Eskalation am Roten Meer Wie der Jemen zum geostrategischen Hotspot wurde John F. Kennedy machte hier mit den Sowjets gemeinsame Sache, auch die junge Queen war da: Im Jemen ringen Groß- und Regionalmächte seit Langem um Einfluss. Wer die heutige Lage des Landes verstehen will, muss seine Geschichte kennen. Von Dominik Peters 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Pionierin der Kriegsfotografie Die Frau, die das Grauen zeigen wollte Gerda Taro fotografierte als eine der ersten Frauen den Krieg direkt an der Front – und hatte wohl entscheidenden Anteil am Weltruhm des Starfotografen Robert Capa. Von Jasmin Lörchner 12 Min Zur Merkliste hinzufügen
Schmerzen der Handballer Als gäbe es kein Morgen Körperbetont? Ruppig? Das wäre untertrieben – Handball hat eine Tradition als Haudegen-Sport für Leidensfähige. Der Schmerz spielt immer mit. Die Athleten pflegen ihr hartes Image und werfen leichtfertig Pillen ein. Von Erik Eggers 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
Legendäre deutsche Handball-Torhüter Die Paraden der Springteufel Wieland Schmidt, Andreas »Hexer« Thiel, Henning Fritz oder Andreas Wolff: Die Keeper deutscher Handballteams ragen oft heraus. Wuchtige Würfe kann man nur angstfrei abwehren. Verrücktsein hilft auch. Von Erik Eggers 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Mutter der Esoterik Wie Helena Blavatsky Spirituelles mit Rassentheorien verschmolz Geister, Spuk und Gläserrücken – Helena Blavatsky wurde zum Star der aufblühenden spiritistischen Szene im 19. Jahrhundert. Sie teilte die Menschheit in »Wurzelrassen« ein und unterlegte Esoterik mit völkischem Extremismus. Von Sophie Tiedemann 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise - Der SPIEGEL vor 50 Jahren alle Beiträge Verfall eines Systems Großbritannien galt 1974 als »kranker Mann Europas«. Bergarbeiter streikten, die Arbeitslosenzahl schnellte hoch, die Regierung verhängte die Dreitagewoche. Im Land wurde es dunkel. Von Rainer Lübbert 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
NS-Plan zur Massenvertreibung 1940 Die historischen Vorbilder des rechtsextremen Geheimtreffens Einflussreiche AfD-Politiker sollen mit anderen Rechtsextremen einen rassistischen Plan besprochen haben. Er erinnert an ein Vorhaben der Nazis: 1940 wollten sie Millionen Juden nach Madagaskar deportieren – das Massensterben war einkalkuliert. Von Christoph Gunkel 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Neues von gestern alle Beiträge Gegen Staus und Blockaden Warum wütende Bauern in der Vergangenheit anders agierten als heute, wieso Aufwachsen auf einem Hof immun machen kann gegen jede Sehnsucht nach dem Landleben: Das und mehr lesen Sie ganz unblockiert im Newsletter. Von Eva-Maria Schnurr 4 Min Zur Merkliste hinzufügen
Gesinnungsprüfungen in den USA Warum Trump die Angst vor Kommunisten schürt Ein Gastbeitrag von Claus Leggewie Für den Fall seiner Wiederwahl hat Donald Trump die Verfolgung seiner politischen Gegner angekündigt. Das erinnert an die Hexenjagden der McCarthy-Ära. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits. 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Radikale Bauernproteste in der Weimarer Republik »Herr Landrat, keine Bange, Sie leben nicht mehr lange« Einige Bauern sehen sich heute in der Tradition der »Landvolkbewegung«, die sich in einer Agrarkrise ab 1928 radikalisierte. Als Massendemos und Steuerstreik nicht verfingen, setzten manche auf Terror. Am Ende profitierten die Nazis. Von Christoph Gunkel 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Historiker über Bauernproteste »Die Bauern haben früh gelernt, ihre Interessen notfalls auch im Konflikt mit dem Staat durchzusetzen« Straßenblockaden, große