Frauenrechte in der Sowjetunion Wenn Frauen und ihre Körper zum Spielball politischer Interessen werden Abtreibungen waren in der Sowjetunion legal. Doch mit dem Recht auf Selbstbestimmung der Frauen hatte das nicht immer viel zu tun. In Putins Russland droht jetzt ein Rückfall in ganz alte Zeiten. Von Anastasia Trenkler 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise - Der SPIEGEL vor 50 Jahren alle Beiträge Weg mit Paragraf 218? Sollten Schwangerschaftsabbrüche straffrei bis zum dritten Monat möglich sein? Im Frühjahr 1974 kochte die Diskussion darüber hoch. Im SPIEGEL outeten sich 329 Ärztinnen und Ärzte: Sie hatten Abtreibungen vorgenommen. 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Welcher Sport schadete angeblich weiblichen Unterleibsorganen? Seit wann dürfen Frauen wählen? In welchem Land regierte die weltweit erste Ministerpräsidentin? Und: Welchen Skandal trat Lenelotte von Bothmer 1970 los – mit einem Kleidungsstück? Das Quiz zum Frauentag. Von Katja Iken und Jasmin Lörchner 1 Min Zur Merkliste hinzufügen
15 mächtige Frauen, die Sie kennen sollten Sie drängten an die Spitze, stießen Reformen an, wagten Neuanfänge oder hatten im Hintergrund die Kontrolle: Diese 15 Frauen nahmen Einfluss auf die Geschicke der Welt. Von Jasmin Lörchner 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
Warum Frauen den 8. März feiern Die Nazis verboten den Frauentag als linkes Teufelszeug, die DDR-Diktatur ließ ihn wieder aufleben. Wer die Idee für diesen Feiertag hatte, wie er nach Deutschland kam und weshalb er ausgerechnet an diesem Datum begangen wird: die Fakten. Von Katja Iken und Jasmin Lörchner 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Neues von gestern alle Beiträge Der KZ-Kommandant und die Königin von Auschwitz Von Jochen Leffers Szenen einer Ehe am Eingang zur Hölle: Der beklemmende Film »The Zone of Interest« zeigt das scheinbar heile Familienleben des Massenmörders Rudolf Höß und seiner Frau Hedwig – das und mehr im Newsletter. 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Wie schwarze Sänger deutsche Vorurteile entlarvten Anfang der Dreißigerjahre traten schwarze Amerikaner auf deutschen Bühnen mit Liedern von Schubert und Beethoven auf. Sie brachten die Überzeugungen ihres Publikums schwer durcheinander: Denn sie klangen deutsch. Von Jasmin Lörchner 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Schon Hugenotten und Ruhrpolen rangen mit der Integration Ohne die Hugenotten und »Ruhrpolen« wären wir keine Spargelnation, und Schalke 04 wäre nicht Meister geworden. Was wurde aus Deutschlands ersten großen Einwanderergruppen? Von Fabian Hillebrand 11 Min Zur Merkliste hinzufügen
Was soll denn »deutsche Küche« sein? Ob Weißwurst oder Frankfurter Grüne Soße: »Typisch deutsche« Gerichte sind oft alles andere als regional: Selbst Kartoffeln und Sauerkraut haben eine Migrationsgeschichte. Trotzdem gibt es eine Formel für die heimische Esskultur. Von Katja Iken 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
Seit Generationen deutsch – und viel zu oft immer noch ausgegrenzt Sein Uropa wurde als erster Schwarzer deutscher Staatsbürger, seine Familie lebt hier seit über 100 Jahren. Trotzdem muss Roy Adomako um Anerkennung kämpfen – und gegen den Rassismus. Von Stefan Hunglinger 12 Min Zur Merkliste hinzufügen
Seid fruchtbar und mehret euch – wenn ihr »Arier« seid Unter Hitler seien die Deutschen verklemmt gewesen, heißt es immer noch oft. Doch heterosexuelle »Herrenmenschen« genossen größte sexuelle Freizügigkeit. Menschen, die der Nazi-Norm nicht entsprachen, wurden sterilisiert oder ermordet. Von Andreas Wassermann 11 Min Zur Merkliste hinzufügen
Als Masturbation angeblich zu Tuberkulose führte Mediziner kämpften einst mit Dornenringen und Keuschheitsgürteln gegen die »Selbst-Befleckung« – und quälten Millionen Menschen. Der Wahn lässt sich auf ein einzelnes Buch aus dem 18. Jahrhundert zurückführen. Von Solveig Grothe 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Was früher im Bett angesagt war Sex war nicht immer so, wie wir ihn kennen, sagt der Historiker Franz X. Eder. Weil die Gesellschaft sich wandelte, veränderten sich auch intime Praktiken und Codes. Ein Interview von Sebastian Hammelehle 13 Min Zur Merkliste hinzufügen
