Codename »Treasure« (Schatz): Spionin Nathalie Sergueiew Mitte der 1940er-Jahre

Codename »Treasure« (Schatz): Spionin Nathalie Sergueiew Mitte der 1940er-Jahre

Foto: The National Archives

Waghalsige Spionin im Zweiten Weltkrieg Wie eine Doppelagentin den D-Day vorbereitete

Dass die Alliierten den Zweiten Weltkrieg gewinnen konnten, lag auch an einer Frau, die die Nazis täuschte – und doch kennt niemand Lily Sergueiew. Ein neues SPIEGEL-Buch erzählt ihre Geschichte.
Von Maik Baumgärtner und Ann-Katrin Müller

Die Puderdose, der Lippenstift und der Kamm poltern auf den Boden, ein paar Notizzettel und ein Taschentuch flattern hinterher. »Meine Güte, bin ich ungeschickt«, sagt Nathalie Sergueiew. Die Offiziere der deutschen Abwehr, die mit ihr in der Villa sind, heben ihre Sachen auf, der Lippenstift ist unter einen Stuhl gerollt. Auch die 31-Jährige bückt sich, nimmt ihr Taschentuch an sich – und rückt näher an den Telefonapparat, der vor ihr in einer dunklen Ecke steht. So kann sie endlich die Nummer ablesen, die sie vorher nicht entziffern konnte. Deswegen hat sie ihre Handtasche fallen lassen.

Es ist der 18. September 1943, der Zweite Weltkrieg tobt inzwischen an mehreren Fronten, die Nationalsozialisten mit ihrem Führer Adolf Hitler haben ihn begonnen und zahlreiche Länder besetzt, sie führen den »Totalen Krieg«. Am Ende töten das NS-Regime und seine Verbündeten rund 17 Millionen Menschen, darunter sechs Millionen Jüdinnen und Juden. Die Villa ist ein Quartier der deutschen militärischen Abwehr in Madrid. Das von Francisco Franco diktatorisch regierte Spanien arbeitet mit dem NS-Regime zusammen und unterstützt es militärisch.

Sergueiew, eine in Frankreich aufgewachsene Russin, spioniert für die Abwehr, zumindest denken die Deutschen das. Denn in Wahrheit ist sie eine der wichtigsten Doppelagentinnen des Zweiten Weltkriegs: Sergueiew arbeitet für die Engländer, sie nennen sie »Treasure«, ihren »Schatz«. Sie gibt Infos über die Abwehr weiter und füttert die Deutschen mit falschen Angaben. Am Ende ist sie mit dafür verantwortlich, dass der D-Day gelingt. Also jener Tag, der die Wende im Zweiten Weltkrieg einleitet und Frankreich sowie Westeuropa von der Herrschaft der Nationalsozialisten befreit.

Nathalie Sergueiew, die sich selbst Lily nennt, wird am 25. Januar 1912 in Sankt Petersburg geboren. Als sie sieben oder acht Jahre alt ist, ziehen ihre Eltern mit ihr und ihrer Schwester nach Paris, lassen sich dort einbürgern. Der Vater ist Autohändler, die Mutter Sekretärin. Mit 16 beginnt Sergueiew ihr Studium der Malerei, vier Jahre wird es dauern. So steht es in den Akten der Briten, die im Nationalarchiv des Vereinigten Königreichs lagern.

Schon früh ist Sergueiew abenteuerlustig

Nachdem sie ihr Studium beendet hat, startet die 22-Jährige im Juli 1933 ein bemerkenswertes Projekt: Sergueiew läuft zu Fuß von Paris nach Warschau. Sie will sich für ihre Malerei inspirieren lassen und Reportagen schreiben, bezeichnet sich als Journalistin. Bei einem mehrwöchigen Zwischenhalt in Berlin lernt sie zudem den Journalisten Felix Dassel kennen, ein Mann Anfang 40 mit blauen Augen und »ungesundem, blassem Teint«, wie sie den Briten später erzählt. Er schreibt über Sergueiew, dass sie »mit genau einhundert Mark in der Tasche, ohne ein Wort Deutsch zu sprechen, mit etwas Wäsche und ganz viel Zeichenmaterial im Rucksack« unterwegs sei. Und: »Mut hat das Mädel wie drei Männer«.

