Geschichte des Nahostkonflikts Diese Fakten helfen, die Ereignisse in Israel zu verstehen Wie unterscheiden sich Hamas und Fatah, welche Rolle spielt die Hisbollah? Wann und wie begann der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern? Mit unserer Übersicht können Sie das aktuelle Geschehen besser einordnen. Von Frank Patalong 13 Min Zur Merkliste hinzufügen
Junger Freiwilliger in der Ukraine »Ich will nicht wie ein Bluthund enden, der immer dem Krieg hinterherläuft« Erst war Jonas Kratzenberg Bundeswehrsoldat in Afghanistan, dann ging er in die Ukraine. Was treibt jemanden in den Krieg? Und wer wird heute Söldner? Eine Spurensuche bei denen, die der Kampf kaum loslässt. Von Frederik Seeler 11 Min Zur Merkliste hinzufügen
Der »letzte Ketzer« in der Schweiz Die Qualen des Sulzjoggi Das finstere Mittelalter war längst vorbei, da wurde Jakob Schmidlin in Luzern verurteilt, erwürgt und verbrannt – und das im Jahr 1747. Er war in die Machtmühlen von Kirche und Staat geraten. Von Oliver Das Gupta, Luzern 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Tagebuch eines Söldners »Stadt ausgeplündert. Habe als Beute ein hübsches Mädelein bekommen« Im Dreißigjährigen Krieg irrte Peter Hagendorf als Landsknecht durch Deutschland. Saufend, hungernd, raubend, eine Odyssee über 25.000 Kilometer. Acht seiner Kinder starben im Tross – in so rascher Folge, dass er sie nummerierte. Von Christoph Gunkel 11 Min Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise – Der SPIEGEL vor 50 Jahren Der erste Überraschungsangriff auf Israel Schon einmal wurde Israel von einem Angriff völlig überrumpelt. Im Jom-Kippur-Krieg 1973 triumphierten Ägypter und Syrer bereits – dann schlugen Israels Truppen zurück. Von Rainer Lübbert 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Grenzvorfall vor fast 50 Jahren Anklage gegen Ex-Stasi-Mitarbeiter wegen »heimtückischen Mordes« Ein Stasi-Mitarbeiter soll im März 1974 einen polnischen Staatsbürger an einem Berliner Grenzübergang erschossen haben. Jetzt wird der heute 79-Jährige wegen Mordes angeklagt. Von Felix Bohr und Sven Röbel 2 Min Zur Merkliste hinzufügen
Israelischer Ex-Justizminister über verpasste Friedenschancen »Wir sollten mit der PLO verhandeln« Israels Ex-Justizminister Jossi Beilin war ein Architekt des Friedensabkommens von Oslo mit den Palästinensern. Hier sagt er, wen er für das Scheitern verantwortlich macht und was jetzt passieren müsste. Ein Interview von Christoph Gunkel 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Palästinensergebiet am Mittelmeer Der Gazastreifen – Israels brutalste Front Generäle kämpfen im Gazastreifen seit Jahrzehnten schwere Schlachten, dabei schwärmten jüdische Bewohner einst: »Wohin du auch blickst, du erschrickst vor Schönheit.« Was der Ort für Israel bedeutet. Eine historische Einordung von Dominik Peters 4 Min Zur Merkliste hinzufügen
Angriff auf Israel Was Sie über die Vorgeschichte des Terrorkriegs wissen müssen In Israel sind Gewalt und Kriege seit jeher traurige Gewohnheit. Dass das Land schon mal am Abgrund stand und wie es seine Gegner demütigte, hat Folgen bis heute. Die historischen Hintergründe des aktuellen Konflikts. Von Christoph Gunkel 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Neue Untersuchung Die braune Vergangenheit der einstigen Bundespräsidenten Lange war unklar, wie das Bundespräsidialamt in der Anfangszeit der Republik mit der NS-Vergangenheit von Beamten umging. Jetzt zeigen neue Forschungen: Ex-Nazis besetzten in der Behörde hohe Posten. Von Felix Bohr 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Interniert in der »Tripperburg« – sie wollten frei lieben und wurden bestraft Die DDR steht im Ruf sexueller Freizügigkeit. Aber in speziellen Klinikstationen hat das Regime einen Kampf geführt gegen »Herumtreiber« und Personen mit »häufig wechselndem Geschlechtsverkehr«. Getroffen hat das fast nur Frauen. Von Stefan Hunglinger 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