Interniert in der »Tripperburg« – sie wollten frei lieben und wurden bestraft Die DDR steht im Ruf sexueller Freizügigkeit. Aber in speziellen Klinikstationen hat das Regime einen Kampf geführt gegen »Herumtreiber« und Personen mit »häufig wechselndem Geschlechtsverkehr«. Getroffen hat das fast nur Frauen. Von Stefan Hunglinger 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
Relikt aus Kriegsgefangenenlager Die Auferstehung der Schrott-Orgel von Rimini Aus Keksdosen und Lederhosen bauten deutsche Kriegsgefangene in einem Lager an der Adria eine Orgel. Das diente auch ihrer Umerziehung. Jetzt soll das Instrument rekonstruiert werden. Von Markus Harmann und Joachim Heinz 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
Köchin von Rudolf Höß in Auschwitz Die Sklavin des Massenmörders Die Mannheimerin Sophie Stippel war Gefangene in Auschwitz und musste in der Villa des KZ-Kommandanten Rudolf Höß schuften. Genau dort, wo der Film »The Zone of Interest« spielt. Von ihren Erfahrungen erzählte sie später ihrem Enkel. Von Katja Iken 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
Film über KZ-Kommandant Rudolf Höß »Meine Familie hatte es in Auschwitz gut« 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
Die ersten Tiny Houses Ein Haus wie ein Ufo Tiny Houses sind angesagt, doch der Wunsch, auf kleinstem Raum zu leben, kam schon früher auf. Ein Kunststoffbungalow aus den Siebzigerjahren erzählt von den Visionen des minimalistischen Daseins. Und von den Problemen. Von Frederik Seeler 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise - Der SPIEGEL vor 50 Jahren alle Beiträge Straßenschlacht in Frankfurt Im Februar 1974 räumte die Polizei besetzte Häuser im Frankfurter Westend. Es folgte die bis dahin wohl massivste Konfrontation zwischen Demonstranten und Polizei. Auch Prominente waren beteiligt, stellte sich später heraus. Von Rainer Lübbert 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Hintergrund der Festnahme von Daniela Klette Warum ausgerechnet die RAF für die Geschichte der Bundesrepublik so wichtig war Die RAF löste sich vor 26 Jahren auf, dennoch feiern Politiker und Behörden die Verhaftung von Ex-Mitglied Daniela Klette als großen Erfolg. Historiker Robert Wolff erklärt, welche Rolle die RAF für das deutsche Selbstbild spielte. Ein Interview von Jonas Breng und Jasmin Lörchner 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
Rückblick auf die dritte RAF-Generation Die Spuren des Terrors Die RAF-Terroristin Daniela Klette gehörte zur dritten Generation der Terrororganisation. Der Gruppe werden zahlreiche Attentate zugeordnet, von Mordattacken bis zu Sprengstoffanschlägen. Aufgeklärt sind bisher nur wenige. 13 Bilder Zur Merkliste hinzufügen
Unwillige Erlöser Ein Heilsbringer? Ich doch nicht! Der neue Sportvorstand des FC Bayern München will »kein Heilsbringer« sein. Mit dieser fragwürdigen Form der Bescheidenheit steht er längst nicht allein da. Eine kurze Übersicht über die berühmtesten verhinderten Messiasse. Von Frank Thadeusz 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Drohungen gegen Polen Putins nächste Geschichtsklitterung Ein Gastbeitrag von Matthäus Wehowski Als Russland die Ukraine überfiel, gab es Vorzeichen: Geschichtsverdrehungen in Putins Schriften und Reden. Nun taucht immer häufiger Polen in der Rhetorik des Kremlchefs auf. Ein Warnsignal? 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise - Der SPIEGEL vor 50 Jahren alle Beiträge Warum der SPIEGEL Udo Lindenberg nicht feierte 1974 hatte »Panikrocker« Udo Lindenberg seinen Durchbruch geschafft, mit dem Album »Andrea Doria« und deutschsprachigem Rock, für den man sich nicht fremdschämen musste. Der SPIEGEL war jedoch nur mäßig begeistert. Von Rainer Lübbert 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Neues von gestern alle Beiträge Pariser Luxus aus der Provinz Von Eva-Maria Schnurr Was teure Handtaschen mit deutsch-französischer Geschichte zu tun haben und warum Putin vor 30 Jahren in Hamburg komplett ausflippte, darum geht es in diesem Newsletter. 3 Min Zur Merkliste hinzufügen
