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NS-Täterkinder: "Ich schäme mich für meine Familie"

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NS-Täterkinder "Ich schäme mich für meine Familie"

Ihr ganzes Leben lang hat Karin P. geahnt, dass etwas nicht stimmt in ihrer Familie. Der Großvater, Ortsgruppenleiter der NSDAP, sei nur Mitläufer gewesen, so die offizielle Version. Nach ihrer Pensionierung suchte sie nach den Gerichtsakten und befragte Zeitzeugen.
Zur Autorin

Karin P. wurde im Mai 1945, 8 Tage nach Kriegsende geboren und wuchs in einem Dorf im Westen Schleswig-Holsteins auf. Sie machte eine Ausbildung zur Erzieherin und studierte in Hamburg, wo sie seitdem wohnt. Seit dem Fall der Mauer reist sie oft nach Osteuropa und engagiert sich für Holocaust-Überlebende, unter anderem in Moldawien.

Als Jugendliche hatte ich ein recht gutes Verhältnis zu meinem Großvater. Er war ein lebhafter Mensch, leutselig, sang im örtlichen Gesangsverein. Er arbeitete in seinem eigenen kleinen Betrieb, einer Auto- und Fahrradwerkstatt. Nach dem Krieg wohnten wir einige Jahre zusammen - meine Großeltern, meine Eltern, mein Bruder und ich. Großvater erzählte gern von seiner Kindheit und Jugend im Sudetenland, sprach jedoch kaum über die NS-Zeit. Wir Enkel wussten, dass er in unserem Heimatdorf Ortsgruppenleiter der NSDAP gewesen war. Anfang der 60er Jahre, ich war 15 Jahre alt, muss ich mit ihm darüber gesprochen haben, denn ich erinnere mich, dass er mir damals diesen Satz sagte: "… ich habe mich geirrt. Ich dachte, der Nationalsozialismus wäre Sozialismus. Das war falsch."

Ich habe ihm das geglaubt, weil er auch niemals irgendetwas zur Rechtfertigung des NS-Regimes mir gegenüber geäußert hat.

Doch später nahm ich mir vor, Genaueres über meinen Großvater zu recherchieren: Was hatte er in dieser Zeit getan, wie hat er gehandelt, hatte er andere Menschen ins Unglück gestürzt?

Nach meiner Pensionierung im Jahre 2009 war es dann soweit. Ich nahm an dem Rechercheseminar zum Thema "Ein Täter in der Familie?" im Studienzentrum der KZ-Gedenkstätte Neuengamme teil. Dort erfuhr ich von den zahlreichen Möglichkeiten, über Täter, Opfer und Orte in Datenbanken, Archiven und im Internet zu recherchieren. Mein Großvater besaß wie jeder Haushaltsvorstand in Schleswig-Holstein eine Entnazifizierungsakte, die ich aus dem Landesarchiv in Schleswig anforderte. Sie enthält konkrete Daten, Orte und Aussagen von meinem Großvater. Aus dem Strafgericht in Bielefeld erhielt ich die 50-seitige Strafakte der öffentlichen Ankläger mit Protokollen, eidesstattlichen Erklärungen usw. Ich begann die Geschichte meines Großvaters zu rekonstruieren.

Mitmachen in der "Volksgemeinschaft"

Mein Großvater, geboren 1887 in Nordböhmen im damaligen Habsburgerreich, nahm von 1916 bis 1918 als Österreicher am Ersten Weltkrieg teil. 1926 zog er mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in ein Dorf an der Westküste von Schleswig-Holstein, machte sich mit einer Werkstatt selbständig. 1927 trat er der NSDAP bei. "Weil ich von ihrem neuartigen Programm allein eine Besserung der sich immer mehr verschlechternden wirtschaftlichen Verhältnisse erwartete", schrieb er in seinem Lebensbericht für das Strafgericht. Bereits im Juli 1927 wurde er Ortsgruppenleiter seines Heimatdorfes und blieb dies bis zum Ende des Krieges, zuletzt im Rang eines Hauptgemeinschaftsleiters.

