Tierische Staatsgeschenke Ein Panzernashorn für den Papst Russland schickt einen halben Zoo an Nordkoreas Diktator: Diplomatie mit lebendigen Tieren hat Tradition. Eine Rückschau – vom Elefanten für Karl den Großen bis zum Eisbären in der Themse. Von Evelin Ruhnow 4 Min Zur Merkliste hinzufügen
Trauerarbeit früher und heute Wenn Tote zu Fotomodellen werden Die aufwendige Inszenierung Verstorbener für ihr letztes Lichtbild tröstete Hinterbliebene im 19. Jahrhundert. Im digitalen Zeitalter erlebt die Totenfotografie inzwischen ein Comeback. Von Laura Brauer 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Vertriebene in der DDR »Dann ist es uns lieber, man schlägt uns tot« In der DDR war das Thema Flucht und Vertreibung tabu. Erst Jahrzehnte später wird klar, wie schlecht der Staat seine »Umsiedler« behandelte. Und wie massiv SED und Stasi auf die Vertriebenenpolitik in der BRD einwirkten. Von Solveig Grothe 11 Min Zur Merkliste hinzufügen
Berüchtigte US-Abschiebeaktion »Operation Wetback« Trumps Vorbild für eine gigantische Massenausweisung Donald Trump versprach im Wahlkampf die »größte Deportation« in der Geschichte der USA, nun hat er angekündigt, dabei auch Militär einzusetzen. Modell: eine Ausweisungskampagne vor genau 70 Jahren, angeordnet vom damaligen Präsidenten. Von Katja Iken 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Jüdische Ausbildungslager unter Hitler Die vergessenen Kibbuzim in der deutschen Provinz Nach 1933 sollten jüdische Jugendliche auf Lehrgütern den Landbau erlernen, um sich für die Auswanderung nach Palästina vorzubereiten. Längst nicht allen gelang die Ausreise. Für manche wurden die Ausbildungshöfe zur tödlichen Falle. Von Monika Dittombée 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
Berlins Sommer der Anarchie Wem gehört die Stadt? Investoren oder allen, die dort leben? Hausbesetzer rissen sich im Osten Berlins nach der Wende fast einen ganzen Straßenzug unter den Nagel. In Kreuzberg aber verrieten Altlinke bald ihre Prinzipien. Von Andreas Unger 12 Min Zur Merkliste hinzufügen
»Müssen wir jetzt den Asphalt rosarot streichen?« Architektinnen und Stadtplanerinnen entwerfen Quartiere, Plätze und Häuser, die den Bedürfnissen von Frauen stärker entgegenkommen als bisherige Städte. Doch ihre Ideen stoßen auf Widerstand. Von Rafaela von Bredow 11 Min Zur Merkliste hinzufügen
Die Stadtneurotiker Im 19. Jahrhundert wuchsen in Europas Hauptstädten Zentren mit riesigen Plätzen und Prachtalleen heran. Zur gleichen Zeit entdeckten Psychiater einen neuen Typ von Patienten: Menschen, denen diese Weite schreckliche Angst einjagte. Von Frank Thadeusz 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Warum Großfeuer oft so heftig wüten konnten Die Geschichte menschlicher Siedlungen lässt sich auch als Abfolge verheerender Brände erzählen. Doch trotz immer neuer Katastrophen ließ der Aufbau von Berufsfeuerwehren erstaunlich lange auf sich warten. Woran lag das? Von Christoph Seidler 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Ermordeter US-Bürgerrechtler Töchter von Malcolm X verklagen CIA, FBI und New Yorker Polizei Schwerwiegende Anschuldigungen: Die Angehörigen des vor fast 60 Jahren getöteten Bürgerrechtsaktivisten Malcolm X werfen den Behörden Mitwisserschaft vor. Sie hätten die Mordpläne gekannt – aber nicht eingegriffen. 2 Min Zur Merkliste hinzufügen
Tätowierungen des designierten US-Verteidigungsministers Kreuzritter im Pentagon? Was sind das für martialische Tattoos, die Trumps künftiger Verteidigungsminister Pete Hegseth auf der Haut trägt? Mindestens drei der Symbole beziehen sich auf die »Kreuzritter«. Unter Rechtsradikalen gilt das als eindeutige Botschaft. Von Frank Patalong 4 Min Zur Merkliste hinzufügen
