Erster Weltkrieg Kopfüber in die Katastrophe

Schüsse, die die Welt veränderten: Der Mord an Österreichs Thronfolger-Ehepaar löste im Sommer 1914 eine verhängnisvolle Kettenreaktion aus, an deren Ende der Krieg der Krieg ausbrach. Viele Zeitgenossen hatten diesen Konflikt lange gefürchtet - und manche ihn bewusst gewollt.

Von Dieter Hoffmann


Ende Juni 1914 war der Student Gavrilo Princip gemeinsam mit anderen serbischen Extremisten nach Sarajewo gekommen. Ihr Ziel war es, durch einen Anschlag den Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn zu treffen. Sie hofften, die verhasste Doppelmonarchie zu erschüttern und ihren Traum von einem großserbischen Staat zu befördern. Am 28. Juni traf der Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand mit seiner Frau Sophie in der Hauptstadt Bosniens ein, die damals zum Habsburgerreich gehörte. Trotz vorangegangener Warnungen blieb das Programm des Besuchs unverändert, nicht einmal der Polizeischutz wurde verstärkt.

Bereits auf der Fahrt durch die Stadt gab es den ersten Anschlag. Doch die von einem der Verschwörer geworfene Bombe verfehlte ihr Ziel und verletzte Angehörige der Begleitung des Erzherzogs sowie einige Unbeteiligte. Nach dem Besuch im Rathaus von Sarajewo beschloss Franz Ferdinand, zu den Verletzten im Krankenhaus zu fahren - obwohl dies bedeutete, erneut die Stadt zu durchqueren. Auf dem Weg geriet die Autokolonne in eine Seitenstraße und kam zum Stehen, als der Irrtum bemerkt wurde. Princip sagte später vor Gericht aus, er habe die Route des Besuchs aus Zeitungen erfahren und nach dem ersten Attentatsversuch an dieser Stelle nahe der Lateinerbrücke gewartet. Als er den Wagen des Erzherzogs in kurzer Distanz vor sich sah, gab er aus einer Entfernung von vier bis fünf Schritten mit seiner Pistole zwei Schüsse auf den Thronfolger und dessen Frau ab. Beide waren tödlich.

Mit dem Attentäter ging die Justiz der Doppelmonarchie sehr korrekt um. Trotz unklaren Geburtsdatums wurde er nach dem Jugendstrafrecht angeklagt, was die Todesstrafe ausschloss. Das Urteil lautete auf 20 Jahre, doch starb Princip während der Haft in der Festung Theresienstadt an Tuberkulose. Nach dem Ersten Weltkrieg galt er in Jugoslawien als Nationalheld, eine Tafel ehrte ihn am Ort der Mordtat in Sarajewo - noch heute ist in Belgrad eine Straße nach ihm benannt.

Mit "90 Prozent Wahrscheinlichkeit" Krieg

Der Mordanschlag gab den Anlass für ein hartes Vorgehen der österreichisch-ungarischen Regierung gegen Serbien. Die Tat war dort vorbereitet worden, und Geheimorganisationen und Offiziere der Armee hatten den Attentätern geholfen. Eine Mitwirkung durch die serbische Regierung war jedoch nicht zu beweisen. Österreich-Ungarn hatte gute Gründe, gegen den Nachbarstaat vorzugehen, wo immerhin die Voraussetzungen für die Morde geschaffen worden waren. Das Interesse der Doppelmonarchie, nicht nur das Verbrechen zu sühnen, sondern auch die Verschwörer unschädlich zu machen, war unbestreitbar. Doch hing sehr viel davon ab, auf welche Weise dies geschah. Es wäre nötig gewesen, die Situation in der unruhigen Region des Balkans und das Verhältnis der europäischen Mächte zu berücksichtigen.