Empörung und Unterstützung von rechts außen: Die Landwirte halten mit ihren Protesten die Politik auf Trab. Ewald Frie wuchs selbst auf einem Bauernhof auf und erklärt, warum die Wut der Bauern Tradition hat. Ein Interview von Jonas Breng und Eva-Maria Schnurr 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Historischer Fund Das vertrackte Liederbuch des Abraham Zvi Idelsohn 1912 gab ein jüdischer Musikforscher in Berlin eine einzigartige Songsammlung heraus, »O Tannenbaum« neben hebräischem Liedgut. Nun feiert es eine verblüffende Auferstehung. Von Frank Thadeusz 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Mord auf Kreuzfahrt Hinter dem Horizont lauert das perfekte Verbrechen Ein Schiff auf hoher See ist fast ideal als Ort für einen Mord. Oft fehlen Zeugen und Beweise, das Meer schluckt die Leiche. Auf Kreuzfahrt brachte ein Anwalt 2006 seine Ex-Frau um – und wäre beinahe straflos davongekommen. Von Stefan Krücken 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
SS-Verbrecher Erich Ehrlinger Der Massenmörder, der davonkam Der SS-Offizier Erich Ehrlinger war an der Ermordung von 1045 Menschen beteiligt, kam aber 1965 frei – weil ein Altnazi ihm Haftunfähigkeit attestierte. Mainzer Rechtsmediziner haben den Fall neu untersucht. Von Frank Thadeusz 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Was im Bauernkrieg 1524 tatsächlich geschah Gibt es Parallelen zwischen den aktuellen Protesten und der Bauernrebellion vor 500 Jahren, einem Aufstand der Armen? In den sozialen Medien kursieren steile Vergleiche. Die historischen Fakten. Von Frank Thadeusz 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Krieg gegen die Armen Es ist ein kaum bekanntes Kapitel des Nationalsozialismus: 1938 machten die Nazis Jagd auf die Schwächsten der Gesellschaft. Wohnungslose, Bettler und Prostituierte kamen zur Zwangsarbeit in KZ. Die meisten starben. Von Felix Bohr 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Die Millionäre und Armen, die es nicht geben durfte Die DDR war kein klassenloser Staat. Sie erforschte die Armut, die sie offiziell leugnete. Und sie profitierte von Millionären wie Heinz Bormann, dem »roten Dior«. Dann sagte sie ihnen den Kampf an. Von Solveig Grothe 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Vom Erdloch bis zur Luxusvilla Bauern, Bettler, Edelleute: Wie jemand sozial aufgestellt war, erkannte man von jeher schon daran, wie er oder sie wohnte. Im Prinzip ist das heute noch so – wenn auch weniger eindeutig als früher. Von Frank Patalong 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise - Der SPIEGEL vor 50 Jahren alle Beiträge Mit der Schubkraft einer Rakete Alexander Solschenizyns »Archipel Gulag« entfaltete enorme Wucht. Die Abrechnung mit Stalins Terror und dem Sowjetsystem führte 1974 zu seiner Ausweisung. Heute ist ausgerechnet Putin ein Verehrer des Regimekritikers. Von Rainer Lübbert 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Die Erfindung des Mietkriegers Griechen kämpften als persische Krieger gegen Griechen – in der Antike war das völlig normal. Die Hellenen waren das Söldnervolk schlechthin im östlichen Mittelmeerraum. Sie hatten einen starken Antrieb. Von Frank Patalong 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Wahre Rambos – wie Söldner sich als Helden inszenieren Für Kriege werden sie als skrupellose Killer gebucht. Söldner selbst stilisieren sich gern als harte Hunde mit heroischem Mut. In der Popkultur hinterlässt dieser martialische Mythos markante Spuren. Von Klaas Voß 12 Min Zur Merkliste hinzufügen