1933 wurde die NSDAP dort mit 67,8 Prozent der Stimmen gewählt. Noch lebende Zeitzeugen erzählten mir von der begeisterten Stimmung im Dorf: Es gab Arbeit, vielen Menschen ging es spürbar besser, so auch meinen Großeltern. Mein Onkel, der jüngste Sohn, ging 1936 zur Wehrmacht, wurde zum Flugzeugführer ausgebildet. Der andere Sohn, mein Vater, studierte Maschinenbau in Hamburg und arbeitete danach als Ingenieur in Hannover und Berlin. Er trat 1937 in die NSDAP ein. Meine Großmutter leitete mit zwei anderen Frauen die NS-Frauenschaft im Ort. Für meine Vorfahren war es also zunächst eine Zeit des Erfolgs und des Mitmachens in der "Volksgemeinschaft".

Mit Kriegsbeginn endete diese Unbeschwertheit. Mein Onkel wurde im ersten Kriegsjahr auf seinem "33. Feindflug" über England abgeschossen. Ein Schock für meine Großeltern, dessen Auswirkungen ich als Kind und Jugendliche in der Nachkriegszeit stark spürte. Der älteste Sohn, mein Vater, wurde Ende 1944 eingezogen und im Frühjahr 45 bei den Kämpfen um Berlin durch einen Granatsplitter so verletzt, dass das linke Bein amputiert werden musste.

Ich wurde im Jahr 1945, acht Tage nach Kriegsende, in diese Situation hineingeboren: Mein Vater hatte knapp überlebt, mein Großvater war verhaftet worden und verbrachte die folgenden 26 Monate, wie Tausende andere Naziführer, in verschiedenen Internierungslagern: in Gadeland bei Neumünster und in Eselheide bei Paderborn.

Für die Briten war mein Großvater ein Kriegsverbrecher

Mit dem Urteilsspruch in Nürnberg vom 1. Oktober 1946 gab es schließlich eine Rechtsgrundlage für Verfahren gegen Angehörige verbrecherischer Organisationen. Dann begann der Prozess gegen meinen Großvater.

Für die Briten war mein Großvater ein Kriegsverbrecher, schließlich war er Funktionär einer verbrecherischen Organisation gewesen. In den Prozessen musste er nachweisen: Hatte er vom Holocaust gewusst? Hatte er gewusst, was in den KZ passiert ist? Von der Euthanasie? Wie hat er die Zwangsarbeiter in seinem Zuständigkeitsbereich behandelt? Was hat er mit feindlichen Soldaten gemacht, wenn ein Flugzeug abgeschossen worden ist?

Was ich in der Strafakte finde, lässt meinen Großvater erstaunlich gut aussehen. Sie enthält zwei Entlastungsaktionen: Die eidesstattliche Erklärung eines offenbar systemfeindlichen Freundes und die Eingabe von fünf Dorfbewohnern, ehemaligen Nachbarn meines Großvaters.

"Ich (...) erkläre hiermit an Eidesstatt", schreibt der Postassistent Ernst B., der 1936 als Kommunist aus dem Beamtenverhältnis entlassen wurde "dass der frühere Ortsgruppenleiter der NSDAP, Schlossermeister Franz P. (...), mich davor bewahrt hat, in ein K.Z.-Lager eingeliefert zu werden. (...) Trotz unserer verschiedenen politischen Einstellungen war Franz P. mir stets ein aufrichtiger Freund."

"Personen, die im Verfolg ihres abweichenden und (unleserlich) politischen Betragens denunziert wurden, wurden von Franz P. vor Verfolgung und Bestrafung geschützt", unterzeichnen die fünf Nachbarn.

Mein Großvater selbst schreibt in seinem Lebensbericht: "Von Germanisierungen und Judenverfolgungen während des Krieges habe ich nichts gehört. Juden gab es bei uns nicht. Kriegsgefangene und Fremdarbeiter habe ich gut betreut (...) Die im Nürnberger Urteil festgestellten Verbrechen, und dass die Partei anderswo dazu aufgefordert hat, habe ich erst nach der Kapitulation erfahren.