In Wien herrschte einige Tage Unsicherheit, wie zu reagieren sei. Erwiesen ist, dass es Konsultationen mit dem deutschen Verbündeten gab; doch wissen wir fast nichts über deren Inhalte. Bereits damals war so gut wie jedem Verantwortlichen in den verschiedenen Staaten bewusst, dass ein Angriff Österreichs auf Serbien zu einer unkontrollierbaren Situation und sogar einem gesamteuropäischen Krieg führen konnte. Als Unterstaatssekretär Arthur Zimmermann im Berliner Auswärtigen Amt erfuhr, Wien wolle gegen Belgrad militärisch vorgehen, erklärte er, dies werde mit "90 Prozent Wahrscheinlichkeit" einen allgemeinen Krieg auslösen.

Schon im Februar 1913 hatte der deutsche Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg den österreichischen Außenminister Leopold Graf Berchtold gewarnt, ein Vorgehen seines Landes gegen Serbien werde Russland auf den Plan rufen. Für die Regierung des Zarenreiches sei es "beinahe unmöglich", schrieb der Kanzler, dem "tatenlos zuzusehen", denn dann würde sie "von dem Sturm der öffentlichen Meinung einfach fortgeweht werden". Und bereits im Oktober 1912, als der erste Balkankrieg die europäische Diplomatie beunruhigte und beschäftigte, hatte Kaiser Wilhelm II. geschrieben, bei einer Ausweitung des Konflikts "muss also Deutschland in einen Existenzkampf mit drei Großmächten eintreten, bei dem alles aufs Spiel gesetzt werden muss und eventuell es untergehen kann". Die Bündnispflichten Berlins gegenüber Wien dürften "niemals" so ausgelegt werden, dass dies geschehen könne, hatte der Kaiser hinzugefügt.

Denkbar härteste Art des Vorgehens

Auch die höchsten Militärs wussten, wie ein Konflikt zwischen Österreich-Ungarn und Serbien angesichts der Interessen und Bündnisse der europäischen Großmächte fast zwangsläufig den großen Krieg nach sich ziehen musste. Bereits 1909 hatten der deutsche Generalstabschef Helmuth von Moltke und sein österreichischer Kollege Franz Freiherr Conrad von Hötzendorf in einem Briefwechsel beschrieben, daraus werde ein Eingreifen Russlands folgen. Gerate das Zarenreich aber in einen Konflikt mit Österreich, so werde ein Zusammenprall zwischen Deutschland und Frankreich unvermeidlich, die jeweils an die Seite ihres Bündnispartners zu treten hätten. Bis ins Detail der jeweiligen Aufmärsche und Ultimaten entwickelten die beiden Generalstabschefs bereits genau jenes Szenario, das Europa fünf Jahre später in den Krieg brachte.

Die Einsichten von Politikern und Militärs hätten dazu führen können, die Lage in der Krisenregion möglichst kühl zu beurteilen und jede Maßnahme mit den wichtigen Mächten abzustimmen - so wie es während der beiden Balkankriege geschehen war, als sich die kleineren Staaten der Region um das europäische Erbe der Türkei gestritten und die Großmächte, vor allem Deutschland und England, eine Ausweitung des Konflikts verhindert hatten. Der frühere Reichskanzler Otto von Bismarck hatte schon Jahrzehnte zuvor gewarnt, es dürfe nicht dazu kommen, dass wegen eines "Ländchens" auf dem Balkan der europäische Krieg ausbreche.

Der Mord am Thronfolger musste keineswegs zu einer Eskalation führen, die zuerst die Julikrise und den Regionalkrieg heraufbeschwor und den Weltkrieg wahrscheinlich machte. Die österreichisch-ungarische Regierung besaß eine Reihe von Möglichkeiten, Druck auf Serbien auszuüben, falls etwa Untersuchungen zum Attentat und seinen Hintermännern zu lasch oder nur zum Schein erfolgen sollten. Doch dazu kam es erst gar nicht. Wien wählte, sobald es seinen Verbündeten hinter sich wusste, die denkbar härteste Art des Vorgehens. Die Gefahren waren bekannt.