Die traurige Geschichte des Fergus MacMillan Ein junger Schotte fand 1636 neben Schweden, Deutschen, Finnen, Italienern und Spaniern seine letzte Ruhe in einem Brandenburger Massengrab. Der spektakuläre Fund zeigt: Der Dreißigjährige Krieg war ein internationaler Söldnerkonflikt. Von Sabine Eickhoff 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Condottieri in Italien – Terror als Geschäftsmodell Der adlige Schwabe Werner von Urslingen formte 1342 in Italien ein Söldnerheer, das die Angst zum Geschäft machte. Die Condottieri kassierten dafür, Städte anzugreifen – oder zu verschonen. Von Frank Westenfelder 13 Min Zur Merkliste hinzufügen
Finnlands Schockmoment 400.000 finnische Angehörige der karelischen Bevölkerungsgruppe flohen 1944 aus ihrer Heimat, als diese sowjetisch wurde. Heute ruft Putins Angriffskrieg bei Zeitzeugen böse Erinnerungen wach. Aus Juva berichtet Martin Pfaffenzeller 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
Nur wenige deutsche Familien waren völlig unschuldig Die Vertreibung von etwa 14 Millionen Deutschen aus den ehemaligen Ostgebieten hängt eng mit den Verbrechen der Nationalsozialisten zusammen. Doch das wurde lange verdrängt – bis heute. Ein Essay von Mary Fulbrook 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
Festtagsschmaus aus einer vergangenen Welt Sie suchen noch Rezepte für die Feiertage? Vielleicht sogar solche, zu denen man eine Geschichte erzählen kann? Neun köstliche Gerichte, die deutschsprachige Bevölkerungsgruppen in Osteuropa einst kochten. Von Verena Lugert 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
Die vergessenen Kinder Tausende deutsche Waisenkinder wurden 1945 in Ostpreußen, Pommern oder Schlesien zurückgelassen. Nun widmet sich eine Historikerin deren Schicksal – und Betroffene erzählen. Von Felix Bohr 11 Min Zur Merkliste hinzufügen
Was macht das Baby im Postbeutel? Vielleicht wollten Sie Ihr Kind schon mal auf den Mond schießen. Oder wenigstens zur Oma verschicken – das erledigte zu Beginn der Paketära in den USA der Briefträger. Bis die Post ein Machtwort sprach. Von Katja Iken 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Wird hier etwa Stonehenge gebaut? Der rätselhafte Steinkreis in Südengland soll mehr als 4000 Jahre alt sein. Doch Fotos aus den Fünfzigerjahren lassen anderes vermuten. Sind sie echt? Von Solveig Grothe 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Warum in Jerusalem die Hakenkreuzfahne wehte Die Nazis trugen ihre Symbole in alle Welt – sogar nach Jerusalem. Auch im Palästina der Dreißigerjahre gab es glühende Hitler-Verehrer: Schwäbische Einwanderer gründeten NSDAP-Filialen. Von Solveig Grothe 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Was machen die Bahnwaggons auf dem Berg? Zwei Eisenbahnwagen stehen auf Stelzen in 2300 Meter Höhe. Die sonderbare Konstruktion zierte ab 1930 einen Alpenpass zwischen Italien und der Schweiz – und machte den Eidgenossen Angst. Von Katja Iken 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise - Der SPIEGEL vor 50 Jahren alle Beiträge Muss Bambi sterben? Tierfilme im Fernsehen zeigten bis 1970 vor allem die »possierlichen« Arten. Dann kam Horst Stern. Der Naturschützer, kein netter TV-Onkel, zielte sogleich auf Deutschlands Jäger. Von Rainer Lübbert 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Starfotograf Bob Gruen »John Lennons Tod ist wie eine Narbe, die nie verheilt« Als New Yorker Fotograf hatte Bob Gruen viele Rockgrößen vor der Kamera, besonders oft John Lennon und Yoko Ono. Am 8. Dezember 1980 wollte er ihnen neue Bilder zeigen – doch an diesem Abend wurde Lennon ermordet. Ein Interview von Alex Gernandt 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Nostalgie zum Jahresende Ehrenrettung eines verrufenen Gefühls Jahresrückblicke, alte Filme, Traditionen: Jetzt ist die Zeit für Erinnerungsschwelgerei. Doch die Sehnsucht nach Vergangenem hat ein schlechtes Image – zu Recht? Von Tobias Becker 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