Spaniens Umgang mit der Franco-Diktatur Endlich ein Grab Mehr als 114.000 Opfer der faschistischen Diktatur gelten in Spanien noch als vermisst. Zwei Schwestern hatten nach langer Suche Erfolg: Gebeine aus einem Massengrab ließen sich ihrem Großvater zuordnen. Von Antonia Schaefer 8 Min Zur Merkliste hinzufügen
Oppositionelle in Russland Die ungeklärten Todesfälle unter Putins Gegnern Vor Alexej Nawalny sind bereits viele andere prominente Putin-Kritikerinnen und -Kritiker gestorben. Täter wurden bisweilen gefunden, doch wer sie beauftragte, blieb im Dunkeln. Die ersten Fälle reichen bis zu Putins Machtantritt zurück. Von Anastasia Trenkler 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Prophetischer Polit-Ausraster Als Putin in Hamburg sein wahres Gesicht zeigte Der estnische Präsident Lennart Meri warnte schon 1994 bei einem Festmahl in Hamburg vor russischen Großmachtfantasien. Im Saal flippte der Vizebürgermeister von Sankt Petersburg komplett aus. Sein Name: Wladimir Putin. Von Katja Iken 4 Min Zur Merkliste hinzufügen
So erinnerte sich Andreas Brehme an sein WM-Finale 1990 Aus dem SPIEGEL-Archiv: »Die ganze Welt schaute auf meinen rechten Fuß« Er schoss eines der wichtigsten Tore der deutschen Fußballgeschichte: Andreas Brehme erinnert sich an das WM-Finale 1990 in Rom gegen Argentinien – und verrät, was ihm in der entscheidenden 85. Minute durch den Kopf ging. 4 Min Zur Merkliste hinzufügen
US-Siedler vor dem Bürgerkrieg Genozid in Kalifornien Während des Goldrauschs Mitte des 19. Jahrhunderts schlachteten Siedlermilizen und US-Soldaten Tausende Pomo und andere Indigene ab. Gesprochen wurde lange kaum über die Massaker. Doch das ändert sich. Von Martin Pfaffenzeller 9 Min Zur Merkliste hinzufügen
Nachkriegszeit in Garmisch-Partenkirchen Tod im »Weißen Rössl« Der Schwarzmarkt boomte nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland. In Garmisch-Partenkirchen bereicherten sich Drogenschmuggler und Soldaten besonders schamlos. Ermordeten sie auch die Wirtin Zenta Hausner? Von Sebastian Kretz 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Historische russische Niederlage So bezwang das unterschätzte Japan die Zarenarmee Wenn Wladimir Putin über russische Geschichte spricht, dann stets über Siege, Niederlagen lässt er aus. Eine der wohl folgenreichsten nahm vor 120 Jahren ihren Anfang: der Russisch-Japanische Krieg. Von Anastasia Trenkler 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise - Der SPIEGEL vor 50 Jahren alle Beiträge Asyl für einen großrussischen Nationalisten Der sowjetische Nobelpreisträger Alexander Solschenizyn wurde nach seiner Ausweisung im Westen begeistert aufgenommen. Erst nach dem Fall der Mauer erkannte man das wahre Gesicht des einstigen Dissidenten. Von Rainer Lübbert 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Neue Forschungen Die deutschen Wurzeln der Luxusmarke Hermès Das Unternehmen Hermès ist berühmt für Handtaschen und Seidenschals. Gegründet wurde es vom Sohn eines Krefelder Kneipenwirts. Forscher fanden nun heraus: Die Familie lebte weit länger am Niederrhein, als bisher bekannt war. Von Fabian Hillebrand 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Vorläufer von Elon Musks Hyperloop Röhrende Zukunftsträume Im »Hyperloop« sollen Menschen turboschnell durch eine Röhre reisen können. Elon Musk hat die Idee groß gemacht, doch schon vor 200 Jahren erdachten Visionäre ähnliche Projekte. Von Armin Fuhrer 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Debatte über Nuklearwaffen in Europa Als die Amerikaner fürchteten, Franz Josef Strauß würde Atombomben klauen Weil die USA als verlässlicher Partner wegbrechen könnten, hat SPD-Politikerin Katarina Barley eine Diskussion über