US-Präsidentschaftsrennen 1824 Diese historische Wahl ebnete Trump den Weg Vor 200 Jahren standen die Vereinigten Staaten schon einmal vor einer politischen Schicksalsentscheidung. Das Ergebnis veränderte das Land für immer. Von Jan Krüßmann 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Trumps historisches Idol Der Erfinder von »America first« Ein Gastbeitrag von Claus Leggewie Der siebte US-Präsident Andrew Jackson war Nationalist und isolierte sein Land im 19. Jahrhundert. Trump sieht ihn als Vorbild. Für den Westen ist das eine Gefahr. 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Star-Politologe zu den Wahlen in den USA »Trump ist auf Rache aus« Im Bestseller »Das Ende der Geschichte« prophezeite US-Politologe Francis Fukuyama 1992 den Siegeszug der Demokratie. Heute warnt er vor der Zerstörung der liberalen Gesellschaft. Aus Stanford berichtet René Pfister 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise - Der SPIEGEL vor 50 Jahren alle Beiträge Hungern bis zum Tod Der inhaftierte RAF-Terrorist Holger Meins starb im November 1974 infolge seines Hungerstreiks. Gesinnungsgenossen ermordeten daraufhin den Berliner Kammergerichtspräsidenten Drenkmann. Warum es ihn traf, bleibt rätselhaft. Von Rainer Lübbert 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Faktencheck zum Hollywood-Blockbuster Was an »Gladiator II« komplett erfunden ist Auch »Gladiator II« von Regisseur Ridley Scott nimmt es mit den historischen Fakten nicht so genau. Wertvoll ist der Film trotzdem: Er zeigt zwei Aspekte des Römischen Reiches, die vorher noch nie im Kino zu sehen waren. Von Michael Sommer 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Wie es aussieht auf der berühmtesten Insel, die gar nicht existiert In dem Buch »Utopia« beschrieb der englische Politiker und Humanist Thomas Morus 1516 einen idealen Staat. Die Illustration der Erstausgabe ist gespickt mit Symbolen und Andeutungen. Von Kathrin Maas 3 Min Zur Merkliste hinzufügen
Nieder mit der Hausarbeit! Nie mehr kochen müssen. Die Sozialdemokratin Lily Braun präsentierte 1901 eine revolutionäre Idee: das Einküchenhaus. Dort sollte Personal das Essen für alle Familien im Haus zubereiten. In Berlin wurde es versucht. Von Katja Iken 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
Das Buch, das keiner lesen durfte Kurz vor der Französischen Revolution elektrisierte ein Buch Europa. Es hieß »Das Jahr 2440« – erstmals malte sich darin ein Autor konkret die Zukunft aus. Den Mächtigen machte das Werk derart Angst, dass sie es verboten. Von Dela Kienle 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Die Baumeisterin des Zionismus Der Traum vom jüdischen Staat war eine Reaktion auf den Antisemitismus in Europa. Die Berliner Architektin Lotte Cohn half, die Vision zu verwirklichen. Doch sie wurde desillusioniert. Von Felix Bohr 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
Weltberühmtes Pariser Cabaret Diese Tänzerin erzählt, was wirklich im Moulin Rouge passiert Mit ihren TikTok-Videos über das Moulin Rouge fesselt Showgirl Allie Goodbun Hunderttausende. Geschickt spielt sie mit dem Klischee der röckehebenden Tänzerinnen und bietet einen Blick darauf, wie dieser Beruf wirklich ist. Aus Paris berichtet Anastasia Trenkler 11 Min Zur Merkliste hinzufügen