Lockere Sitten an Europas Fürstenhöfen Bube, Dame, König, Sex Europas Eliten scherten sich wenig um christliche Moral. Zu Zweckehen verpflichtet, lebten die Adeligen ihre Begierden in Affären aus. Doch Lüstlinge wie Casanova oder der Marquis de Sade gingen selbst ihnen zu weit. Von Volker Reinhardt 11 Min Zur Merkliste hinzufügen
Erotische Kunst im Spätmittelalter Was genau sieht man im »Garten der Lüste« von Hieronymus Bosch? Der »Garten der Lüste« des niederländischen Malers Hieronymus Bosch fasziniert mit seinen expliziten erotischen Szenen. Aber was genau wollte der Maler vor 500 Jahren mit den rätselhaften Details sagen? Von Kathrin Maas 3 Min Zur Merkliste hinzufügen
Nicht-binäre Geschlechter in der Geschichte Aus den Lenden brach ein Penis hervor Die Debatte über das Selbstbestimmungsgesetz hat Vorläufer: Seit der Antike wird über Menschen diskutiert, die nicht eindeutig Mann oder Frau sind. In der Frühen Neuzeit störte man sich wenig an »Hermaphroditen« – solange sie heirateten. Von Frederik Seeler 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
Streit über Gedenkstätte für Kriegsgefangene »Sieben Jahre Vorarbeit – und dann scheitert es an drei Parteien« Lokalpolitiker von CDU, AfD und Freien Wählern machten international Schlagzeilen, als sie einer Gedenkstätte an Naziverbrechen die Mittel verweigerten. Seither streiken die Mitarbeiter. Geschäftsführer Nickel über deren Forderungen. Ein Interview von Frank Patalong 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Faszination fürs Fabelwesen Warum das Einhorn Jungfrauen mag und isländische Gauner reich machte Gibt’s doch gar nicht? Schon Marco Polo sichtete es, Afrikareisende ebenfalls: Über Jahrtausende glaubte die Menschheit fest ans Einhorn. Heute dient es der Pride-Bewegung als flauschiges Symbol – die Geschichte eines Zauberviechs. Von Katja Iken 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
Bildhintergrund So sah es aus, als Söldner um 1620 einen Bauernhof plünderten Brutal fielen Söldner im Dreißigjährigen Krieg über Bauernfamilien her. Ihre Gewaltexzesse zeigt der flämische Maler Sebastian Vrancx auf diesem Gemälde. Was verraten die Details? Von Kathrin Maas 2 Min Zur Merkliste hinzufügen
Söldner in Putins Krieg »Die Wagner-Gruppe ist eine sozialverträgliche Entsorgung von Hooligans« Herfried Münkler forscht seit Jahrzehnten zu Kriegen. Hier erklärt der Politikwissenschaftler, warum ihn Söldnerführer Prigoschin an Wallenstein erinnert – und wieso auch Deutschland die Dienste privater Militärunternehmen brauchen könnte. Ein Interview von Frank Thadeusz und Martin Pfaffenzeller 13 Min Zur Merkliste hinzufügen
Skandalsöldner Kongo-Müller »Hier wird nur erschossen« Als Siegfried Müller 1964 Söldner in Afrika wurde, hätte das die letzte Station seiner verpfuschten Militärkarriere sein können. Doch dann besuchten ihn Reporter – und machten aus dem irrlichternden deutschen Trinker eine bizarre Legende. Von Frank Thadeusz 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise - Der SPIEGEL vor 50 Jahren alle Beiträge Nostalgietrip auf Speed Ein Londoner Kaufhaus lockte Besucher 1973 in eine Einkaufswelt zwischen Art déco, Kitsch und Pop. Jede Woche kamen eine Million Menschen. Und doch steuerte das bizarre Biba rasch in die Pleite. Von Rainer Lübbert 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Kulturgeschichte des Dickseins Wie üppige Rundungen erst zur Charakterschwäche, dann zum Statussymbol wurden Seit die Menschen nicht mehr als Nomaden nach Nahrung suchen, streiten sie über Körper und ihre Formen. Schon früh wurden Figurmaße in Europa zur Weltanschauung – und Speckröllchen zu einer Grundsatzfrage. Von Viola Schenz 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