die atomare Bewaffnung Europas angestoßen. Für die Bundesrepublik ein besonders heikles Thema. Von Christoph Gunkel 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Anschlag auf jüdisches Gemeindezentrum in München Die Gedächtnislücke der Bundesrepublik Am 13. Februar 1970 zündeten Unbekannte ein jüdisches Gemeindezentrum in München an, sieben Menschen starben. Ermittlungsakten der Polizei dokumentieren die Aussagen der Überlebenden. Es sind fast die einzigen Erinnerungen an das Attentat. Von Justin Patchett 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise - Der SPIEGEL vor 50 Jahren alle Beiträge Als die Sicherheitsbehörden viel zu früh glaubten, die RAF besiegt zu haben Endlich gelang den Ermittlungsbehörden ein eindrucksvoller Doppelschlag gegen die Rote Armee Fraktion, berichtete der SPIEGEL im Februar 1974. Doch die Terrororganisation war damit noch lange nicht erledigt. 6 Min Zur Merkliste hinzufügen
Neues von gestern alle Beiträge »Sei ein Mensch« Von Jochen Leffers Publizist Michel Friedman geht mit dem Holocaust-Gedenktag hart ins Gericht. Aber Sportreporter Marcel Reif schenkte dem Bundestag mit bewegenden Worten über seinen Vater besondere Momente – das und mehr im Newsletter. 4 Min Zur Merkliste hinzufügen
Wie ein verwegener Unternehmer im Mittelalter pleiteging Schneller Reichtum lockte auch schon im Mittelalter. Mit klugen Investments konnten Hansekaufleute wie Hildebrand Veckinchusen binnen kurzer Zeit ein großes Vermögen machen. Doch das Risiko war enorm, wie Veckinchusen zu spüren bekam. Von Christoph Gunkel 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Was im Bauernkrieg 1524 tatsächlich geschah Gibt es Parallelen zwischen den aktuellen Protesten und der Bauernrebellion vor 500 Jahren, einem Aufstand der Armen? In den sozialen Medien kursieren steile Vergleiche. Die historischen Fakten. Von Frank Thadeusz 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Krieg gegen die Armen Es ist ein kaum bekanntes Kapitel des Nationalsozialismus: 1938 machten die Nazis Jagd auf die Schwächsten der Gesellschaft. Wohnungslose, Bettler und Prostituierte kamen zur Zwangsarbeit in KZ. Die meisten starben. Von Felix Bohr 7 Min Zur Merkliste hinzufügen
Die Millionäre und Armen, die es nicht geben durfte Die DDR war kein klassenloser Staat. Sie erforschte die Armut, die sie offiziell leugnete. Und sie profitierte von Millionären wie Heinz Bormann, dem »roten Dior«. Dann sagte sie ihnen den Kampf an. Von Solveig Grothe 10 Min Zur Merkliste hinzufügen
Was macht das Baby im Postbeutel? Vielleicht wollten Sie Ihr Kind schon mal auf den Mond schießen. Oder wenigstens zur Oma verschicken – das erledigte zu Beginn der Paketära in den USA der Briefträger. Bis die Post ein Machtwort sprach. Von Katja Iken 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Wird hier etwa Stonehenge gebaut? Der rätselhafte Steinkreis in Südengland soll mehr als 4000 Jahre alt sein. Doch Fotos aus den Fünfzigerjahren lassen anderes vermuten. Sind sie echt? Von Solveig Grothe 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Warum in Jerusalem die Hakenkreuzfahne wehte Die Nazis trugen ihre Symbole in alle Welt – sogar nach Jerusalem. Auch im Palästina der Dreißigerjahre gab es glühende Hitler-Verehrer: Schwäbische Einwanderer gründeten NSDAP-Filialen. Von Solveig Grothe 5 Min Zur Merkliste hinzufügen
Geheimer US-Friedhof in Frankreich Das Feld der Schande Im Norden Frankreichs liegt ein amerikanischer Militärfriedhof, der nur mit besonderer Genehmigung betreten werden darf. Ein britischer Historiker ging dem dunklen Geheimnis des Ortes auf den Grund. Aus Fère-en-Tardenois in Frankreich berichtet Solveig Grothe Zur Merkliste hinzufügen
Vordenker der Rechten Der Mann, der half, das Unsägliche sagbar zu machen Ein Gastbeitrag von Claus Leggewie Die völkischen Ideen und Pläne rechter Parteien und Gruppierungen sind nicht neu. Maßgeblich vorangetrieben wurden sie schon in der alten Bundesrepublik. Von einem Schweizer mit Einfluss in hohe politische Kreise.