»Lost Place« an der polnisch-ukrainischen Grenze Die verschwundenen Dörfer der Lemken und Bojken Im äußersten Südosten Polens erinnern Friedhöfe und Steinkreuze mit kyrillischer Inschrift an die ausgelöschten Dörfer zweier Volksgruppen. Die Holzkirchen der Lemken und Bojken sind heute Weltkulturerbe. Eine Spurensuche. Von Solveig Grothe 11 Min Zur Merkliste hinzufügen
Kriminalisten-Legende Hans Gross Sherlocks böser Bruder Blut fressende Regenwürmer, faulendes Papier – der Kriminalist Hans Gross kämpfte für Ermittlungsmethoden auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse. Dafür wird er bis heute verehrt. Doch es gibt Zweifel an dem Revolutionär. Von Frank Thadeusz 3 Min Zur Merkliste hinzufügen
Lenins Tod vor 100 Jahren Der Mann, der das Paradies auf Erden suchte – und Terror säte Widersprüche prägten das Leben Lenins, der vor 100 Jahren gestorben ist. Noch immer liegt sein Leichnam im Mausoleum auf dem Roten Platz. Dabei hätte er Putins Neo-Imperialismus wohl zutiefst verachtet. Von Steffen Kopetzky Zur Merkliste hinzufügen
Prominente gegen Rechtsextremismus »Dieses Mal wird der Kampf schwerer« »Nie wieder«, das war schon in den Neunzigerjahren das Motiv einer Protestwelle gegen die Gefahr von rechts: Udo Lindenberg, Smudo, Hella von Sinnen, Konstantin Wecker und andere über die Parallelen zu heute, ihre Hoffnungen und Sorgen. Von Jasmin Lörchner Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise – Der SPIEGEL vor 50 Jahren Warum wurde ein schlechter Film so erfolgreich? Der Horrorfilm »Der Exorzist« war im Winter 1973/74 ein fulminanter Kassenschlager. Das Publikum kreischte und kotzte, trotzdem wollten alle den Psychoschocker sehen. Warum bloß? Von Rainer Lübbert Zur Merkliste hinzufügen
Sexualität vergangener Jahrhunderte Was früher im Bett angesagt war Sex war nicht immer so, wie wir ihn kennen, sagt der Historiker Franz X. Eder. Weil die Gesellschaft sich wandelte, veränderten sich auch intime Praktiken und Codes. Ein Interview von Sebastian Hammelehle Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise – Der SPIEGEL vor 50 Jahren Präsident mit Narrenkappe Walter Scheel war Ende 1973 als Außenminister beliebt, nun wollte er Bundespräsident werden. Ein Genussmensch mit Hang zum Karneval und einem Charts-Hit: »Hoch auf dem gelben Wagen«. Von Rainer Lübbert Zur Merkliste hinzufügen
Neues von gestern – der Geschichte-Newsletter Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich Ähnelt die Lage in Gaza der in jüdischen Ghettos der Nazizeit? Mit dieser steilen These sorgte Masha Gessen für einen Eklat. Auch manche Forscher werfen Israel »Genozid« vor – das und mehr im Newsletter. Von Jochen Leffers Zur Merkliste hinzufügen
Literaturmacho unter Mordverdacht Hat Ernest Hemingway im Krieg wirklich 122 Deutsche getötet? Er war Großschriftsteller, Großwildjäger, Großkotz. Im Zweiten Weltkrieg berichtete Ernest Hemingway aus Europa und behauptete, er habe »Krauts« erschossen. Ein Kriegsverbrechen – oder schiere Prahlerei? Von Wolfgang Stock Zur Merkliste hinzufügen
Herrnhuter Missionsorden Die dunkle Seite der Sternebastler Zur Adventszeit leuchten überall die bunten Sterne der Herrnhuter Brüdergemeinde. Ihre Missionare wollten einst Sklaven den christlichen Gott nahebringen. Und waren tief verstrickt in das System der Ausbeutung. Aus Amsterdam berichtet Jennifer Stange Zur Merkliste hinzufügen
Lost-Places-Bildband Auf der Suche nach Europas verlorener Pracht Fotograf Sven Fennema reiste bis ins ferne Abchasien, um verlassene Ruinen voller Nostalgie zu finden. Schwer beeindruckt hat ihn Schottland – und eine Burg, wo einst mutige Frauen die Kronjuwelen retteten. Von Christoph Gunkel Zur Merkliste hinzufügen