Ich fühle mich nicht schuldig."

Und in seiner mündlichen Erklärung vor dem Spruchgericht:

"Was die Judenbehandlung anbelangt, so ist mir der Verlauf und das Ergebnis der Ausschreitungen von 9. und 10.11.1938 bekannt. Ich habe auch gehört, dass Juden in KZ-Läger gebracht wurde, u.a. nach Theresienstadt. Wie sie dort behandelt wurden, darüber ist mir nichts bekannt geworden." Aber was soll man schon sagen in so einem Prozess.

Im September 1947 folgt das Urteil: 2000 Reichsmark Strafe, die meinem Großvater jedoch erlassen werden, da er seine Strafe durch die Haft bereits verbüßt hatte.

Opa sei nicht so schlimm gewesen

Zwei Monate später musste mein Großvater seinen Fragebogen beim Entnazifizierungsausschuss in Meldorf einreichen und wurde als "früherer aktiver und fanatischer Nationalsozialist" in die Kategorie III eingestuft (Minderbelastete).

Ein halbes Jahr später wird dies revidiert und mein Großvater nach Fürsprache durch einen seiner Freunde in die Kategorie IV (Mitläufer) zurückgestuft.

Mein Großvater sei nicht so schlimm gewesen, so die Begründung, habe sich für Andersdenkende eingesetzt, nicht denunziert und diffamiert.

Doch ich wusste bereits, dass man Spruchkammerakten kritisch lesen sollte, dass es sich selten um recherchierte Bescheide handelt. Oft konnten sich die Angeklagten vor den Spruchkammern Beweise dafür beschaffen, dass sie das NS-System nur unwesentlich unterstützt hatten. So war es leicht, sich durch die Aussage von Nahestehenden einen "Persilschein" ausstellen zu lassen. Die Akten meines Großvaters könnten genau dies belegen. Ich blieb misstrauisch, deswegen rief ich 2009 Nachbarn und Bewohner des Dorfes an, die diese Zeit noch miterlebt hatten.

Ich konnte mit zehn Zeitzeugen sprechen, die damals Jugendliche waren. Ich fragte sie: "Wie war Opa?" "Was hat er getan?" Wie hat er sich verhalten?"

Ich erhielt Antworten wie: "Mit deinem Großvater hatte die NSDAP einen Dummen gefunden, der diese Funktion übernommen hat. Er war harmlos. Viele Mitglieder waren viel schlimmer, die haben denunziert und so. Mit denen hat man lieber nicht geredet. Dein Opa hat das Schlimmste noch verhindert." Ich war mir nicht sicher, ob sie mich schonen wollten. "Ich will wissen, wie es wirklich war", sagte ich ihnen, doch sie blieben dabei: Mein Opa sei nicht so schlimm gewesen.

Ich fühle mich schuldig

Ich kann mir das sogar vorstellen. Mein Großvater war sicher keiner dieser fanatischen Täter. Er war ein Weltanschauungstäter. Trotzdem hat er, wie Millionen andere auch, auf unterster Ebene Verantwortung übernommen. Er ging mit der Ideologie des Nationalsozialismus völlig konform, verbreitete sie, weil er offenbar glaubte, dass es so allen besser gehen würde. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er und andere nicht gewusst haben, was in den KZ's passierte. Und wie mit Andersdenkenden umgegangen wurde. Sie haben nicht genau hinsehen wollen. Weil sie vieles richtig fanden. Weil sie Antisemiten waren. Und das kann man nicht verharmlosen. Wie kann man es für richtig halten, dass jüdische Ärzte und Lehrer weggebracht werden, auch wenn es sich angeblich "nur" um ein Arbeitslager handelte?

Mein Großvater starb 1966. Heute lebe ich mit dem Wissen, dass meine ganze Familie väterlicherseits aus überzeugten Nationalsozialisten, aus Anhängern der NSDAP, bestand. Die Konfrontation mit den konkreten Fakten hat mich psychisch sehr belastet. Vieles war nur schwer zu ertragen.