Asylpolitik Wie Rechtsextreme mal wieder die SPD vor sich hertreiben Debatten zur Flüchtlingspolitik erinnern an die Vorgeschichte zum Asylkompromiss von 1993. Damals wie heute begannen die Diskussionen um Zuwanderer und Geflüchtete zunächst im Lokalen. Von Solveig Grothe Zur Merkliste hinzufügen
Nazi-Kriegsverbrechen Mein Vater, der Massenmörder »Wie ein Zombie bin ich von ihm bestimmt«: Seit Jahrzehnten recherchiert Niklas Frank die Taten des Nationalsozialisten Hans Frank – seines Vaters. Im Video erzählt er von seiner Kindheit in einer angeblichen Musterfamilie. Von Heike Janssen und Benjamin Eckert Zur Merkliste hinzufügen
Historikergespräch über den Schutz der Demokratie »Wir sind zum Kampf herausgefordert« – »Man sollte nicht auf die Rhetorik der Rechten einsteigen« Der Aufstieg der AfD macht Angst, sagen die Historiker Andreas Wirsching und Christina Morina. Was die DDR damit zu tun hat, was an die Weimarer Republik erinnert – und warum es jetzt vor allem auf die CDU ankommt. Ein Interview von Susanne Beyer und Eva-Maria Schnurr Zur Merkliste hinzufügen
100 Jahre Nofretete-Ausstellung in Berlin Soll Deutschland die Büste an Ägypten zurückgeben, Herr Conrad? 1924 wurde der Kopf von Nofretete in Berlin zum ersten Mal gezeigt. Heute ist sie weltberühmt. Der Historiker Sebastian Conrad erklärt, warum Ägypten nun nicht nur die Büste, sondern auch die Deutungshoheit über die Königin zurückwill. Ein Interview von Jasmin Lörchner Zur Merkliste hinzufügen
Zeitreise – Der SPIEGEL vor 50 Jahren Als erfolgreiche Frauen als krank galten Warum machten Männer Karriere und Frauen nicht? Rollenklischees seien schuld, berichtete der SPIEGEL Anfang 1974 – und erzählte von US-Therapeutinnen, die dagegen angehen wollten. Zur Merkliste hinzufügen
Mit den Kindern in Auschwitz »Mama, ich fühle Angst« Ich bin zum ersten Mal in Auschwitz. Mit meinen Teenager-Söhnen. Sie haben mich darum gebeten. Der Ort des Unaussprechlichen überfordert uns. Natürlich. Und trotzdem war es richtig hinzufahren. Von Katrin Wilkens Zur Merkliste hinzufügen
NS und Holocaust in der Erziehung Wie spreche ich mit meinem Kind über Auschwitz? Der Hamas-Überfall auf Israel, Antisemitismus, rechtsextreme Ausweisungsfantasien: Der Nationalsozialismus ist wieder sehr präsent – auch schon für Grundschulkinder. Hier geben Experten Tipps für einen ersten Zugang zum Thema. Von Katja Iken Zur Merkliste hinzufügen
Michel Friedman über den Holocaust-Gedenktag »Hätten wir unsere Hausaufgaben gemacht, würde jetzt nicht so ein brutaler Judenhass wuchern« Am Mittwoch erinnert der Bundestag in einer Feierstunde an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Der Publizist Michel Friedman hat einst für diesen Gedenktag geworben – heute übt er harsche Kritik daran. Ein Interview von Jonas Breng Zur Merkliste hinzufügen
Massenabschiebungen im Nationalsozialismus Der erste Vorbote der »Endlösung« Die »Polenaktion« im Oktober 1938 war die erste Massendeportation jüdischer Menschen unter Hitler – und Generalprobe für den Holocaust. Der spätere Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki erlebte sie in Berlin. Von Jasmin Lörchner Zur Merkliste hinzufügen
Demokratie in Gefahr Mehr Disziplin wagen Ein Debattenbeitrag von Hedwig Richter Jammern hilft nicht, nur demonstrieren wohl auch nicht. Um das demokratische Gemeinwesen zu schützen, braucht es mehr: langen Atem, klare Kommunikation und Engagement von allen. Das ist mühsam. Aber was wäre die Alternative?