35 Jahre Mauerfall Stacheldraht, Todesstreifen und eine Jahrhundertlüge Mit der Berliner Mauer fällt 1989 das Symbol der deutschen Teilung. Wie es zum Bau kam, warum Panzer am Checkpoint Charlie auffuhren und wie Menschen ihr Leben für die Freiheit riskierten. Von Heike Janssen 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Deutscher Alltag in Ost und West Als die Wessis Knusperflocken und Halloren-Kugeln entdeckten Golf, Horten und »Wetten, dass..?« hier, Trabi, Centrum und »Ein Kessel Buntes« dort: Bis 1989 lebten die Menschen in DDR und Bundesrepublik nicht nur politisch in zwei Realitäten. Ein (nur leicht) nostalgischer Rückblick. Von Jasmin Lörchner 22 Min Zur Merkliste hinzufügen
»Hätte ich einen Knopf gehabt, um ganz Deutschland auszulöschen, ich hätte ihn gedrückt« Er war Häftling in Auschwitz, entkam dem Holocaust, ging nach New York. Als alter Mann ist Albrecht Weinberg, heute 99, nach Ostfriesland zurückgekehrt. War das ein Fehler? Von Jonas Breng 20 Min Zur Merkliste hinzufügen
Kitsch und Kultur, Krieg und Küsse Deutsche und US-Amerikaner arbeiten sich seit Jahrzehnten aneinander ab – privat und politisch. Nicht immer war man ehrlich zueinander. Eindrücke in Bildern. 3 Min Zur Merkliste hinzufügen
Arm, alleinerziehend und geächtet - so wurde eine Deutsche zur Kämpferin fürs Frauenwahlrecht in den USA Ohne sie und ihre Mitstreiterinnen dürften Frauen in den USA heute vielleicht gar nicht wählen: Die Journalistin Mathilde Franziska Anneke ebnete Amerikanerinnen den Weg an die Wahlurne, mit Bissigkeit und Humor. Von Solveig Grothe 12 Min Zur Merkliste hinzufügen
»Trumps Wille, historische Allianzen zu brechen, ist beängstigend« Die deutsch-amerikanischen Beziehungen überstanden Weltkriege, Finanzkrisen und schlechte Politik. Die Historikerinnen Britta Waldschmidt-Nelson und Jennifer Allen über Tiefs und Hochs in 300 Jahren – und was ihnen Hoffnung macht. Ein Interview von Jonas Breng und Christoph Gunkel 12 Min Zur Merkliste hinzufügen
Ausgrabungsstätte in Italien Pompeji führt Touristen-Obergrenze ein Die berühmten Überreste der vom Vesuv zerstörten antiken Stadt sollen besser geschützt werden: Bald dürfen nur noch 20.000 Besucher täglich kommen. Es ist nicht das erste Mal, dass Italien Tourismus beschränkt. 1 Min Zur Merkliste hinzufügen
Handkuss und Hasstiraden Wie Hitler mit der Auslandspresse umging Bei Interviews mit ausländischen Journalisten verhielt sich Adolf Hitler unberechenbar: Er war unpünktlich, nervte mit Monologen und wurde sogar übergriffig. Die Reporter rächten sich auf ihre Weise. Von Frank Thadeusz 4 Min Zur Merkliste hinzufügen
Koalitionszoff in der deutschen Geschichte »Dann gibt es Mord und Totschlag« Beim Ampel-Aus hat Olaf Scholz seinen FDP-Partner Christian Lindner als verantwortungslos und kleinkariert beschimpft. Er ist nicht der erste Kanzler, der gegen Koalitionäre austeilt. Ein Best-of der politischen Rosenkriege. Von Felix Bohr 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Erotik im Mittelalter Wie Kupplerinnen Sexkontakte vermittelten Gekaufte Liebe, eine kurze Affäre oder der Bund fürs Leben – die Kuppelei galt vor Hunderten Jahren als lukratives Geschäft. Erfüllte sie das, was Tinder oder OkCupid heute versprechen? Von Sarah Heidi Engel 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Empfängnisverhütung im viktorianischen Zeitalter Annie Besant, angeklagt für ein Aufklärungsbuch Vom Coitus interruptus bis zur Vaginaldusche: Weil sie Tipps zur Empfängnisverhütung veröffentlicht hatte, landete die Britin Annie Besant 1877 in London vor Gericht. Das Urteil war Sieg und Niederlage zugleich. Von Jasmin Lörchner 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