Ich schäme mich, dass meine Vorfahren unkritisch mitgemacht haben, und später keine wirkliche Reue gezeigt haben. In den letzten Lebensjahren meines Vaters war meine größte Angst, dass er einmal sagen würde: "Die Juden waren doch selbst schuld!"

Ich fühle mich schuldig, weil ich zum "Tätervolk" gehöre. Seit Jahren arbeite ich in Projekten für Shoa-Überlebende. Ich habe Freunde dort gefunden. Sie finden es gut, dass ich über meinen Großvater soviel herausgefunden habe. Aber ich kann nichts "wieder gut machen". Dies Thema wird mich bis an mein Lebensende nicht loslassen.




Recherche-Links

Wenn auch Sie die Lebenswege Ihrer Vorfahren während der Zeit des Nationalsozialismus nachverfolgen möchten, finden Sie hier eine Aufstellung der in den Protokollen erwähnten Dokumente und Archive für Ihre eigene Spurensuche.

Leider gibt es nicht nur eine Anlaufstelle, in der alle relevanten Unterlagen für diese Zeit gelagert sind. Durch Kriegsverluste variiert die Wahrscheinlichkeit, in Archiven Antworten auf Fragen zu erhalten.Militärdienst, Militäreinsätze, Auszeichnungen, Verwundungen, Kriegsgefangenschaften:

Die "Deutsche Dienststelle für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen deutschen Wehrmacht" kurz "WASt" (http://www.dd-wast.de/ ) erteilt Auskünfte über alle Aspekte im Zusammenhang mit dem Militärdienst in der Wehrmacht. Angaben zu Beginn und Ende des Wehrdienstes, über Zugehörigkeiten zu verschiedenen Truppenteilen, Beförderungen, Auszeichnungen, etc. Darüber hinaus können auch Informationen über mögliche Verwundungen oder Kriegsgefangenschaften vorhanden sein, oftmals sogar mit Fotos.

Weitere Unterlagen zu Kriegsgefangenschaften, Verhören, etc. können sich eventuell auch in den Hauptarchiven der alliierten Streitkräfte, z. B. in den National Archives in London  oder Washington, DC  befinden.

Mitgliedschaft bei der NSDAP, SS, SA, etc.:Unterlagen über Personen, die der NSDAP und ihren Gliederungen, der SS und deren angeschlossenen Verbänden sowie der SA angehörten, befinden sich im Bundesarchiv Berlin. (http://www.bundesarchiv.de/bundesarchiv/dienstorte/berlin_lichterfelde/index.html.de )Hier liegen die Bestände des ehemaligen "Berlin Document Centers": Die alliierten Streitkräfte haben nach Ende des Zweiten Weltkriegs schriftliche Überlieferungen von deutschen Behörden sowie militärischen und paramilitärischen Verbänden, der NSDAP, deren Gliederungen und angeschlossenen Verbänden, beschlagnahmt. Diese Unterlagen dienten der Vorbereitung der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse oder der Durchführung von Entnazifizierungsverfahren. Von der zentralen NSDAP-Mitgliederkartei sind schätzungsweise 80 Prozent erhalten. Weitere für diese Recherche interessante Bestände sind Parteikorrespondenzen oder Personalunterlagen von SS- und SA-Angehörigen. Die Personenakten des Heiratsamtes des Rasse- und Siedlungshauptamtes erlauben teilweise detailliert Einblicke in persönliche Lebensumstände von SS-Mitgliedern und deren Ehefrauen und Kindern.Entnazifizierungsakten:Durch die alliierten Mächte wurden Personen zur Entnazifizierung in verschiedene Kategorien eingeteilt:
Kategorie I: Hauptschuldige (Kriegsverbrecher)
Kategorie II: Belastete (Aktivisten, Militaristen und Nutznießer)
Kategorie III: Minderbelastete
Kategorie IV: Mitläufer
Kategorie V: Entlastete

