Frau Stillstand und Herr Aufstieg Beide hatten einen schweren Start ins Leben, beiden versuchte der Sozialstaat zu helfen. Heute ist er Jurist, sie lebt am Existenzminimum. Was muss passieren, damit der Weg aus dem Prekariat gelingt? Von Andreas Unger und Stefanie Witterauf 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Verborgene Details in einem berühmten Bild Welche Botschaften Carl Spitzweg in seinem »Armen Poeten« versteckte Der Ofen kalt, das Wasser tropft durchs Dach, der Dichter bleibt im Bett: Dieses Gemälde ist die wohl bekannteste Darstellung von Armut in der deutschen Kunst. Was gibt es auf Spitzwegs Werk zu entdecken? Von Kathrin Maas 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Kampf um die Erbschaftsteuer Warum Millionenerbin Marlene Engelhorn ihr Geld loswerden möchte Als BASF-Gründer begann Friedrich Engelhorn, ein sagenhaftes Vermögen aufzubauen. Seine Urururenkelin Marlene hat viel davon geerbt – und fragt sich, ob das richtig ist. Auch weil das Geld zum Teil aus schmutzigen Geschäften stammt. Von Frederik Seeler 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Soziale Ungleichheit in Deutschland Es geht uns weit besser, als wir denken Viel ist von sozialer Spaltung die Rede, von steigender Armutsgefahr und Wohlstandsverlust. Doch gibt es einen Grund für diesen »Immerschlimmerismus«? Eigentlich nicht. Ein Essay von Holger Lengfeld 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Frühes Christentum Wie die Beschneidung die Urchristen fast zerrissen hätte Durften nur Juden Christen werden oder auch Heiden? Um diese Frage entwickelte sich in der christlichen Urgemeinde um die Apostel Petrus und Paulus ein heftiger Streit. Der Erfolg der jungen Religion stand auf dem Spiel. Von Markus Deggerich 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Wer hebt denn sowas auf? Ein jüdisches Kind schrieb in Schönschrift: »Deutschland, Deutschland über alles« Erst schikanierten sie ihn über Monate, dann vertrieben die Nazis Geoff Kroniks Vater aus dessen Heimstadt Wien und aus dessen Kindheit. Es blieben ein Paar Schlittschuhe – und eine lebenslange Sehnsucht nach Kontrolle. Geoff Kronik erzählt, aufgezeichnet von Hauke Goos 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise - Der SPIEGEL vor 50 Jahren alle Beiträge »Wellkemm tu se käpitell ow se dih dih ah!« Endlich begann die Welt, die DDR anzuerkennen – und die wollte sich sehen lassen: Ost-Berlin, die »Metropole des deutschen sozialistischen Staates«, versuchte, sich für die Touristen herauszuputzen – mit eher durchwachsenem Erfolg. Von Rainer Lübbert 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Neues von gestern alle Beiträge Warum die Nazizeit tiefe Furchen in den Familien zieht Bloß nicht dran rühren: So gehen viele deutsche Familien bis heute mit Kriegstraumata und eigenen NS-Verstrickungen um. Was das Verdrängen und Vergessen angerichtet hat – das und mehr im Newsletter. Von Jochen Leffers 4 Min Zur Merkliste hinzufügen
Familiengeschichte im Nationalsozialismus Waren Ihre Vorfahren Nazitäter? Kaum jemand weiß genau, was (Ur-)Opa oder (Ur-)Oma im Nationalsozialismus gemacht haben. Dabei lässt sich das mit etwas Hartnäckigkeit herausfinden. Hier erfahren Sie, wie Sie am besten vorgehen. Von Friederike Bieber 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Einstige Metropole des islamischen Kalifats Bagdad, eine Stadt wie aus »Tausendundeiner Nacht« Mehr als Schauplatz des Irakkriegs: Bagdads Ruf war legendär, nicht nur wegen seiner kreisrunden Form. Und Kalif Harun al-Raschid förderte frivole Kunst. Von Hauke Friederichs 14 Min Zur Merkliste hinzufügen