Hippietraum in Italien Ein Bergdorf, auferstanden als Ruine Ein Erdbeben zerstörte Bussana Vecchia 1887 völlig. Später bauten Hippies aus halb Europa den kleinen Ort wieder auf und ließen sich nie vertreiben. Jana Weiser ist heute das letzte der Blumenkinder an der Blumenküste. Aus Bussana Vecchia berichtet Armin Fuhrer 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
NS-Vergangenheit des Rüstungskonzerns Historiker sieht Gründer von Heckler & Koch nicht entlastet Heckler & Koch hat die Rolle der Firmengründer im Nationalsozialismus durchleuchten lassen. Das Ergebnis: Opportunisten, aber nicht aktiv an Verbrechen beteiligt. Ein Leipziger Historiker kritisiert die Deutung. Von Stefan Hunglinger 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Großprojekt Autobahnbau der Nazis Die Geisterbahn Mit Hitlers Spatenstich vor genau 90 Jahren begann der Bau der ersten »Reichsautobahn«. Doch die Idee stammte nicht von Nationalsozialisten, und die Fernstrecken dienten vor allem ihrer Propaganda – gefahren wurde darauf kaum. Von Solveig Grothe und Jochen Leffers 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
Exklusives Abonnenten-Event Frieden in Zeiten »neuer Kriege« Politikexperte Herfried Münkler spricht mit SPIEGEL-Journalistin Eva-Maria Schnurr darüber, wie sich Kriege verändern und was das für Länder wie Deutschland bedeutet. Am morgigen Mittwoch. Stellen auch Sie Fragen! 1 Min Zur Merkliste hinzufügen
Geraubte Gebeine aus der Kolonialzeit »Der Schädel meines Großvaters muss zurück nach Tansania. So schnell wie möglich« Die DNA-Analysen sind eine wissenschaftliche Sensation: Zu namenlosen Schädeln aus Afrika konnten Forscher erstmals lebende Nachfahren ermitteln. Die Menschen am Kilimandscharo sind zutiefst bewegt – und stellen klare Forderungen. Von Katja Iken 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Albanische Judenretter Europas vergessene Helden Als die Deutschen vor 80 Jahren Albanien besetzten, halfen viele Albaner verfolgten Juden. Der SPIEGEL hat mit dem Sohn eines Retters gesprochen – die Geschichte einer langen Freundschaft, die mit der Liebe zur Fotografie begann. Von Christoph Gunkel 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Rassismus »Schwarze Deutsche scheinen für weiße Deutsche noch immer ein Paradox zu sein« Bereits in den Achtzigerjahren thematisierten schwarze Aktivisten Rassismus und die koloniale deutsche Vergangenheit. Historikerin Tiffany Florvil sagt, warum die Bewegung bis heute dennoch kaum bekannt ist. Ein Interview von Jasmin Lörchner 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Die 68er und Pädosexualität Die Freiheit, die zu weit ging Pädosexuelle nutzten in Westdeutschland linke Argumentationsmuster, um ihr Tun zu rechtfertigen. Auch im antiautoritären Milieu gab es Missbrauch im Namen der sexuellen Befreiung. Zeitzeugen und Betroffene erinnern sich. Von Andreas Unger 11 Min Zur Merkliste hinzufügen
Letztes Opfer der Pocken Die englische Patientin Der Tod von Janet Parker war tragisch: Die Fotografin arbeitete über einem Forschungslabor und starb 1978 in Birmingham als letzter Mensch an Pocken. Impfungen rotteten das gefährliche Virus aus. Es könnte aber zurückkehren. Von Sebastian Kretz 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
