeit sind sensationelle Durchbrüche gelungen. Das Bild von der Welt unserer erstaunlichen Vorfahren wird immer detailreicher, vom Neandertaler bis zu Ötzi.
Zeitreise – Der SPIEGEL vor 50 Jahren Kulturkampf um die Mengenlehre Pädagogenjargon x (rote + blaue + gelbe Plättchen) = reichlich Elternzorn. So lautete die Formel, die Grundschulkinder verwirrte und gestandene Lehrkräfte verstimmte: »Mengenlehre« war das Reizwort des Jahres 1974. Von Rainer Lübbert Zur Merkliste hinzufügen
Russlands Geschichtspolitik »Putin hat Deutschland als Schwachstelle Europas ausgemacht« Mitten im Krieg gegen die Ukraine prangert Russland Verbrechen der Wehrmacht als Genozid an. Propaganda oder berechtigte Forderung? Historiker Robert Kindler über Putins Absichten und das Grauen der Blockade von Leningrad. Ein Interview von Jonas Breng und Anastasia Trenkler Zur Merkliste hinzufügen
Historiker über Verführer und Vernunftpolitiker »Scholz macht aus dem Regieren eine Technik – das ist gefährlich, wie man in der Geschichte sehen kann« Politik funktioniert nicht nur über Argumente, sagt der Historiker Gerd Krumeich, das habe sich etwa in der Weimarer Republik gezeigt. Hier spricht er über rechte Manipulatoren und das fehlende Charisma des Kanzlers. Ein Interview von Katja Iken Zur Merkliste hinzufügen
Unbekannte Hintergründe eines Kinowelthits Orson Welles und die echten Spione Im Herbst 1948 drehte eine britische Filmcrew in Wien den Blockbuster »Der dritte Mann«. Was bisher kaum beachtet wurde: Etliche aus dem Team waren gut getarnt in einer Spezialmission unterwegs. Von Karina Urbach Zur Merkliste hinzufügen
Repression in Putins Russland »Die Menschen tun sich schwer damit anzuerkennen, dass der Staat verbrecherisch ist« Die Menschenrechtsaktivistin Irina Scherbakowa sieht den Ursprung des Putinismus in der fehlenden Aufarbeitung der Vergangenheit. Sie warnt, dass sich die Situation politischer Gefangener nach der »Wahl« in Russland verschlechtern könnte. Ein Interview von Anastasia Trenkler Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise – Der SPIEGEL vor 50 Jahren »Ekel Alfred« und der »hässliche Deutsche« Alfred Tetzlaff, aka »Ekel Alfred«, begeisterte im Frühjahr 1974 die Westdeutschen, obwohl er doch eigentlich das abschreckende Musterbeispiel des Spießers darstellen sollte. Den Machern wurde ihr Erfolg bald unheimlich. Von Rainer Lübbert Zur Merkliste hinzufügen
Soziale Kälte Warum Arme lange als kriminell galten – und wie das bis heute nachwirkt Kaum eine gesellschaftliche Gruppe erfuhr zu Beginn der Neuzeit eine so krasse soziale Abwertung wie die Armen. Am Ende galt jeder als verdächtig, der nach Almosen fragte. Spuren davon halten sich bis heute. Von Angelika Franz Zur Merkliste hinzufügen
Geheimer US-Friedhof in Frankreich Das Feld der Schande Im Norden Frankreichs liegt ein amerikanischer Militärfriedhof, der nur mit besonderer Genehmigung betreten werden darf. Ein britischer Historiker ging dem dunklen Geheimnis des Ortes auf den Grund. Aus Fère-en-Tardenois in Frankreich berichtet Solveig Grothe Zur Merkliste hinzufügen
Frauenrechte in der Sowjetunion Wenn Frauen und ihre Körper zum Spielball politischer Interessen werden Abtreibungen waren in der Sowjetunion legal. Doch mit dem Recht auf Selbstbestimmung der Frauen hatte das nicht immer viel zu tun. In Putins Russland droht jetzt ein Rückfall in ganz alte Zeiten. Von Anastasia Trenkler Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise – Der SPIEGEL vor 50 Jahren Weg mit Paragraf 218? Sollten Schwangerschaftsabbrüche straffrei bis zum dritten Monat möglich sein? Im Frühjahr 1974 kochte die Diskussion darüber hoch. Im SPIEGEL outeten sich 329 Ärztinnen und Ärzte: Sie hatten Abtreibungen vorgenommen. Zur Merkliste hinzufügen
Quiz zum Frauentag Welcher Sport schadete angeblich weiblichen Unterleibsorganen? Seit wann dürfen Frauen wählen? In welchem Land regierte die weltweit erste Ministerpräsidentin? Und: Welchen Skandal trat Lenelotte von Bothmer 1970 los – mit einem Kleidungsstück? Das Quiz zum Frauentag. Von Katja Iken und Jasmin Lörchner Zur Merkliste hinzufügen
Eiserne Ladies 15 mächtige Frauen, die Sie kennen sollten Sie drängten an die Spitze, stießen Reformen an, wagten Neuanfänge oder hatten im Hintergrund die Kontrolle: Diese 15 Frauen nahmen Einfluss auf die Geschicke der Welt. Von Jasmin Lörchner Zur Merkliste hinzufügen
Geschichte des Weltfrauentags Warum Frauen den 8. März feiern Die Nazis verboten den Frauentag als linkes Teufelszeug, die DDR-Diktatur ließ ihn wieder aufleben. Wer die Idee für diesen Feiertag hatte, wie er nach Deutschland kam und weshalb er ausgerechnet an diesem Datum begangen wird: die Fakten. Von Katja Iken und Jasmin Lörchner Zur Merkliste hinzufügen