Geschäft mit Emigranten Was Kreuzfahrten mit dem Elend auf Auswandererschiffen zu tun haben Mit billigen Tickets für die Reise über den Atlantik stieg Albert Ballin im Kaiserreich zum Direktor der Hamburger Reederei Hapag auf. Auswanderung machte er zum Massengeschäft – im Winter aber bot er den Reichen ganz speziellen Luxus. Von Nils Klawitter 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Donald Trump vor Gericht Heute entsteht wohl das berühmteste Polizeifoto der Welt Donald Trump wird nicht der erste US-Präsident sein, von dem ein Polizeifoto gemacht wird. Auch nicht der erste Promi mit so einem Mugshot. Aber bei niemandem vor ihm war das Bild politisch so aufgeladen. Von Christoph Gunkel 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Historiker über russischen Imperialismus »Russland betreibt Machtpolitik mit langem Atem« Über Russland hänge ein »imperialer Fluch«, lautet die Diagnose des Osteuropa-Historikers Martin Schulze Wessel. Hier sagt er, warum die Aggression so leicht nicht zu stoppen ist – und wie sich das Unheil langfristig beenden lässt. Ein Interview von Katja Iken 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Abonnenten-Fragen zu Kriegstraumata »Es kann sein, dass das Unverarbeitete vor dem Sterben hochkommt« Traumata aus dem Zweiten Weltkrieg wirken in vielen Familien bis heute nach. Autorin Sabine Bode hat sich intensiv mit dem Thema befasst und nun Fragen von SPIEGEL-Abonnenten beantwortet. Die Highlights im Video. 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
Exklusives Abonnenten-Event Spuren der Nazizeit – wie Kriegstraumata bis heute weiterwirken Die Autorin Sabine Bode spricht mit SPIEGEL-Journalistin Eva-Maria Schnurr darüber, wie die Traumata des Zweiten Weltkriegs Familien bis heute belasten. Stellen auch Sie der Expertin Ihre Fragen! 1 Min Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise - Der SPIEGEL vor 50 Jahren alle Beiträge Leise rieselt das Gift »Smog« war das Schlagwort, das die drohende Umweltkatastrophe schon 1973 auf den Punkt brachte – genau der richtige Stoff für ein düsteres Drama von Jungregisseur Wolfgang Petersen. Von Rainer Lübbert 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Vergessene deutsche Nachkriegsgeschichte Ein jüdischer Staat in Bayern? Nirgends in Europa wurden so viele jüdische Kinder geboren, nirgends so viele jüdische Hochzeiten gefeiert wie in Föhrenwald in Oberbayern – und das nach 1945. Dann wurden alle Spuren des »letzten Schtetls« verwischt. Was war passiert? Von Alois Berger 11 Min Zur Merkliste hinzufügen
Holocaustüberlebende der zweiten Generation »Ich bin in den Schatten der Geschichte gefallen« Der neue Dokumentarfilm »Liebe Angst« erzählt von einer Tragödie: Kim Seligsohns Großmutter wurde in Auschwitz ermordet, ihre Mutter überlebte knapp. Das Familientrauma prägt auch das Leben der jüdisch-christlichen Sängerin. Ein Interview von Ludwig Greven 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
Fotos vor und nach dem Krieg Als Köln wie Mariupol aussah Eine Kölner Ausstellung stellt Aufnahmen aus der Zeit vor und nach dem Zweiten Weltkrieg eindrücklich gegenüber – und ruft damit Bilder in Erinnerung, die man aktuell aus der Ukraine kennt. Von Solveig Grothe 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Wer hebt denn so was auf? Für Schwäche hatte mein Vater wenig übrig Wie tief können wir Gefühle in uns verschließen? Das weiß wohl kaum jemand besser als dieser Teddy, den mein Vater liebte, bis kaum noch etwas vom Plüsch übrig war. Ich habe ihn nach 70 Jahren geerbt. 4 Min Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise - Der SPIEGEL vor 50 Jahren alle Beiträge Juso-Attacke von links Nach den Wahlen 1972 waren die Sozialdemokraten so stark wie nie. Nun verlangten die Parteilinken, endlich den Weg zum »demokratischen Sozialismus« einzuschlagen – aber nicht mit Brandt, Wehner und »Juso-Fresser« Schmidt. Von Rainer Lübbert 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Neues von gestern alle Beiträge Warum sind Sie nicht reich? Woran es liegen mag, wenn es mit dem Vermögen noch nicht geklappt hat, und warum soziale Ungleichheit auch historische Wurzeln hat. 4 Min Zur Merkliste hinzufügen