Entschädigungsfonds für SED-Opfer »Wir hoffen, dass das leuchtende Beispiel Ikea auch auf Aldi und andere strahlt« Das schwedische Möbelhaus will ehemalige DDR-Zwangsarbeiter mit sechs Millionen Euro entschädigen. Opfervertreter hoffen nach der Entscheidung auf die Beteiligung weiterer deutscher Unternehmen. Doch die zögern. Von Solveig Grothe 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Aberglaube rund um Halloween Von Omen, Zeichen und Todesboten Gibt es Zeichen, Omen, Wesen oder Menschen, die die Nähe des Todes vorhersagen können? Heinrich LXIV. Fürst Reuß-Köstritz konnte den Tod riechen, heißt es – eine Gabe, die ihn um 1800 zum Außenseiter machte. Von Frank Patalong 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Wurzeln der Wolfsangst Warum wir das Raubtier fürchten Verehrt, verteufelt, verfolgt: Kaum ein anderes Tier löst seit jeher so starke Gefühle im Menschen aus wie der Wolf. Mit der Rückkehr des Raubtiers wächst die alte Angst. Ist sie begründet? Von Katja Iken 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
Unternehmen im Nationalsozialismus Die braune Geschichte des deutschen Mittelstands Nach den großen Konzernen beginnen auch mittlere und kleine Unternehmen mit der Aufarbeitung ihrer Nazivergangenheit. Doch der Großteil schweigt noch immer über das düstere Kapitel, zeigt eine Studie. Von Florian Kistler 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Streit über die Schlacht von El-Alamein Italiens Regierung huldigt Mussolini-Armee Das italienische Verteidigungsministerium würdigt Soldaten des Zweiten Weltkriegs für ihren »Freiheitskampf«. Eine harte Debatte im Land ist die Folge. Dabei geht es um eine Schlacht, die für die Faschisten zum Wendepunkt wurde. Von Jonas Breng 2 Min Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise - Der SPIEGEL vor 50 Jahren alle Beiträge Chicken tikka masala statt Brathuhn Nach Pizza, Schweinefleisch süß-sauer und Ćevapčići kam um 1974 eine neue kulinarische Welle aus Fernost nach Deutschland. Von Rainer Lübbert 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Start von SPIEGEL ONLINE vor 30 Jahren Der Online-Urknall Am 25. Oktober 1994 ging der SPIEGEL als weltweit erstes Nachrichtenmagazin ins World Wide Web. Die Website wurde zum Treiber eines Prozesses, der die Medienlandschaft von Grund auf verändern sollte. Von Frank Patalong 12 Min Zur Merkliste hinzufügen
Yuval Harari »KI hat das Potenzial, uns zu versklaven« Starhistoriker Yuval Harari warnt vor totalitären Gefahren durch neue Technologien. Hier sagt der Israeli, warum er künstliche Intelligenz fürchtet – und weshalb er Benjamin Netanyahu für gefährlicher hält als einen Atomkrieg mit Iran. Ein Interview von Jonas Breng 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
Familie des Literaturnobelpreisträgers Warum Hemingways Bruder seinen eigenen Inselstaat gründete Vor 60 Jahren nutzte Leicester Hemingway eine Gesetzeslücke und gründete eine neue Nation – auf einem Floß vor Jamaika. Damit führte er auch den US-Imperialismus vor. Von Solveig Grothe 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Geschichte des Islamismus »Die Hamas hat in Deutschland Tradition« Der Aufstieg des radikalen Islam begann in Ägypten – und erreichte in den Siebzigerjahren die Bundesrepublik. Terrorexperte Guido Steinberg erläutert, warum die deutsche Politik darauf nicht reagieren wollte. Von Jonas Breng 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Familienforschung »Auf dem Friedhof las ich meinen eigenen Namen« Der Onkel fiel 1944 als Wehrmachtssoldat im besetzten Frankreich. Unser Autor, vier Jahre später geboren, heißt wie er. Wie geht man mit so einem Erbe um? Eine Nachkriegskinder-Erfahrung. Von Bernhard Kroener 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
