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Historische Osterfotos: Wer hat Angst vorm Horrorhasen?

Ostern Parade der Horrorhasen

Alien-Augen, starrer Blick und dämonisches Grinsen: Wenn Erwachsene sich als Osterhasen verkleiden, ist das für Kinder oft überhaupt nicht lustig. Das zeigen frühe Aufnahmen.

Achtung, eine Durchsage an alle Erziehungsberechtigten: Zu viel Süßes lässt das Hirn schrumpfen! Die übermäßige Zufuhr von Waffeleiern macht erwiesenermaßen  nicht nur dick, sondern auch dumm. Wobei jetzt nicht die grauen Zellen der Sprösslinge gemeint sind. Eine Überdosis Zucker scheint eher dem elterlichen Denkapparat zu schaden.

Anders ist es kaum zu erklären, dass zu Ostern sämtliche Erziehungsgrundsätze über den Haufen geworfen werden: Das ganze Jahr über trichtern Eltern ihrem Nachwuchs ein, bloß niemals Süßigkeiten von Fremden anzunehmen - und plötzlich soll es okay sein, dass ihnen ein riesiger, dämonisch grinsender Hase mit weit aufgerissenen Augen Lollis schenkt.

Schlimmer noch, manche gehässigen Alten drücken ihre Kinder dem Flauschmonster eigenhändig in den Schoß, um hernach Fotos davon zu schießen, wie die Kleinen den Schock ihres Lebens erleiden. Gehts noch grausamer?

Es ging - früher, als Ganzkörper-Hasenkostüme nicht einfach zu kaufen waren. Beim Versuch, die Verkleidungen selbst zu basteln, kamen die gruseligsten Hasenfratzen heraus. Ihre Träger wären wahrscheinlich auch bei einem Treffen langohriger Aliens nicht weiter aufgefallen, wie Fotos dieser Ungetüme zeigen.

Entsprechend verstört wirken die Kinder auf den Bildern: Sie weinen, schreien, strecken hasenverängstigt die Arme in Richtung Mutter aus. Oder sie versuchen, die Flucht zu ergreifen. Einige scheinen schockstarr - offenbar verdutzt von der Tatsache, dass ihre Eltern sie gerade widerstandslos dem Horrorhasen überlassen haben.

Oder sind sie gar betäubt? Vermutlich haben ihre Eltern ihnen vor dem Fotoshooting Waffeleier verabreicht. Mit extra viel Zucker.

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