Hitlers Ermächtigungsgesetz Der Tag, an dem die Demokratie ermordet wurde Am 23. März 1933 verabschiedete der Reichstag das »Ermächtigungsgesetz«. Die Abgeordneten machten Hitler faktisch zum Diktator – und sich selbst überflüssig. Warum stimmten so viele von ihnen dennoch zu? Von Philipp Austermann 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Warum viele indigene Gruppen mehr als zwei Geschlechter kennen Männer in Frauenkleidern, mutige Kriegerinnen: In etlichen indigenen Gruppen Nordamerikas waren Geschlechtsidentitäten weniger starr als im Westen. Die europäischen Invasoren hielten das für »Sodomie« – und gingen brutal dagegen vor. Von Katja Iken 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
Sammlung indigener Kunst im Berliner Humboldt-Forum Raubkunst? Diesmal tatsächlich nicht Das Humboldt Forum besitzt 60 Gegenstände einer nordamerikanischen Sioux-Gruppe. Die wusste bis vor Kurzem gar nichts von dieser Sammlung – ist jetzt aber ausgesprochen glücklich darüber. Warum, erklärt die Expertin Wynema Morris. Ein Interview von Jasmin Lörchner 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Umerziehung unterm Kreuz »Töte den Indianer im Kind«, lautete die Mission Internate sollten indigene Kinder in Kanada zu englischsprachigen Christen machen. Niemand schritt ein gegen Gewalt und Missbrauch. Davon erzählen heute Zeitzeugen – und Hunderte unmarkierte Gräber. Von Inka Schmeling 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
Ein Apsáalooke in Brandenburg Bitte nicht »Howgh«! Karl May erfand Winnetou einst als eine Art Blutsbruder der Deutschen. 150 Jahre später vermittelt Kendall Old Elk aus Montana in einem Wildwestpark in Templin zwischen Fantasie und Realität. Wie geht er mit Klischees um? Von Frederik Seeler 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
»Niemals kann eine solch irrsinnige Feuertaufe spurlos an einem Menschen vorübergehen« 2077 Tage Krieg – Tagebücher und Briefe zeigen, wie Soldaten den Beginn des Zweiten Weltkriegs erlebten, die frühen militärischen Siege, die folgenden Niederlagen. Unter ihnen: der Schütze Heinrich Böll. Von Christoph Gunkel 13 Min Zur Merkliste hinzufügen
Massenplünderung durch Hitlers Schergen Wie die Nazis mit der »Möbel-Aktion« jüdische Familien ausraubten Nachttische, Geschirr, Nähmaschinen – mit der »Möbel-Aktion« bedienten sich die Nazis am Eigentum jüdischer Familien. Ihre Beute aus besetzten Gebieten verhökerten sie an deutsche Schnäppchenjäger. Von Nils Klawitter 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
Frauen in der NS-Zeit »Ich fühle mich unter der Diktatur außerordentlich wohl« Hitler hatte viele fanatische Anhängerinnen. Dazu zählte anfangs auch Luise Solmitz – doch ein Familiengeheimnis ließ die Hamburger Lehrerin bald an den Nazis zweifeln. Von Jasmin Lörchner 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Nationalsozialismus »Die Menschen hatten das Gefühl, Teil eines großen Zukunftsprojekts zu sein« Warum folgten so viele Deutsche ihrem »Führer« bis in den Untergang? Der Historiker Michael Wildt über die Macht der Emotionen, Hitlers Anziehungskraft – und die Nachwirkungen des Nationalsozialismus bis heute. Ein Interview von Felix Bohr und Katja Iken 15 Min Zur Merkliste hinzufügen
Augenblick mal Wird hier etwa Stonehenge gebaut? Der rätselhafte Steinkreis in Südengland soll mehr als 4000 Jahre alt sein. Doch Fotos aus den Fünfzigerjahren lassen anderes vermuten. Sind sie echt? Von Solveig Grothe 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Ein Bild und seine Geschichte Warum in Jerusalem die Hakenkreuzfahne wehte Die Nazis trugen ihre Symbole in alle Welt – sogar nach Jerusalem. Auch im Palästina der Dreißigerjahre gab es glühende Hitler-Verehrer: Schwäbische Einwanderer gründeten NSDAP-Filialen. Von Solveig Grothe 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Augenblick mal Was machen die Bahnwaggons auf dem Berg? Zwei Eisenbahnwagen stehen auf Stelzen in 2300 Meter Höhe. Die sonderbare Konstruktion zierte ab 1930 einen Alpenpass zwischen Italien und der Schweiz – und machte den Eidgenossen Angst. Von Katja Iken 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