Warum sprinten Frauen hinter Eierspeisen her? Als wäre Kochen nicht schon gefährlich genug: Wieso binden sich diese Damen im britischen Örtchen Olney eine Schürze um und flitzen mit Pfannkuchen durch die Straßen? Ein Bild und seine Geschichte. Von Katja Iken 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Was macht das Baby im Postbeutel? Vielleicht wollten Sie Ihr Kind schon mal auf den Mond schießen. Oder wenigstens zur Oma verschicken – das erledigte zu Beginn der Paketära in den USA der Briefträger. Bis die Post ein Machtwort sprach. Von Katja Iken 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Wird hier etwa Stonehenge gebaut? Der rätselhafte Steinkreis in Südengland soll mehr als 4000 Jahre alt sein. Doch Fotos aus den Fünfzigerjahren lassen anderes vermuten. Sind sie echt? Von Solveig Grothe 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Warum in Jerusalem die Hakenkreuzfahne wehte Die Nazis trugen ihre Symbole in alle Welt – sogar nach Jerusalem. Auch im Palästina der Dreißigerjahre gab es glühende Hitler-Verehrer: Schwäbische Einwanderer gründeten NSDAP-Filialen. Von Solveig Grothe 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Weissagungsstätte in Griechenland Wie high war das Orakel von Delphi? Die Priesterin Pythia prägte mit ihren Vorhersagen die Geschichte der Antike. Bis heute rätselt die Forschung, warum Könige zu ihr pilgerten und auf welchem Trip sie wohl war. Von Martin Pfaffenzeller Zur Merkliste hinzufügen
Rechtsradikaler deutscher Export Amerikaner, die Hitler liebten Auch in den USA fand Hitler glühende Verehrer. Mit Hetze, Hitlergruß und Hakenkreuz eiferten »American Nazis« ihm nach – noch Jahrzehnte nach dem Untergang des NS-Regimes. Von Viola Schenz Zur Merkliste hinzufügen
Prominente Fehlprognosen »Das iPhone wird niemals ein Erfolg« Fernsehen? Zu teuer. Eine Reise zum Mond? Unmöglich! Autos? Nur eine Mode. Manch kluger Zeitgenosse lag mit seiner Vorhersage gründlich daneben. Die besten Fehlprognosen. Zusammengestellt von Solveig Grothe Zur Merkliste hinzufügen
Politische Ziele Habt endlich wieder Mut, groß zu denken! Ein Essay von Ullrich Fichtner Zum Erbe des 20. Jahrhunderts gehört die Abkehr von politischen Würfen und Visionen. Doch ohne große Pläne gelingt am Ende auch das Kleine nicht. Ein Plädoyer für kühnere Ziele.
Religiöse Überzeugungen in den USA Warum so viele Menschen an ein baldiges Ende der Welt glauben Seit rund 200 Jahren erwarten apokalyptische Sekten in den USA den Weltuntergang. Längst haben die religiösen Fanatiker erheblichen Einfluss in Washington, auch auf Donald Trump. Sie rüsten sich für den Endkampf mit dem Antichrist. Von Frank Thadeusz Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise – Der SPIEGEL vor 50 Jahren Als das Faxgerät die Zukunft war In Deutschland gab es 1974 erst wenige »Fernkopierer«. Den Techkonzernen war jedoch bereits klar, dass sich mit den neuartigen Fax-Apparaten Milliarden verdienen ließen. Von Rainer Lübbert Zur Merkliste hinzufügen
Deutschlandbesuche von US-Staatsoberhäuptern Bei Bush gab es Hirschbraten Manche machten nur Stippvisite, manche ließen sich tagelang in die tiefste Provinz entführen – seit dem Zweiten Weltkrieg betrat jeder US-Präsident einmal deutschen Boden. Eine Reisebegleitung. Von Rafaela von Bredow Zur Merkliste hinzufügen
Historisches Filmdrama Liebe in Zeiten des Nazihasses Der Kinofilm »In Liebe, eure Hilde« erzählt das wahre Schicksal der NS-Gegner Hilde und Hans Coppi. Es ist eine fesselnde Liebesgeschichte. Stimmen die historischen Fakten? Von Christoph Gunkel Zur Merkliste hinzufügen