Zum Losschlagen entschlossen

Diejenigen, die damals auf einen Krieg hinarbeiteten, hatten bereits erkannt, dass Europas unruhiger Südosten ihnen Möglichkeiten bot. Schon seit Jahren verlangte der österreichische Generalstabschef unentwegt einen "Präventivkrieg", um den Einfluss der Doppelmonarchie zu vergrößern. Seine Forderung nach dem Losschlagen ist in den Jahren 1913 und 1914 nicht weniger als 25-mal belegt. Im März 1914 diskutierte Conrad von Hötzendorf mit dem deutschen Botschafter in Wien, wie ein Krieg herbeizuführen sei. Vor allem Wilhelm II. und Franz Ferdinand stünden dem entgegen, hieß es in dem Gespräch. Es sei am besten, vollendete Tatsachen herbeizuführen, und dabei sei hilfreich, "dass am Balkan stets Verwicklungen drohen, die eine solche Lage schaffen könnten", wie der Militärführer feststellte.

Auch sein deutscher Kollege hatte 1912 begonnen, für ein präventives Vorgehen einzutreten. Es sollte sich vor allem gegen Russland richten, das gemeinsam mit seinem Verbündeten Frankreich ein riesiges Rüstungsprogramm beschlossen hatte. Angetrieben von Mitarbeitern im Generalstab und Vertretern der Generalität forderte Moltke den Krieg, obwohl er selbst eine Katastrophe voraussah, die Europa unumkehrbar schädigen würde. Dennoch verlangte er noch im Frühjahr 1914 wiederholt einen "Präventivkrieg".

Der Generalstabschef, der von Zeitgenossen trotz seiner Stellung als unsicher und beeinflussbar geschildert wird, stand mit dieser Forderung nicht allein. Wenige Tage nach dem Attentat von Sarajewo berichtete der sächsische Militärbeauftragte in Berlin, Moltkes Stellvertreter Generalleutnant Georg von Waldersee habe ihm erklärt, dass man es im Großen Generalstab "als ganz günstig ansieht, wenn es jetzt zu einem Krieg käme". Sowohl der Verlauf der Krise des Sommers 1914 als auch das wiederholte, sich verstärkende Drängen auf den Krieg legen nahe, dass die Militärführung in Wien wie in Berlin schon zum Losschlagen entschlossen war, bevor das Attentat von Sarajewo sich ereignete.

In Berlin führte der Mordanschlag zu stürmischer Empörung bei Kaiser Wilhelm II. Er sprach von "der Ermordung meines Freundes" und ließ sich zu wütenden Randbemerkungen auf diplomatischen Dokumenten hinreißen: "Mit den Serben muss aufgeräumt werden, und zwar bald!" Diese erregte Stimmung hat offenbar auch die Erteilung des berühmten "Blankoschecks" beeinflusst, als der Kaiser wenige Tage später der österreichischen Führung die volle deutsche Rückendeckung auch bei einem aggressiven Vorgehen zusagte. Damit ließ er jene Vorsicht außer Acht, die er im Herbst 1912 noch empfohlen hatte, wenn für Deutschland die Gefahr bestand, in einen Krieg gegen mehrere Großmächte verwickelt zu werden. Stattdessen wurden eben jene Tatsachen geschaffen, wie sie der österreichisch-ungarische Generalstabschef wenige Monate vorher herbeigewünscht hatte, um den Krieg beginnen zu können.

Zum Weiterlesen:

Dieter Hoffmann: "Der Sprung ins Dunkle oder Wie der 1. Weltkrieg entfesselt wurde". Militzke Verlag , Leipzig 2010, 368 Seiten.



