Hoover-Talsperre "Vision in der Wüste"

1935 wurde sie als Bezwingerin der Natur gefeiert: Mit der Eröffnung der größten Talsperre der Welt hofften die USA, die Wüste in blühende Landschaften zu verwandeln. Heute zeigt das moderne Weltwunder katastrophale Folgen.

imago/ZUMA Press

Franklin Delano Roosevelt fand keine Worte. "Ich bin sprachlos", bekannte der US-Präsident, als er am 30. September 1935 ein modernes Weltwunder betrat. Aus 2,6 Millionen Kubikmeter Beton hatten Tausende Arbeiter in knapp vier Jahren die Hoover-Talsperre errichtet. Jetzt erblickte das Staatsoberhaupt auf der einen Seite den Lake Mead, zu dem das Hindernis allmählich den Colorado River aufstaute. Auf der anderen Seite klaffte ein rund 220 Meter langer Abgrund, an dessen Grund schemenhaft das Bett des Flusses zu sehen war.

Doch sein Schweigen währte nicht lange. Roosevelt wusste den überwältigenden Effekt der gigantischen Staumauer mit ihrer Kronenlänge von knapp 380 Metern schon in seiner Eröffnungsrede für sich zu nutzen. "Ich kam, sah und wurde erobert", bekannte er ehrfürchtig, um das Monument in derselben Rede zum "strahlenden Symbol" amerikanischer Schaffenskraft - und seiner Wirtschaftspolitik zu stilisieren. "Wir geben den Arbeitslosen Arbeit und vermehren gleichzeitig den Wohlstand und das Vermögen der Nation."

Roosevelt hatte eine Reihe von Wirtschafts- und Sozialreformen, New Deal genannt, angestoßen, um die seit dem großen Börsencrash von 1929 lahmende US-Wirtschaft wieder anzukurbeln. Ein massives staatliches Bauprogramm sollte dabei helfen, Millionen von Arbeitslosen wieder in Lohn und Brot bringen. Mit Baukosten von 108 Millionen US-Dollar war die Hoover-Talsperre nicht nur das mit Abstand größte und teuerste Vorhaben - sondern auch das Vorzeigeprojekt: Bei ihrer Fertigstellung war sie die größte Talsperre weltweit, die mit dem Lake Mead den größten Stausee des Planeten erschuf.

In hundert Jahren noch nicht fertig

Rund 4000 Menschen waren durchschnittlich zwischen 1931 und 1935 an ihrem Bau beschäftigt. Das verantwortliche Bauunternehmen Six Companies hatte in der Nähe mit Boulder City eine kleine Stadt für die Arbeiter und ihre Familien errichtet. Die Männer arbeiteten in drei Schichten von jeweils acht Stunden, sodass die Baustelle rund um die Uhr in Betrieb war. Das Ergebnis: Die Talsperre wurde ein Jahr eher fertig als geplant.

Der Alltag der Arbeiter war hart. In manchen Sommern erreichten die Temperaturen bis zu 50 Grad Celsius. Allein im ersten Sommer kamen 16 Menschen in Boulder City wegen der Hitze ums Leben. Jeder Versuch, sich gewerkschaftlich zu organisieren, wurde massiv unterdrückt. 1931 und 1935 formierte sich dennoch Widerstand. Allerdings ohne Erfolg. Wer streikte, wurde gefeuert. Schließlich gab es ausreichend verzweifelte Männer auf der Suche nach einem Job. So wurden beide Streiks schnell wieder beendet.

Trotz dieser Missstände feierten die Amerikaner die Talsperre als Meisterleistung der Ingenieure. Um das Flussbett trockenzulegen, wurde der Colorado im ersten Schritt in vier 17 Meter breite Tunnel umgeleitet. Dann begannen die Arbeiten an der 201 Meter breiten Sohle, auf der sich der Koloss erhebt, um sich nach oben hin bis auf 14 Meter in der Krone zu verjüngen.

