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Generation "Star Wars": Dinge, die uns ganz schön alt aussehen lassen

Foto: DOUGLAS C. PIZAC/ AP

Generation "Star Wars" Dinge, die uns ganz schön alt aussehen lassen

Disketten waren mal der letzte Schrei und Jennifer Rush ganz schön heiß. Doch die Helden unserer Jugend sind über 40, unsere Sexsymbole von einst schon über 50 - und wir? Sind auch nicht mehr die Jüngsten! einestages präsentiert Dinge, die zeigen, wie lange "als ich jung war" wirklich her ist.

Wir werden alt. Jeder von uns. Und daran ist eigentlich nichts Schlimmes. Uns sind schon etliche Dinge auf dem Weg ins Alter begegnet: Die Liebe etwa. Die Erkenntnis, dass Artischocken nicht so komisch schmecken, wie sie aussehen. Oder die New Kids On The Block. Ja, genau, das war diese milchgesichtige Boygroup, die die Blaupause für alle milchgesichtigen Boygroups danach wurde. Klar, später will wieder jeder nur Nirvana gehört haben. Aber am Ende gibt es dann doch kaum jemanden, der zwischen 1972 und 1980 geboren ist, der bei der Zeile "Step by step" nicht sofort im Stillen "Uuuuuuhhhh Babiiiieeeee" intoniert.

Irgendwie schön, dass jede Generation ihre kleinen Insider hat. Doch das Alter bringt auch Erschreckendes mit sich. Etwa, wenn wir Joey McIntyre googeln. In Momenten wie diesen hält die Popkultur uns einen Spiegel vor. Und in dem sehen wir ganz schön alt aus.

Erklären Sie mal einem Teenager, was Spulen ist

Ein kleiner Kulturschock ereilt uns auch, wenn wir uns klarmachen, was in den letzten Jahrzehnten alles verschwunden ist, das uns früher ganz selbstverständlich im Alltag umgeben hat: Videokassetten, Disketten, das Surren des Wählscheibentelefons, wenn sich der behäbige Lochkreis nach jeder Zahl gemächlich an seinen Ausgangspunkt zurückbegab.

Oder das Spulen! Versuchen Sie mal, einem Teenager zu erklären, dass wir bei manchen Liedern auf unseren Lieblingskassetten genau wussten, wie lange wir auf den Schnellvorlauf drücken mussten, um zum nächsten Lied zu kommen. Oder den Klang, wenn wir den Fast-Forward-Knopf nur so weit nach unten drückten, dass sich das verschmähte Stück anhörte, als würde Micky Maus eine Punkversion davon zum Besten geben, damit wir die Pause zum nächsten Song erlauschen konnten.

Das soll jetzt sicher nicht heißen, dass früher alles besser war. Wer würde schon freiwillig spulen, wenn er auch skippen kann. Aber es bedeutet eben auch nicht, dass wir alte Säcke sind. In unser Leben wurden schlicht andere popkulturelle Meilensteine eingeschlagen, als in das Leben der heutigen Jugendlichen.

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