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Dr Hubert Gebele, 29.11.2009
1.
zunächst sei dem SPIEGEL Dank gesagt für das - in der guten Tradition des Historikers R. Augstein - wiederholte Aufgreifen eines bleibend wichtigen historischen Themas. In der Tat gibt der Kriegsausbruch 1914 noch heute Anlass, diesen "Dreißigjährigen Krieg" bzw. die "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" immer wieder zu thematisieren und Ereignisse/politische Entscheidungen etc. ins Gedächtnis zu rufen, deren fatale Folgen wir noch heute verspüren. Der Beitrag von Dieter Hoffmann diskutiert - diesen Eindruck erweckt jedenfalls der Artikel - diese gesamteuropäische Katastrophe jedoch recht einseitig mit dem Verweis auf die "bekannten Verdächtigen" der Mittelmächte. Lässt er dabei die mitverstrickten Politiker und Führer der Gegenseite außer Acht? Ich erlaube ich mir daher aus der Sicht meiner Forschungen zu Großbritannien einige Bemerkungen: Wenn man - im Gegensatz zum britischen Historiker Niall Ferguson - zwar nicht von einer "Hauptschuld GBs an dem Weltkrieg" sprechen kann, so ist dennoch sein Hinweis auf ein grundlegendes Versagen auch britischer Politik in jenen Tagen richtig. Es war insbesondere die fehlgeleitete (Julikrisen-) Diplomatie Außenminister Greys, die Großbritannien den Weg in die ihm mögliche Rolle eines Vermittlers verbaute und das Land in den Kreis der kriegsriskierenden Großmächte (D/Ö-U/RUS/F) führte. GB hat die einzigartige Chance vertan, (als wirklich "Neutraler") den Kriegsausbruch noch zu verhindern. Berlin hat fatalerweise in einer Art "wishful thinking" bezüglich einer erträumten britischen "Neutralität" nicht erkannt oder ignoriert, dass GB (unter der Führung Greys) zum Kriegsrisiko der sich gegenüberstehenden feindlichen Lager aufschließen würde, da a) Außenminister Grey, aus Sorge vor den Folgen einer Vormachtsstellung eines siegreichen Deutschland, für die Tripple Entente optierte und bereits (ohne das britische Kabinett vorab informiert zu haben) entsprechende militärische Absprachen mit F und RUS getroffen hatte (entscheidende Weichenstellung für einen britischen Kriegseintritt also VOR dem deutschen Überfall auf Belgien); b) die in sich gespaltene liberale Regierungspartei (zur Erleichterung Greys) aus Sorge um die innerparteiliche Einheit und aus Furcht vor Machtverlust ihren "Pazifismus" schließlich verleugnen und fast geschlossen zur Kriegsbereitschaft der britischen Konservativen aufschließen würde. GB hat also auf eine ihm mögliche - welthistorische - Mittlerrolle verzichtet und ist bewusst als Mitspieler in die grausame Partie eingestiegen. Dieses Versagen war und ist umso bedauerlicher, als in einer Welt, in der rundum alles in Scherben ging, ein "honest broker" vielleicht die entscheidende Wende zur Verhinderung oder wenigstens Eindämmung dieser "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" erbracht hätte. Soweit nur kurz ein ergänzendes Schlaglicht in Sachen Großbritannien. Es ist John Keegan zuzustimmen, der von den Folgen ihrer Politik überwältigten und überforderten Politikern (in ALLEN beteiligten Nationen) sprach. Was m.E. generell immer weiter fehlt, ist eine (hinreichend objektive) historische Gesamtanalyse des Ersten Weltkriegs (1914-1920) unter Einbeziehung der Innen- wie Außenpolitiken aller kriegführenden Mächte sowie aller (noch!) verfügbaren Dokumente, die über die eigene Nabelschau oder den Tellerrand der jeweiligen nationalen Historiographie hinausreicht. Nur "by the way": Mein Buch "Großbritannien und der Große Krieg" ist soeben bei Roderer (neu) erschienen. Mit freundlichen Grüßen- H. Gebele