Freifahrt: In einem riesigen Rohrstück ließen sich Ingenieure und Techniker einige Zeit vor der Eröffnung der Hoover-Talsperre am 30. September 1935 zum Boden des Black Canyon hinab befördern. Im Hintergrund ist die Staumauer zu erkennen. Zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung war sie die größte der Welt, die mit dem Lake Mead zugleich den größten Stausee der Welt schuf.

Monument: Rund 2,6 Millionen Kubikmeter Beton und Tausende Tonnen Stahl verarbeiteten 4000 Arbeiter zwischen 1931 und 1935 zur Hoover-Talsperre. Damit sollte der Colorado River gebändigt werden, der immer wieder mit verheerenden Fluten für Verwüstungen sorgte. Neben der Stromerzeugung lieferte der See zusätzlich dringend benötigtes Wasser bis ins südliche Kalifornien.

Klötzchen: Die Staumauer hält mit dem Lake Mead ein Gewässer von rund 170 Kilometern Länge zurück. Das Bauwerk wurde aus zahlreichen einzelnen Betonblöcken errichtet. Auf diese Weise konnte sich das Baumaterial viel schneller verfestigen. Die Sohle ist 201 Meter breit und verjüngt sich nach oben bis auf 14 Meter.

Schwindelfrei: Eigentlich war der Boulder Canyon als Standort geplant. Weil der Untergrund am Black Canyon aber besser geeignet war, entstand die Hoover-Talsperre dort. Ursprünglich war sie nach dem republikanischen Präsidenten Herbert Hoover benannt. Dessen demokratischer Nachfolger Franklin Delano Roosevelt sorgte dafür, dass das Mammutwerk offiziell nur noch Boulder-Talsperre genannt werden durfte. Hier lösen Arbeiter lose Gesteinsbrocken von den Canyon-Wänden.

Umleitung: Um die Bauarbeiten überhaupt beginnen zu können, wurde der Colorado River durch vier Tunnel umgeleitet. Die Höhe betrug jeweils 17 Meter. Das Bild zeigt die Errichtung eines der Wassereinlauftürme der Talsperre.

Kraftakt: Mitten im Niemandsland an der Grenze zwischen Nevada und Arizona sollte die Hoover-Talsperre entstehen. Zunächst musste die Infrastruktur für Tausende Arbeiter geschaffen werden. Beispielsweise wurde eigens eine Farm mit angeschlossener Molkerei für Hunderte Kühe errichtet. Die Aufnahme zeigt Arbeiten an einem der Tunnel.

Pharaonisch: Der Bau der Hoover-Talsperre war das größte und teuerste Bauprojekt, das die USA bis dahin unternommen hatten. Mitten in der Große Depression genannten Wirtschaftskrise sollten Tausende Menschen dabei Arbeit finden.

Gefahr: Nach offiziellen Angaben kamen beim Bau 96 Menschen ums Leben. Die Arbeiter waren dem verantwortlichen Unternehmen Six Companies weitgehend ausgeliefert. Zwei Streiks wurden unterdrückt, zahlreiche Überstunden nicht honoriert.

Rache der Natur: Mittlerweile rächt sich die Eindämmung des Colorado River. Der Wasserstand des Lake Mead sinkt wegen einer seit Jahren anhaltenden Dürre, Farmer und die Industrie müssen ihren exzessiven Wasserverbrauch einschränken. Das Bild wurde im Juli 1935 kurz vor der Eröffnung gemacht.

Wasserspiel: Für die Amerikaner ist die Hoover-Talsperre eines der bedeutendsten Bauwerke ihrer Geschichte. Noch heute besuchen rund eine Million Menschen jährlich die Anlage. Das Foto stammt aus dem Jahr 1936.

Wasserspiel: Zunächst setzten die Arbeiter Dynamit ein, um den Bau der Staumauer vorzubereiten. Gearbeitet wurde rund um die Uhr. Auch in der Nacht.