Mord an John F. Kennedy Ex-Leibwächter zweifelt an der »magischen Kugel« Paul Landis war 1963 nur wenige Meter entfernt, als US-Präsident Kennedy in Dallas erschossen wurde. Nun veröffentlicht der frühere Personenschützer seine Memoiren. Und erschüttert die Einzeltätertheorie. Von Frank Thadeusz 4 Min Zur Merkliste hinzufügen
Kritik an deutscher Erinnerungskultur »Eine moralische Katastrophe« Was hat die Debatte über Hubert Aiwanger mit der deutschen Verantwortung in der Ukraine zu tun? Es geht um deutsches Geschichtsbewusstsein, sagt der Historiker Jürgen Zimmerer – und die Frage, wie ernst wir es damit meinen. Ein Interview von Eva-Maria Schnurr 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Politikwissenschaftler über Flugblatt »Bei pronazistischem Protestverhalten handelt es sich in der Regel um Gruppenphänomene« 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Flugblattaffäre Der Fall Aiwanger zeigt, wie verlogen die Deutschen mit ihrer Vergangenheit umgehen 3 Min Zur Merkliste hinzufügen
Bayern in den Achtzigern »Ich erkenne eine lange Kontinuität der Verharmlosung der NS-Zeit in Bayern« 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
50 Jahre Pinochet-Putsch in Chile Der Hüter der Erinnerung Im September 1973 putschte sich Augusto Pinochet in Chile an die Macht. Regimegegner ließ er in Lagern foltern. In einer verfallenen Minenstadt in der Atacama-Wüste sorgt ein Mann dafür, dass die Zeit der Diktatur nicht vergessen wird. Aus Chacabuco berichtet Johanna Weinhold 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Neues von gestern alle Beiträge Die bayerische Vergesslichkeit Warum der Umgang mit dem antisemitischen Flugblatt aus Aiwangers Tasche ein Wendepunkt in der deutschen Geschichtspolitik sein könnte – und für welche Vergehen man in den Achtzigerjahren in Bayern von der Schule flog, darum geht es in diesem Newsletter. Von Eva-Maria Schnurr 4 Min Zur Merkliste hinzufügen
Seltener archäologischer Fund Römische Schwerter aus der Wüste In einer Höhle am Toten Meer haben Archäologen jahrtausendealte Waffen entdeckt. Sie stammen aus der Zeit des großen jüdischen Aufstands gegen die römischen Besatzer. Wem gehörten die Schwerter? 1 Min Zur Merkliste hinzufügen
NS-Verbrecher als Polizeichef Wie der gefürchtete Nazi Reinhard Heydrich Präsident von Interpol wurde Das düsterste Kapitel ihrer 100-jährigen Geschichte erlebte Interpol ab 1940: Die Nazis kaperten die internationale Polizeiorganisation – und machten den Organisator des Holocaust zu ihrem Chef. Dahinter stand ein perfider Plan. Von Jens Jäger 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Rache für Seitenwechsel Hitlers italienische Sklaven Die »Achse Berlin–Rom« war am 8. September 1943 definitiv am Ende: Italiens Regierung schloss einen Waffenstillstand mit den Alliierten. Die Wehrmacht verschleppte oder ermordete Tausende italienische Soldaten – wie Ugo Brilli. Von Katja Iken 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Augenblick mal Wird hier etwa Stonehenge gebaut? Der rätselhafte Steinkreis in Südengland soll mehr als 4000 Jahre alt sein. Doch Fotos aus den Fünfzigerjahren lassen anderes vermuten. Sind sie echt? Von Solveig Grothe 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Ein Bild und seine Geschichte Warum in Jerusalem die Hakenkreuzfahne wehte Die Nazis trugen ihre Symbole in alle Welt – sogar nach Jerusalem. Auch im Palästina der Dreißigerjahre gab es glühende Hitler-Verehrer: Schwäbische Einwanderer gründeten NSDAP-Filialen. Von Solveig Grothe 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Augenblick mal Was