Vittorio Ferretti, 29.11.2009
2.
Es wird meistens übersehen, dass die antihabsburgische Animosität in Bosnien dadurch aufgeheizt war, dass Bosnien 1908 von der Habsburgmonarchie besetzt und einverleibt worden war.
Marko Reimann, 29.11.2009
3.
Sehr geehrter Herr Dr. Gebele, soweit ich weiß, ist ziemlich genau gleichzeitig mit dem Attentat der Ausbau des Kaiser-Wilhelm-Kanals abgeschlossen worden, so dass die Großkampfschiffe der Kaiserlichen Marine schnell und ohne an Dänemark vorbei von der Nord- in die Ostsee und umgekehrt verlegt werden konnten. Damit steigerte die kaiserliche Marine, die mit dem ständigen Wettrüsten gegen die Royal Navy ihren Teil zu dem Mißtrauen und der Kriegsbereitschaft beigetragen hatte, mit einem Schlag ihre Kampfkraft um einen nicht geringen Teil. Man kann vermuten, dass aus genau diesem Grund die Bereitschaft der britischen Regierung bestand, durch einen Krieg die kaiserliche Marine "abzurüsten", denn nur mit einer Überlegenheit zur See waren 99 Jahre nach Napoleon die britischen Inseln vor einem Angriff sicher (gut, mit Ausnahme der Zeppeline, die dann London bombardierten). Es gibt das Bonmot, dass man sich immer "auf den vorhergehenden Krieg vorbereitet", und das war für die deutsche Seite der Krieg 70/71 und für Britannien die Koalitionskriege gegen Napoleon. Beide Kriege waren Bewegungskriege, die (bei Napoleon zumindest am Anfang) sehr schnell zu klaren militärischen Siegen führten und den Besiegten ziemlich schnell klarmachten, dass sie keine Chance mehr hatten (z.B. Jena/Auerstädt, Sedan). Mit einer Stellungsschlacht, mit Gaskrieg, mit der Technisierung der Materialschlachten hatte niemand gerechnet, nicht mit der Dauer und damit der Belastung der jeweiligen Ökonomien. Ein schneller Krieg mit begrenzten Zielen, und die Kriegskosten sollte der Verlierer tragen, damit der zwanzig oder dreißig Jahre Ruhe geben müsste. Wenn man also vom "Willen zum Krieg" oder des Nicht-Sträubens gegen den Krieg spricht, dann sollte man im Blick haben, von was für einer Art Krieg unbewußt die Rede gewesen war. Man riskierte etwas Land, sein Militär, die schöne Flotte, etwas Ansehen in der Welt, aber am Tag des Friedenschlusses würde alles wieder so sein wie zuvor. Diese Einstellung hatte sich wohl noch aus der Zeit der Kabinettskriege herüber gerettet.
Axel Schudak, 30.11.2009
4.
Ist eigentlich "The Lions of July" von William Jannen je ins deutsche übersetzt worden? Er gibt eine sehr gute Zusammenstellung der politischen Ereignisse die im Juli zum Krieg geführt haben. Aus dem Spiegelartikel geht hervor, dass es recht viele deutsche und österreichische Politiker und Generäle gab, die einen Krieg eher früher als später wollten - auch "präventiv". Der französisch-russische Militärarubau wird leider nur am Rande erwähnt - durch diesen wäre irgendwann zwischen 1914 und 1917 das Kräfteverhältnis in Europa erstmals seit 1871 so verändert worden, dass nicht mehr Deutschland sondern Frankreich/Russland die Dominanz hätten. Nach 33 Jahren Frieden in Europa (sieht man vom Balkan ab) bricht der Krieg genau in dem Augenblick auf, in dem Frankreich/Russland nicht mehr mit einer Niederlage rechnen müssen und Deutschland noch auf Sieg hoffen kann.
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