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Erinnern Sie sich?: "Auftragen, rechte Hand. Polieren, linke Hand. Auftragen, polieren"

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Berühmte Filmzitate "Ein Angebot, das er nicht ablehnen kann"

"Ich bin der König der Welt!" Wer hat's gesagt? Oder das hier: "Nimm den besten Orgasmus, den du je hattest, multipliziere ihn mal tausend, und du bist noch nicht mal nah dran!" Seit Beginn des Tonfilms meißeln Drehbuchautoren unvergessliche Sätze in unser Hirn - wir zeigen die besten.

Sie läuft ihm nach, klammert sich an ihn. Sie bettelt und fleht, wimmert und weint, beteuert ihre Liebe wieder und wieder - nichts hilft. Der Mann mit dem breiten Südstaaten-Akzent lässt sich nicht beirren. Die Treppe hinunter marschiert er zur Tür. Sie stürzt ihm hinterher, ein letzter, verzweifelter Versuch: "Rhett", schluchzt die Frau steinerweichend, "wenn du gehst, wohin soll ich gehen? Was soll ich tun?" Seine Antwort ist ein Klassiker der Filmgeschichte: "Offen gesagt, ist mir das gleichgültig." Sechs Worte, die das Innerste dieser Figur mit einer beiläufigen Bewegung nach Außen kehren - die stille Verzweiflung, die Trauer, die Hoffnungslosigkeit. Der Held verschwindet im Nebel. Scarlett O'Hara bleibt allein zurück.

Wer bei diesem Satz nicht mitweint, hat kein Herz.

Oder einen anderen Filmgeschmack. Denn ein grandioser Filmsatz muss nicht zwingend auf die Tränendrüse drücken. Eine gute Dialogzeile kann alles. Sie kann den Zuschauer heftiger in den Kinosessel pressen als der teuerste Spezialeffekt, ist manchmal brutaler als die blutigste Leinwandschlacht. Und sie kann mehr Schönheit entfalten, als die umwerfendste Hollywood-Diva.

Ein Stück Film zum Mitnehmen

Gibt es ein schöneres Filmsouvenir als einen kernigen Spruch wie "Das ist Sparta"? Mit diesem Ausruf stößt König Leonidas in dem Film "300" einen persischen Botschafter in einen endlos tiefen Brunnen. Noch wenn der Abspann vorbei, der Kinosessel längst verwaist und man selbst schon wieder auf dem Weg nach Hause ist, begleitet einen so ein Satz - und dient manchmal noch über Wochen als prima Entgegnung in allen möglichen Gesprächssituationen:

"Es regnet, der Bus hat Verspätung und meine Kontaktlinse hat sich verschoben. Das ist echt nervig."

"Das ist Sparta!"

Dann gibt es natürlich noch die nachdenklich stimmenden mantrahaften Sinnsprüche wie "Alles was du besitzt, besitzt irgendwann dich". Oder irrsinnig komische Zeilen wie "Rosen sind rot, Veilchen sind blau, ich bin schizophren und das bin ich auch". Manchmal bekommt man sogar noch mehr. Einige Drehbuchautoren schenken dem Zuschauer gleich ganze Monologe, die randvoll sind mit Gefühl und Weisheit. Wie das wundervolle Liebesgeständnis aus "Harry und Sally", bei dem man sich sofort eine Person an seiner Seite wünscht, der man genau so schön all ihre liebenswerten Fehler vorbeten kann: "Ich liebe dich dafür, dass dir kalt ist, auch wenn draußen 25 Grad sind ..." Hach!

Ein ganz besonderes Kaliber sind auch die letzten Sätze. Am Ende mancher Filme künden sie davon, dass es doch noch irgendwie weitergeht. Wie am Ende des ersten Teils von "Zurück in die Zukunft", wenn Doc Brown ruft "Straßen? Wo wir hinfahren, brauchen wir keine Straßen" - und dann hebt sein De Lorean einfach ab und rast voraus in den zweiten Teil.

Nun hat einestages die besten 100 Zitate der Filmgeschichte gekürt - hier finden Sie die ersten 50. Und wenn Ihnen das nicht reicht, hier geht es weiter zu Teil 2.

Natürlich schreit auch diese Liste nach einer Fortsetzung. Bestimmt kennen auch Sie Massen von Filmsprüchen auf die wir nicht im Traum gekommen wären. Fühlen sie sich also frei, unsere Auswahl zu kommentieren, ein besseres Zitat aus einem bereits gewürdigten Film oder Ihre liebsten Sprüche aus anderen Filmen beizusteuern.

Möge die Macht mit Ihnen sein!