Sprachverlust: "Ich bin sprachlos", verkündete US-Präsident Franklin D. Roosevelt (im weißen Hemd), als er die Hoover-Talsperre am 30. September 1935 eröffnete. Das Mammut-Projekt war ein Jahr früher als geplant fertig geworden.

Hoch das Bein: Eine Tanztruppe aus dem nahe gelegenen Las Vegas trat im Juni 1957 auf der Hoover-Talsperre auf. Das heutige Zockerparadies verdankt seinen Reichtum der Staumauer. Zuerst vergnügten sich dort die Arbeiter der Baustelle, später blühte Las Vegas durch den plötzlichen Reichtum an Wasser und Elektrizität auf.

Opfer: 42 Arbeiter kamen auf der Baustelle angeblich wegen Lungenentzündungen ums Leben. Als wirkliche Todesursache wurde eine Kohlenmonoxid-Vergiftung angenommen, verursacht durch die zahlreichen Laster, die durch die schlecht belüfteten Tunnel der Hoover-Talsperre fuhren.

Schritt für Schritt türmten die Arbeiter etwa 1,50 Meter hohe Betonquader auf, die mit einem hochmodernen Rohrsystem ausgestattet waren, durch das eiskaltes Wasser floss. So konnte die beim Abbinden entstandene Wärme schnell und effizient abgeleitet und der Aushärtungsprozess des Betons beschleunigt werden. Wäre die Staumauer in einem Stück gegossen worden, würde der Beton noch heute aushärten.

Die Wüste zum Blühen bringen

Die ganze Nation wartete auf die Fertigstellung der Talsperre. Nach sechs Jahren Wirtschaftskrise, einer verheerenden Dürre im Westen und hoher Arbeitslosigkeit sehnten sich viele Amerikaner nach einem Erfolg. "Die Boulder-Talsperre ist eine Vision in der Wüste", frohlockte bereits 1933 das "Fortune Magazine".

Fotostrecke

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XXL-Staudämme: Kathedralen der Naturbezwingung

Neben der Arbeitsbeschaffung sollte das Stauwerk vor allem den unberechenbaren Colorado River bändigen. Immer wieder hatten abwechselnd Hochwasser und Dürre die Farmer im Einzugsgebiet des Flusses ruiniert. Durch die Stauung zum Lake Mead war nun eine kontinuierliche Wasserversorgung möglich. Das Wüstenkaff Las Vegas erblühte wortwörtlich, ebenso wie das südliche Kalifornien, das über ein 260 Meilen langes Aquädukt an dem Wassersegen teilhatte. Die immensen Kosten des amerikanischen Vorzeigeprojekts erwirtschaftete die Talsperre durch den Verkauf der mit Wasserkraft erzeugten Elektrizität. Von der wiederum die gesamte Region profitierte.

Den Ruhm für diese technische Meisterleistung beanspruchte Franklin D. Roosevelt.

Bei den Eröffnungsfeierlichkeiten verschwieg der Präsident allerdings ein entscheidendes Detail. Der wahre Initiator des Bauprojekts war sein republikanischer Amtsvorgänger Herbert Hoover gewesen, der die Idee bereits Anfang der Zwanzigerjahre vorangetrieben hatte - und nachdem das Stauwerk einst benannt worden war. Während Roosevelts Amtszeit hieß die Anlage gemäß dem ursprünglich geplanten Standort strikt Boulder-Talsperre. Obwohl sie am Ende im viel geeigneteren Black Canyon errichtet worden war.

Ausgeträumt

Unerwähnt ließ Roosevelt auch die 112 Menschen, die während des Baus ums Leben kamen, die beiden unterdrückten Streikversuche und die vielen Überstunden der Arbeiter, die nicht ordnungsgemäß abgerechnet worden waren. In anschließenden Gerichtsprozessen kam das Bauunternehmen Six Companies mit einer lächerlichen Geldstrafe von 175.000 US-Dollar davon.