machen die Bahnwaggons auf dem Berg? Zwei Eisenbahnwagen stehen auf Stelzen in 2300 Meter Höhe. Die sonderbare Konstruktion zierte ab 1930 einen Alpenpass zwischen Italien und der Schweiz – und machte den Eidgenossen Angst. Von Katja Iken 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Neues von gestern – der Geschichte-Newsletter Die Wurzeln des Terrors Die Hamas schickte Killerkommandos, die furchtbare Massaker anrichteten, Israel holt zum Gegenschlag aus. Der erneute Krieg in Nahost ist die Folge einer Eskalation über viele Jahrzehnte – das und mehr im Newsletter. Von Jochen Leffers Zur Merkliste hinzufügen
Unabhängigkeitskampf im Rheinland vor 100 Jahren »Berlin hat uns in Not und Elend gestürzt« Im Rheinland tummelten sich 1923 Separatisten und Radikale, Renommiersüchtige, Geheimdienstler und Glücksritter. Sie versuchten, eine »Rheinische Republik« vom Deutschen Reich abzuspalten. Und scheiterten blutig. Von Joachim Heinz und Markus Harmann Zur Merkliste hinzufügen
Der große imperiale Krieg »Wir neigen dazu, Hitler so zu sehen, dass er einen klaren Plan hatte« Für Historiker Richard Overy beginnt die Geschichte des Zweiten Weltkriegs vor 1939. Denn schon früher strebten alle Kriegsparteien – Hitler, seine Verbündeten, aber auch die Alliierten – danach, ihre Imperien zu erweitern. Ein SPIEGEL-TV-Film von Michael Kloft Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise – der SPIEGEL vor 50 Jahren »Der Kanzler badet gern lau« Mit abschätzigen Bemerkungen desavouierte Herbert Wehner bei einer Moskaureise 1973 Bundeskanzler Willy Brandt. Der SPIEGEL prophezeite dem SPD-Fraktionschef das Ende seiner Politikkarriere – aber es kam ganz anders. Von Rainer Lübbert Zur Merkliste hinzufügen
Neues von gestern – der Geschichte-Newsletter Warum der Krieg leider weitergehen muss Kann der Wunsch nach Frieden in der Ukraine zu mehr Krieg führen? Ja, meint Politikwissenschaftler Herfried Münkler. Warum man den Konflikt aushalten sollte, darum geht es im Newsletter. Und – Kontrastprogramm – um Einhörner. Von Eva-Maria Schnurr Zur Merkliste hinzufügen
Historischer Brief von Kolumbus Die Nachricht von der »Entdeckung« Amerikas wird versteigert Eigentlich wollte Kolumbus nach Indien segeln, doch der Entdecker erreichte Mittelamerika. Er schrieb einen Brief über seine Erfahrungen und schickte ihn nach Europa. Dort wird nun auch eine lateinische Übersetzung versteigert. Zur Merkliste hinzufügen
Neues von gestern – der Geschichte-Newsletter Das Geschäft mit dem Tod Wagner-Chef Jewgenij Prigoschin hat die Macht des Kreml herausgefordert, jetzt ist er tot und seine brutale Truppe offenbar am Ende. Aber das Söldnertum lebt – schon seit Jahrtausenden: das und mehr im Newsletter. Von Jochen Leffers Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise – Der SPIEGEL vor 50 Jahren Deutsch, deutsch, deutsch ist der Volksmusikant Blau blüht der Enzian, schwarzbraun ist die Haselnuss und keiner blonder als Heino. Mit nationalem Zungenschlag erreichte der Schlagersänger Mitte der Siebzigerjahre den Zenit seines Erfolges. Von Rainer Lübbert Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise – Der SPIEGEL vor 50 Jahren Pinochets Putsch und Allendes Ende Salvador Allende wollte einen Sozialismus mit menschlichem Antlitz formen. Die Armee stürzte 1973 den Präsidenten und verwandelte Chile in einen Folterkeller. Junta-Chef Pinochet führte 17 Jahre lang ein Terrorregime. Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise – Der SPIEGEL vor 50 Jahren Der lange Weg zum Prallsack Fast 20.000 Menschen starben Anfang der Siebziger auf Westdeutschlands Straßen – pro Jahr. Airbag und Anschnallpflicht würden Leben retten, das war längst klar. Doch Autoindustrie und Autofahrer fanden erstaunliche Gegenargumente. Von Rainer Lübbert Zur Merkliste hinzufügen