Zeitreise – Der SPIEGEL vor 50 Jahren Das Geheimnis hinter den verbogenen Gabeln Die Siebzigerjahre waren die Hochzeit der Parapsychologie. Meister des Fachs war Uri Geller. Der Israeli verbog Gabeln und die Welt rätselte: War das ein abgefeimter Trick oder besaß der Mann wirklich übernatürliche Kräfte? Von Rainer Lübbert Zur Merkliste hinzufügen
Neues von gestern – der Geschichte-Newsletter Gute Argumente für die aktuelle Debatte Was ist deutsch? Um diese Frage drehen sich im Kern die »Remigrations«-Pläne von AfD und Co., gegen die so viele Menschen protestiert haben. Wir hätten da auch ein paar Antworten aus der Geschichte – hier im Newsletter. Von Eva-Maria Schnurr Zur Merkliste hinzufügen
Jüdische Widerständlerin Wie die mutige Mala Zimetbaum mit einer blutigen Ohrfeige die SS demütigte Sie rettete Mithäftlinge, schmuggelte Medikamente – und demütigte ihre Schergen in Auschwitz mit einer einzigartigen Geste. Trotzdem ist Mala Zimetbaum fast vergessen, genau wie andere jüdische Widerständlerinnen. Das muss sich ändern. Von Katja Iken Zur Merkliste hinzufügen
»One Life« im Kino Warum die Produzenten eines Films über Kindertransporte das Wort »jüdisch« tilgten Nicholas Winton holte jüdische Kinder 1939 aus Prag nach England und rettete ihnen das Leben. Der neue Film »One Life« mit Anthony Hopkins und Helena Bonham Carter erzählt diese Geschichte – und wurde zum Politikum. Von Karina Urbach Zur Merkliste hinzufügen
Zum Tod von Musikproduzent Frank Farian »Mein Gott, der ist ja weiß« Er machte Boney M. groß und Milli Vanilli zum Skandal, stritt mit Dieter Bohlen und gab der Queen einen Korb. Jetzt ist Frank Farian gestorben – ein SPIEGEL-Interview von 2016 über seine größten Erfolge, schwarze Musik und Schlager. Von Alex Gernandt Zur Merkliste hinzufügen
Sommer ’87 in Lütgendortmund Als die Neonazis über meinen Heimatort herfielen Von Frank Thadeusz Sie grölten, pöbelten und zeigten den Hitlergruß. Mitte der Achtzigerjahre waren Neonazis noch leicht zu erkennen. Sobald sie aus der Pommesbude in Lütgendortmund kamen, wurde es brenzlig.
Lenins Tod vor 100 Jahren Der Mann, der das Paradies auf Erden suchte – und Terror säte Widersprüche prägten das Leben Lenins, der vor 100 Jahren gestorben ist. Noch immer liegt sein Leichnam im Mausoleum auf dem Roten Platz. Dabei hätte er Putins Neo-Imperialismus wohl zutiefst verachtet. Von Steffen Kopetzky Zur Merkliste hinzufügen
Prominente gegen Rechtsextremismus »Dieses Mal wird der Kampf schwerer« »Nie wieder«, das war schon in den Neunzigerjahren das Motiv einer Protestwelle gegen die Gefahr von rechts: Udo Lindenberg, Smudo, Hella von Sinnen, Konstantin Wecker und andere über die Parallelen zu heute, ihre Hoffnungen und Sorgen. Von Jasmin Lörchner Zur Merkliste hinzufügen