Auch nicht erwähnt hatte das Staatsoberhaupt jene 42 Toten, die angeblich an Lungenentzündung gestorben waren, sich aber mit großer Wahrscheinlichkeit eine Kohlenmonoxid-Vergiftung in den Tunneln der Baustelle zugezogen hatten - verursacht durch die Abgase der vielen Fahrzeuge, die dort umherfuhren. Jahrelang hatten Angehörige Prozesse geführt, weil sie eine Entschädigung erstreiten wollten. Vergeblich.

Misslungen ist langfristig ebenfalls die mit der Hoover-Talsperre angestrebte Bändigung der Natur. Die Euphorie über die Segnungen des Stauwerks hat sich 80 Jahre nach seiner Einweihung gelegt. Seit Jahren sinkt der Wasserspiegel des Lake Mead. An dem hohen Saum aus hellem Stein am Ufer des Sees lässt sich der Schwund gut ablesen. Im Südwesten der USA herrscht seit mehr als 15 Jahren eine Dürre "biblischen Ausmaßes", wie DER SPIEGEL 2014 schrieb. Der Triumph über die Naturgewalten rächt sich nun. Die Ökologie des wilden, unberechenbaren Colorado ist nachhaltig gestört. Mit fatalen Folgen.

"Im Südwesten der USA steigen die Temperaturen schneller als im globalen Durchschnitt, weil die ausgleichende Wirkung gesunder Wassersysteme fehlt", schrieb der DER SPIEGEL. Auf die blühenden Landschaften folgt nun eine - zum Teil hausgemachte - Dürre.

Die Ernüchterung darüber ist groß - auch in vielen anderen Teilen der Welt, in denen man versuchte, die Natur mit Talsperren im XXL-Format zu überlisten. einestages zeigt die Mega-Staudämme in der Bildergalerie - von der chinesischen Drei-Schluchten-Talsperre bis zum altertumsversenkenden Assuan-Staudamm in Ägypten.