Steuerpolitik im Nationalsozialismus »Die Bourgeoisie profitierte von Hitler – es waren nicht die einfachen Leute« Während des Zweiten Weltkriegs lag der Spitzensteuersatz in Deutschland mit 65 Prozent deutlich höher als heute. Der Historiker Marc Buggeln erklärt: Mit Umverteilung oder Sozialismus hatte das wenig zu tun. Ein Interview von Martin Pfaffenzeller Zur Merkliste hinzufügen
Geheimagent im Zweiten Weltkrieg Das filmreife Leben des Johnny Hopper Ein Engländer aus reicher Familie, der in Frankreich als Mörder verfolgt wird, aber eigentlich als britischer Agent gegen die Nazis kämpft? Als Drehbuch wäre das wohl unglaubwürdig. Doch diese Lebensgeschichte gab es wirklich. Von Michael Kister Zur Merkliste hinzufügen
Zum Tod von Josef Königsberg Der Holocaustüberlebende, der seinen deutschen Retter suchte Mit 98 ist einer der letzten Zeitzeugen des Holocaust gestorben. Lange suchte Josef Königsberg nach einem Offizier, der ihn einst vor Auschwitz bewahrt hatte. Dank einer SPIEGEL-Recherche fanden er und die Familie seines Retters noch zusammen. Ein Nachruf von Christoph Gunkel Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise – Der SPIEGEL vor 50 Jahren Als die »HiFi-Galerien« kamen Anfang der Siebziger kamen neue Statussymbole in Mode. Vorne dabei: Superteure Hi-Fi-Anlagen, die versprachen, Schallplatten ungeahnte Klänge zu entlocken. In Wahrheit konnte aber kaum jemand die hören, schrieb der SPIEGEL. Von Rainer Lübbert Zur Merkliste hinzufügen
Schräge Geschichte Als Menschen zu Katastrophen-Shows pilgerten Tödliche Fluten oder verheerende Brände als Volksbelustigung, das gab es wirklich: Um 1900 gehörten »Disaster Spectacles« im New Yorker Vergnügungspark Coney Island zu den größten Attraktionen. Was trieb die Menschen hin? Von Jasmin Lörchner Zur Merkliste hinzufügen
NS-Verbrechen im Computerspiel Warum Zocken unsere Erinnerungskultur bereichern kann Zahlreiche digitale Spiele thematisieren mittlerweile die Naziverbrechen. Der Holocaust als Game? Geht gar nicht, dachte ich. Bis ich mich überwand und zu gamen begann. Ein Selbstversuch. Von Katja Iken Zur Merkliste hinzufügen
Queere deutsche Geschichte »Neu ist im 19. Jahrhundert die Idee, dass Homosexualität eine Identität sein kann« Wie homo- und bisexuelle Menschen kämpfen trans Personen für die Freiheit, sie selbst sein zu dürfen. Wie weit reicht die queere Geschichte in Deutschland zurück? Das erklärt der Historiker Benno Gammerl bei SPIEGEL Deep Dive. Moderiert von Eva-Maria Schnurr Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise – Der SPIEGEL vor 50 Jahren Spaniens anarchistischer Touristenrausch Der Tourismus boomte in Spanien, doch für viele Einheimische überwogen die Schattenseiten der Urlaubswelle – vor 50 Jahren prophezeite der SPIEGEL nichts Gutes für das Land. Zu Recht? Zur Merkliste hinzufügen
Neues von gestern – der Geschichte-Newsletter Wem gehört Nofretete? Die berühmte Büste der Nofretete ist seit gut hundert Jahren Publikumsmagnet in Berlin. Warum nicht in Kairo? Man halte die schöne Königin »als Geisel«, sagt eine Ägyptologin – das und mehr im Newsletter. Von Jochen Leffers Zur Merkliste hinzufügen
Wilder Streik bei Ford 1973 »Der brave Gastarbeiter war tot« »Türkenterror«, hetzte der Boulevard, als im August 1973 Tausende migrantische Arbeiter bei Ford für mehr Rechte streikten. Zwar schlug die Polizei den Aufstand nieder – zwei Zeitzeugen erzählen, warum viele Türken trotzdem feierten. Von Jennifer Stange Zur Merkliste hinzufügen