Die Akten der Kategorien IV und V werden meist in den regionalen Stadt-, Staats- oder Landesarchiven aufbewahrt, abhängig vom Wohnort zum Zeitpunkt der Erhebung. Die Akten der Personen, die in die Kategorien I - III befinden sich ausschließlich im Bundesarchiv Berlin (http://www.bundesarchiv.de/bundesarchiv/dienstorte/berlin_lichterfelde/index.html.de ).
Prozessakten:In Spruchkammerverfahren wurden zwischen 1946-1949 in den drei westlichen Besatzungszonen Personen, die in die oben erwähnten Kategorien I und II eingeteilt waren, verurteilt. Oftmals endete ein Verfahren mit einer Einstufung als Mitläufer. Diese Akten werden im Bundesarchiv Koblenz (http://www.bundesarchiv.de/bundesarchiv/dienstorte/koblenz/index.html.de ) verwahrt.Als zentrale Anlaufstelle für Akten zu Nachkriegsprozessen aller bundesweiten Staatsanwaltschaften und Gerichte seit 1958 sollte jedoch das Bundesarchiv Ludwigsburg (http://www.bundesarchiv.de/bundesarchiv/dienstorte/ludwigsburg/index.html.de ) (Zentralstelle für Aufklärung von NS-Verbrechen) kontaktiert werden. Hier gibt es neben vielen Originalakten auch Kopien der sonst regional aufbewahrten Akten. Des Weiteren können Originale einiger Verfahrensakten Nationalsozialistischer Gewaltverbrechen auch in den Archiven am Ort der jeweiligen Prozesse recherchiert werden.Personalakten von Offizieren:Im Bundesarchiv Freiburg (http://www.bundesarchiv.de/bundesarchiv/dienstorte/freiburg/index.html.de ) existieren Personalakten der Offiziere. Diese Akten können Unterlagen wie persönliche Führungszeugnisse, Aufstellungen der Dienstlaufbahn, mit Beförderungen, Auszeichnungen, Einsätze in Truppenteilen enthalten. Aber auch Fotos sowie Angaben zu Lehrgängen, Beurteilungen von Charakter und Persönlichkeit, Führungsqualitäten können hier überliefert sein.Zusätzliche Hintergrundinformationen:Wer den Werdegang des Vorfahren in historischen Zusammenhang setzen möchte, wird in der weiterführenden Fachliteratur fündig, die man im Fachhandel und über das Internet bekommt oder in regionalen Archiven oder Universitätsbibliotheken einsehen kann. Dort ist auch eine Recherche in historischen Zeitungen möglich.
Die Historiker und Mitarbeiter der vielen Gedenkstätten, die meist an Plätzen der Gräueltaten der Nationalsozialisten angesiedelt sind, geben ebenfalls Auskunft oder bieten Seminare zu verschiedenen Themen der NS-Zeit an. Hier sei beispielsweise die Gedenkstätte des KZ-Neuengamme (http://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de/index.php?id=424 ) genannt.Trotz der Kriegswirren sind verhältnismäßig viele Dokumente bis zum heutigen Tag erhalten geblieben. Die Recherche kann kostspielig sein und ist vor allem langwierig. Zur Zeit dauert die Bearbeitung einer Anfrage bei der WASt mehr als 12 Monate. Die einzelnen Archive und Gedenkstätten sind sehr hilfreich und verweisen an andere Stellen für die Fortsetzung der Recherche.
Diese Aufstellung ist nur eine kleine Auswahl der möglichen Quellen, die personenbezogenen Unterlagen aus der Zeit des Nationalsozialismus preisgeben. Auch wurden hier nur die Unterlagen über Täter, nicht jedoch die für die Recherche nach Opfern erwähnt.Andrea Bentschneider bietet seit 2004 mit ihrer Agentur Beyond History professionelle Ahnen- und Familienforschung an. Sie ist Vorsitzende des Berufsverbandes der deutschen Berufsgenealogen.(http://www.beyond-history.de/de/index.php )

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