Busroute England-Indien »Zwanzigtausend Meilen Nervenkitzel« 1957 fuhr Paddy Garrow-Fisher mit einem alten Linienbus Passagiere von London nach Kalkutta. Die verrückte Idee wurde zum Trend: Bald verkehrten mehr als 30 Buslinien auf der enorm langen, riskanten Strecke. Von Frank Patalong Zur Merkliste hinzufügen
Genozid-Vorwürfe im Nahostkrieg Ist das Völkermord? Wie das »Verbrechen aller Verbrechen« die Wissenschaft spaltet Selbst renommierte Forscher streiten erbittert darüber, ob Israel oder die Hamas einen Genozid begangen haben. Der SPIEGEL hat mit Historikern und Juristen gesprochen: der Versuch einer sachlichen Einordnung. Von Christoph Gunkel Zur Merkliste hinzufügen
Mord an Bord Zwölf Schüsse in der Nacht – dann ist es plötzlich still In einer Nacht 1981 arbeitet ein Frachter sich durch den Atlantik, als plötzlich Schüsse fallen. Der Täter ist aus der Crew, der Kapitän muss die Nerven behalten: Jonny Roggendorf erzählt von einem Mord, der ihn lange verfolgte. Aufgezeichnet von Stefan Kruecken Zur Merkliste hinzufügen
Eklat um Masha Gessen »In Deutschland herrscht eine Kultur des Mundtot-Machens« In einem Essay hat Masha Gessen den Gazastreifen mit einem jüdischen Ghetto der Nazis verglichen. War es eine kalkulierte Provokation kurz vor Verleihung des Hannah-Arendt-Preises? Ein Interview von Jonas Breng und Katja Iken Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise – Der SPIEGEL vor 50 Jahren »Wenn das Kunst ist, dann zur Hölle mit der Kunst« Vandalismus oder Kunst? Die Anfänge von Graffiti liegen im New York der frühen Siebziger, als Jugendliche ihre Namen ins Stadtbild schrieben. U-Bahner fluchten, Galerien entdeckten rasch den Reiz der bunten Schriftgemälde. Von Rainer Lübbert Zur Merkliste hinzufügen
Geschenktipp Hier sind 14 Bücher für Geschichtsliebhaber Sie suchen noch Geschenke? Diese Bücher haben die Geschichte-Redaktion 2023 überzeugt – historischer Lesestoff, der sich bestimmt auch unterm Weihnachtsbaum gut macht. Zur Merkliste hinzufügen
Israel-Gaza-Krieg Wie man als Kriegsflüchtling den Nahostkonflikt erlebt Von Amin Al Magrebi Menschen, die selbst aus einem Kriegsgebiet geflohen sind, können keinen Krieg uneingeschränkt unterstützen. Für sie ist das Thema nicht abstrakt: Sie wissen, was Krieg für die Betroffenen bedeutet.
Zeitreise – Der SPIEGEL vor 50 Jahren Gottvater von der Wolke holen Zum 60. Geburtstag widmete der SPIEGEL Bundeskanzler Willy Brandt im Dezember 1973 einen Titel. Ein nettes Präsent war das aber nicht. Von Rainer Lübbert Zur Merkliste hinzufügen
Bildungshistoriker zum Pisa-Schock »Wer eine Fünf gibt, gilt schnell als Leistungsterrorist!« Aus der deutschen Schule ist ein Problemkind geworden. Bildungshistoriker Heinz-Elmar Tenorth spricht über die Gründe für den Abstieg des einstigen Musterschülers – und sagt, warum er eine strengere Benotung fordert. Ein Interview von Jonas Breng Zur Merkliste hinzufügen
Solidarność-Ehrung für verstorbenen DDR-Bürgerrechtler »Kontakte zu konterrevolutionären Kräften« Matthias Domaschk starb 1981 nach einem Stasi-Verhör – nun wird der Jenaer Oppositionelle posthum für seine Verdienste rund um die polnische Solidarność ausgezeichnet. Seine Schwester Stefanie nimmt die Medaille in Danzig in Empfang. Von Peter Wensierski Zur Merkliste hinzufügen
Neues von gestern – der Geschichte-Newsletter Wenn die Heimat verloren ist Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurden Millionen Menschen aus ihren Wohnorten vertrieben – nicht nur Deutsche. Ihre Schicksale bewegen uns bis heute. Von Eva-Maria Schnurr Zur Merkliste hinzufügen