insgesamt 45 Beiträge
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Herbert Sax, 24.09.2015
1. SPON weiß es natürlich besser
Die meisten Staudämme in der Welt sind ein Segen für die Bevölkerung. Sie bändigen die Natur uns sorgen für einen gleichmäßigen Wasserfluss der das Land unterhalb des Staudamms vor Überschwemmungen bewahrt. Bewusst vergisst SPON hier dass es auch um eine große Menge Elektrizität geht die sehr umweltfreundlich erzeugt wird. Was will SPON eigentlich mit der Aufzählung der Toten beim Bau sagen? Hätte man all die Dämme nicht bauen sollen? Nahezu jedes Infrastrukturprojekt in der Vergangenheit hat Tote gefordert. Eisenbahnstrecken, Straßen und Bahntunnel, Brücken, Kanäle und Flussunterquerungen sowie U-Bahntunnel. Auch die Einführung der Elektrizität hat sehr viele Opfer gefordert. Nicht an einem Ort sondern überall verteil. Aus dem Artikel spricht linksgrüne Technikfeindlichkeit. Leider fehlt eine Analyse ob die Welt besser wäre wenn all das nicht gebaut worden wäre. Wir hätten ja auch alle in Höhlen bleiben können. Technik hat uns Wohlstand gebracht und mit ihm auch eine höhere Lebensqualität und eine deutlich bessere medizinische Versorgung. Die Anzahl der Leben die dadurch gerettet wurden übersteigt millionenfach die Anzahl der Toten die der Aufbau von Infrastruktur gekostet hat. Es ist schon faszinierend wie SPON-Reporter ideologisch motiviert gegen die Errungenschaften der Zivilisation anschreiben und sie zugleich in ihren geheizten und elektrifizierten Büros genießen. Ideologie kleistert das Hirn zu. Dieser Artikel ist der beste Beweis.
Alex Buchmann, 24.09.2015
2. Eine kleine Dürre wegen eines Staudammes? Unsinn biblisches Ausmaßes!
Und was mit den für die Nordamerika üblichen Dürren, die im Schnitt so 400 Jahre andauerten? Noch lange bevor der Weiße Mensch den Kontinent betrat und diese Dürren noch nicht erlebt hat? Ganz natürliche Dürren trotz eines angeblich ach so "gesundes" natürliches Wassersystems? Die Amis müssen froh sein, dass sie diesen Staudamm gebaut hatten. Sonst würden sie schon lange am trockenen sitzen.
Hans Neumann, 24.09.2015
3.
Ich verstehe die Logik nicht ganz. - Wenn eine "Dürre biblischen Ausmaßes" herrscht, warum ist dann der Staudamm an sich gescheitert? Für die Dürre ist er doch (?) nicht verantwortlich und immerhin hat er doch bis jetzt extrem viel Energie geliefert, für Trinkwasser gesorgt und Überschwemmungen verhindert.
Reinhard Groß, 24.09.2015
4. Eine fehlt!
In Ihrer wunderschönen Bilderserie fehlt ein Foto der Talsperre von Malpasset in Südfrankreich aus dem Jahr 1954, die 1959 wegen Konstruktionsmängeln brach; die Flutwelle tötete 421 Menschen und verwüstete die Stadt Frejus. Eine Besichtigung der Ruinen ist zu empfehlen! Ebenfalls vermisse ich einen Hinweis auf die Zerstörungen der Möhne- Eder- und weiterer Talsperren durch englische Bomben im zweiten Weltkrieg. Auch das sind Superlative!
Philipp Streblow, 24.09.2015
5. Oh je
@Herbert Sax: jetzt kommen Sie man wieder runter. Nur weil man in einem Artikel nicht jubelnd und jauchzend über ein Mamutprojekt schreibt, sondern neben den guten Effekten auch die Kehrseite bespricht, kommen Sie wieder mit dem allseits beliebten Modewort "linksgrün" daher. Fehlt eigentlich nur noch "versifft", was in diesem Zusammenhang gerne noch drangehängt wird. Wenn man als darauf hinweist, dass bei einem solchen Projekt, was sich dann ganz gerne von Staatsmännern auf ihre Fahnen geschrieben wird, viele Menschen umgekommen sind und tausende unter schlechten Bedingungen arbeiten mussten, ist man also gleich technikfeindlich? Dass diesen Menschen auch noch ihre verdiente Entschädigung verweigert wurde, weil man dem Vorzeigeprojekt keinen Imageschaden auferlegen wollte, finden Sie also richtig? Und davon zu berichten, ist also technikfeindlich? Schon bei den Pyramiden, Meisterwerken menschlicher Ingenieurskunst mussten tausende Arbeiter unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten. Ebenso bei Tunnel- und Eisenbahnprojekten. Dies zu erwähnen und diese zu ehren und darauf hinzuweisen, dass man auch sicherer bauen könnte und die Arbeiter besser behandeln könnte, wenn man sich nur mehr Zeit lassen und mehr Geld ausgeben würde, ist auch technikfeindlich? Dass sich diese Praxis jeden Tag auf der Welt bei Prestigebauprojekten wiederholt, ob nun die WM-Stadien in Brasilien, die Stadien in Qatar (Stichwort Sklavenarbeiter) oder das höchste Haus der Welt Burj Khalifa in Dubai. Überall das gleiche Bild. Arbeiter werden ausgenutzt und sterben, damit sich irgendjemand für diese Bauten feiern lassen kann. Dies alles anzusprechen ist also linksgrün und technikfeindlich? Auch die Folgen für die Ökologie sind meist verheerend bei Staudammprojekten. Nur weil es Las Vegas und Los Angeles und die Kalifornische Mandelindustrie ohne den Hoover-Staudamm in heutiger Form nicht geben würde, ändert es nichts an der Situation. Und Kritik daran, dass der Mensch, nur um eine Wüstenregion fruchtbar zu machen (fragt man sich doch warum überhaupt), ein ganzes Ökosystem gefährdet, ist also technikfeindlich? OK! Dann bin ich technikfeindlich.
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