In sieben Schritten Wie die Erfindung der Glühbirne Karaoke zur Todesgefahr machte Im Zickzack durch die Weltgeschichte: Auf einer absurden Zeitreise entdeckt Danny Kringiel, dass irgendwie alles mit allem zu tun hat. Sogar der trickreiche Erfinder Edison mit philippinischen "My Way"-Sängern. 1 Min Zur Merkliste hinzufügen
In sieben Schritten Wie Richard Wagner die patriotischsten Pommes der Welt schuf Im Zickzack durch die Weltgeschichte: Auf einer absurden Zeitreise entdeckt Danny Kringiel, dass irgendwie alles mit allem zu tun hat. Selbst Tiefkühlpizza mit Fledermaus-Rock und Giftgas. Aber schauen Sie selbst in die Bildergalerie. 1 Min Zur Merkliste hinzufügen
In sieben Schritten Wie Hühnersonnenbrillen Colt Seavers das Leben retteten Im Zickzack durch die Weltgeschichte: Danny Kringiel begibt sich auf eine absurde Zeitreise - und entdeckt, dass irgendwie alles mit allem zu tun hat. Selbst Kannibalismus mit Macho-Karren. 1 Min Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise – Der SPIEGEL vor 50 Jahren Die »Herren der Wüste« und die »Öl-Habenichtse« Ohne Erdöl lief in den Siebzigerjahren nichts mehr. Das nutzten die Förderländer der Opec aus – und setzten den Westen mächtig unter Druck. Europa hatte wenig entgegenzusetzen, berichtete der SPIEGEL in einem vorausschauenden Report. Von Rainer Lübbert Zur Merkliste hinzufügen
Eine ukrainische Zeitzeugin erzählt Swetlanas doppelte Flucht aus Kiew Als jüdisches Mädchen floh Swetlana Petrowskaja 1941 vor der deutschen Wehrmacht nach Russland. Und 2022 vor russischen Angriffen nach Berlin, ins Land der einstigen Täter. Wie blickt die Geschichtslehrerin auf ihr Leben? Von Andrea Walter Zur Merkliste hinzufügen
Zoff ums Zeremoniell im Hofadel »Viehisches Vollsauffen, biß alle wie vernunfftlose Bestien da liegen« Völlerei, Adelsgezänk und Alkoholexzesse – an barocken Königs- und Fürstenhöfen ging es oft wenig vornehm zu. Über Etikettefragen zankte eine Aristokratie, die um sich selbst und um die königliche Sonne kreiste. Von Christoph Slangen Zur Merkliste hinzufügen
Legendäre Navajo-Funker Die mit dem Wind sprechen Viele Indigene kämpften im Ersten und Zweiten Weltkrieg für die USA. Berühmt wurde der Einsatz der Navajo-Funker gegen Japan – sie entwickelten einen Code, den niemand knacken konnte. Von Solveig Grothe Zur Merkliste hinzufügen
Eine Deutschlandreise für Fußballromantiker Von Uwes Fuß bis zum Bökelberg Ein Fußballfan hat sein ungewöhnliches Hobby zum Buch gemacht. Darin zeigt er 100 Orte für Nostalgiker. Der »Mount Magath«, die Gründungskneipe des BVB, Günter Netzers Disco »Lovers’ Lane«: eine Zeitreise in Bildern. Von Alex Raack Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise – Der SPIEGEL vor 50 Jahren Die Götter, die Astronauten waren 1973 las die Welt Erich von Däniken. Nach neun Millionen verkauften Büchern legte der Schweizer »Sonntagsforscher« nach: Erstmals könne er den Besuch von Außerirdischen beweisen – auf der Spur ihres »kosmischen Plans«. Von Rainer Lübbert Zur Merkliste hinzufügen
Unbekannte Seiten der Revolution von 1848 »Ihr nennt uns Gesindel, wir nennen uns Bürger« Paulskirche, Nationalstaat, Parlamentarismus: 1848 gilt als Musterbeispiel der »bürgerlichen Revolution«. Dabei lösten Bauern, Handwerker und Arbeiterinnen die Revolte aus. Weil sie Gerechtigkeit einforderten. Von Ralf Hoffrogge Zur Merkliste hinzufügen
Tod eines jungen DDR-Oppositionellen Warum Matthias Domaschk in Stasi-Haft starb In Jena stieg ein junger Mann 1981 in einen Schnellzug nach Berlin, kam aber nie an. Nun haben MfS-Offiziere ihr Schweigen über den Tod von Matthias Domaschk gebrochen – und sein letzter Vernehmer hat eine Botschaft an die Familie. Von Peter Wensierski Zur Merkliste hinzufügen