Hip-Hop in Deutschland Straight Outta Heidelberg Vom Partyphänomen der Bronx zum weltweiten Milliardenbusiness: wie Hip-Hop zum wohl wichtigsten deutschen Kulturimport der vergangenen 50 Jahre wurde. Und was US-Kasernen in Süddeutschland damit zu tun hatten. Von Anastasia Trenkler Zur Merkliste hinzufügen
Nonstop in die USA 1924 Der Traum vom Fliegen ohne Kotztüte Vor hundert Jahren flog der Zeppelin-Kapitän Hugo Eckener erstmals mit Passagieren an Bord von Europa nach Amerika. Die Reise war ein PR-Coup für die Luftfahrtnation Deutschland. Von Peter Littger Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise – Der SPIEGEL vor 50 Jahren Angebliches Armageddon Die Folgen steigender Ölpreise gaben 1974 zwar Anlass zur Sorge. Die vom SPIEGEL erwarteten Horrorszenarien traten aber nie ein. Von Rainer Lübbert Zur Merkliste hinzufügen
Geschichte der Vergewaltigung »Die Frau galt als männliches Eigentum« Der Fall Pelicot wurzelt tief im Patriarchat. Historikerin Laura Schettini spricht über toxische Männlichkeit als Motiv für sexuelle Gewalt sowie Hass und Lügen gegen missbrauchte Frauen. Ein Interview von Katja Iken Zur Merkliste hinzufügen
Problematische Wissenschaft Wie die »Völkerkunde« den Kolonialismus rechtfertigte Die Ethnologie entstand Mitte des 19. Jahrhunderts, sie war zutiefst rassistisch. Auch deutschen Kolonialisten lieferte sie vermeintliche Argumente für die Unterwerfung ganzer Länder. Von Frank Patalong Zur Merkliste hinzufügen
Innovatives DDR-Auto Der vergessene Spritsparer In den Siebzigerjahren tüftelten zwei Ingenieure in der DDR an einem Auto, das möglichst wenig Benzin verbrauchen sollte. Ihr Fahrzeug sah nicht nur gut aus, es fuhr auch hocheffizient. Trotzdem entstanden nur zwei Exemplare. Von Christoph Seidler Zur Merkliste hinzufügen
Erziehung in der DDR Der Absturz der Beate Ulbricht Als Adoptivtochter des ersten DDR-Staatschefs Walter Ulbricht sollte Beate Ulbricht zum Vorzeigekind werden. Ihre tragische Geschichte ist ein Sinnbild für den untergegangenen Staat. Von Jonas Breng Zur Merkliste hinzufügen
Deutsche Landkommune in Italien Lieber nackt im Garten als bewaffnet im Untergrund Sie wollten alles anders machen. 40 deutsche Aussteiger und ihre Kinder gründeten in den Achtzigerjahren in Umbrien die Landkommune Utopiaggia. Ihr Plan: Sozialismus, der Spaß macht. Dann holte die Realität sie ein. Aus Utopiaggia berichtet Solveig Grothe Zur Merkliste hinzufügen
Deutsche Auswanderer in den USA Wilde Dreizehn Am Anfang waren es 13 Familien aus Krefeld und ihr frommer Reiseleiter: Franz Daniel Pastorius lotste die ersten Deutschen nach Amerika, am 6. Oktober 1683 trafen sie ein. Der Start war geprägt von bitterer Armut. Von Christopher Piltz Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise – Der SPIEGEL vor 50 Jahren Als es die DDR krachen ließ Zum 25. Jahrestag seiner Gründung 1974 war der deutsche Arbeiter-und-Bauern-Staat im Ostblock weit vorn. Doch im Vergleich zur Bundesrepublik hing die SED wirtschaftlich hinterher. Von Rainer Lübbert Zur Merkliste hinzufügen
Prophetische Kräfte Wie Nostradamus und Co. die Zukunft vorhersagten – und wo sie falsch lagen Etliche Propheten, Weissagerinnen und sogar Wissenschaftler wurden berühmt, weil sie angeblich wussten, was die Zukunft bringt. Wer waren sie, was sahen sie kommen – und was davon stimmte? Von Michael Kister Zur Merkliste hinzufügen
Zum Tod von Masamitsu Yoshioka Der letzte Bomber von Pearl Harbor Der letzte Japaner, der am Angriff auf Pearl Harbor beteiligt war, ist im Alter von 106 Jahren gestorben. Auf den Krieg sah er am Ende seines Lebens mit Trauer zurück. Zur Merkliste hinzufügen