Schräge Geschichte – der Erfurter Latrinensturz Als die »Zierde des Reiches« in der Kloake ertrank Nur mit großer sportlicher Leistung konnte sich König Heinrich 1184 vor dem Absturz in eine Jauchegrube am Erfurter Dom retten. Viele andere Honoratioren starben. Was genau geschah damals in Thüringen? Von Michael Kister Zur Merkliste hinzufügen
»Im Westen nichts Neues« And the Oscar goes to ... Erich Maria Remarque! Der historische deutsche Oscartriumph fußt auf Erich Maria Remarques Antikriegsroman. Bereits 1929 veröffentlicht, wirkt das Buch in Zeiten des russischen Angriffs auf die Ukraine aktueller denn je. Von Felix Bohr Zur Merkliste hinzufügen
Hollywoodklassiker »Der Pate« Der Film, der die Mafia zum Mythos machte Kein Film hat unsere Vorstellungen vom organisierten Verbrechen so geprägt wie »Der Pate« – in der Öffentlichkeit wie in der Mafia selbst. Vor 50 Jahren bekam das Epos dafür fast alle Oscars, die es verdiente. Von Francesca Polistina Zur Merkliste hinzufügen
Hitlers Einmarsch in Österreich »Österreich war schon vor dem ›Anschluss‹ keine Demokratie mehr« Vor 85 Jahren überquerte Hitlers Wehrmacht die Grenze zu Österreich – und wurde umjubelt. Historiker Florian Wenninger erklärt, warum der Antisemitismus dort schon zuvor grassierte und wie sich das Land später zum Opfer stilisierte. Ein Interview von Oliver Das Gupta, Wien Zur Merkliste hinzufügen
Wer hebt denn so was auf? Ich fragte: »Mami, lebst du noch?« Aber sie gab keine Antwort. Jutta Montag war sechs Jahre alt, als der Krieg in ihre Kindheit einbrach. Sie wurde deportiert, sah ihre Mutter sterben, kam in ein Kinderheim. Ein Fotoalbum half ihr zu überleben. Jutta Montag-Assamoi erzählt, aufgezeichnet von Hauke Goos Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise – Der SPIEGEL vor 50 Jahren »Wir siegen uns pleite« Schon vor 50 Jahren schmiedeten die Klubmanager des FC Bayern Pläne, die Bundesliga zugunsten einer neuen europäischen Eliteliga zu verlassen. Der Versuch scheiterte. Von Rainer Lübbert Zur Merkliste hinzufügen
Neues von gestern – der Geschichte-Newsletter Vorsicht, mächtige Frauen hinter Putin Russlands Regime und die Kriegstreiberinnen – warum das ein Kapitel für sich ist, erfahren Sie in diesem Newsletter. Zur Merkliste hinzufügen
Stützen des russischen Regimes Die Frauen hinter Putin Krieg gilt gemeinhin als Männersache. Doch in Russland treten auch Frauen als tragende Säulen des Putin-Regimes auf. Was das mit Stalin zu tun hat. Und warum selbst Soldatenmütter den Krieg unterstützen. Von Solveig Grothe Zur Merkliste hinzufügen
Historisches Zitate-Quiz »Der Feind steht rechts« – wer hat’s gesagt? Selbstredend wissen Sie, von wem der Satz »Wir schaffen das« stammt. Aber wer hat den Slogan »Frisch, fromm, fröhlich, frei« geprägt? Und wer sagte einst »Wenn’s der Wahrheitsfindung dient«? Testen Sie Ihr Wissen. Von Katja Iken Zur Merkliste hinzufügen
Mythos Wewelsburg Wie die »Schwarze Sonne« zum Ersatz-Hakenkreuz wurde Die »Schwarze Sonne« ist ein Erkennungszeichen für Rechtsextreme weltweit. Ihr Vorbild stammt aus der Wewelsburg bei Paderborn, heute ein Magnet für Neonazis und Esoteriker. Diese Touristen machen dem Museum zu schaffen. Aus Büren berichtet Leon Scherfig Zur Merkliste hinzufügen
Stalins Erbe, Putins Herrschaft Zynismus, Skrupellosigkeit, Gewalt Ein Gastbeitrag von Jan C. Behrends Stalin erfand einst die totale Diktatur – und ist heute ein Idol der Putin-Ära. 70 Jahre nach seinem Tod ist das ein Problem für Russland. Und eine Herausforderung für freie Gesellschaften.
Mierscheids 90. Geburtstag Darum gratuliert der Bundestag einem Abgeordneten, den es nicht gibt Jakob Maria Mierscheid ist jetzt 90 und erhält Glückwünsche aus dem Bundestag. Der SPD-Politiker wurde bekannt als Experte für Neufundländer, Tomaten, Taubenzucht – dabei ist er eine reine Fantasiefigur. Von Danny Kringiel und Jochen Leffers Zur Merkliste hinzufügen