Sie kehrt zurück nach Paris, entwickelt eine neue »sportliche Künstlerfahrt«, wie sie es in einem Artikel nennt: Diesmal geht es über Deutschland, die Tschechoslowakei, Österreich, Ungarn und Jugoslawien nach Italien und zurück nach Paris – mit dem Fahrrad. Sergueiew macht Pausen am Wegesrand, picknickt und liest, auf dem Bauch liegend. Sie geht in Flüssen und im Meer schwimmen, wäscht ihre Kleidung in Seen, posiert mit Menschen, die ihr begegnen. Sie zeltet in der freien Natur oder schläft auf Bauernhöfen. So zeigen es schwarz-weiße Fotos, die ihre Familie bis heute aufbewahrt hat. Am Ende legt Sergueiew 7378 Kilometer zurück. Als sie im Januar 1935, also nach nur sieben Monaten, wieder in Paris ankommt, hat sie noch 25 Groschen. Dafür ist sie nun berühmt, schließlich hat sie unterwegs auch noch Reichsminister Hermann Göring interviewt, Hitlers rechte Hand.

1938 will sie allein von Paris bis ins vietnamesische Saigon radeln, rund 17000 Kilometer wären das. Sie startet am Triumphbogen, Menschen recken Fahrräder in die Höhe, bilden so ein Spalier für sie. Als die Deutschen in Polen einmarschieren, ist sie in Aleppo. Sergueiew radelt nur noch nach Beirut, wo sie eine Ausbildung zur Krankenpflegerin macht.

Sergueiew will Paris von den Nazis befreien

Und sie entwickelt einen Plan. Zwei Tage und Nächte habe sie hin und her überlegt, schreibt sie in ihrem Tagebuch: »Nachts, im Bett, wenn die Lichter aus waren, schien es alles so einfach! Aber morgens, am helllichten Tag, wirkte mein Plan verrückt und kindisch – wie etwas, von dem man in Büchern liest, was aber im wirklichen Leben nicht vorkommt.« Am Ende entscheidet sie sich, ihr Glück zu versuchen – um ihr geliebtes Paris, das die Nationalsozialisten besetzt haben, zu befreien. Das ist ihre Motivation.

Ende Dezember 1940 arrangiert sie ein Treffen mit Dassel. Der hatte ihr zuvor eröffnet, dass er für die deutsche Abwehr arbeitet, wollte sie anwerben, doch sie hatte das Angebot abgelehnt. Nun gibt sie ihm zu verstehen, dass sie doch offen sei. Dassel fragt sie, was sie von den Briten halte. »Diese Schlappschwänze sind schuld, dass ich meine Reise unterbrechen musste. Und dass Frankreich am Krieg teilgenommen hat«, lügt Sergueiew. Ob sie sich vorstellen könne, mit den Deutschen gegen sie zu arbeiten? Sie bejaht, er bestellt Champagner.

Der erste Teil des Plans hat schon mal funktioniert. Ganz geheuer ist er ihr laut Tagebucheintrag allerdings nicht, zumindest flüstert Sergueiew ihrem Hund Babs zu Hause ins Ohr: »Es ist ein schönes Spiel, es ist ein großartiges Spiel, aber wenn wir es verlieren, verlieren wir unser Leben... oder zumindest meines.«

Ab Ende Januar 1940 wird sie in den Akten der Deutschen als »Tramp« geführt, Landstreicherin. Wegen des sich rasant entwickelnden Krieges verwirft die Abwehr immer wieder, wo sie Sergueiew einsetzen wollen. Im Oktober 1941 bekommt Sergueiew einen neuen Ansprechpartner: Emil Kliemann. Er sorgt dafür, dass sie Morsen lernt. Sie denken sich Decknamen aus, er ist nun »Moustache«, sie »Solange«.

Die Spionin trainiert fleißig

Losreisen kann sie immer noch nicht, die Papiere fehlen. Dann will die Polizei ihr kein Visum geben. Und dann marschieren die Deutschen im November 1942 auch noch im bis dahin nicht besetzten Teil Frankreichs ein, weswegen sie ihre Reiseroute wieder ändern muss. Das kostet Zeit, Sergueiew überbrückt sie, indem sie Funken trainiert. Und sie prägt sich ein, wie die Küstenverteidigung der Briten funktioniert. Außerdem muss sie auswendig lernen, was sie für die Deutschen ausspionieren soll: die Beschreibung von Flughäfen, Truppenbewegungen, Flugabwehrraketengeschützen, alles rund um die Hochebene Salisbury Plain und darüber, ob die Briten Gas als Kampfmittel benutzen wollen und wie.

Sie trainiert auch ihre Fähigkeit, in ungeplanten Situationen geschickt zu reagieren: Als sie im Februar 1943 mit dem Zug nach Vichy fährt, gerät sie in eine Kontrolle, bei der alle Reisenden abgetastet werden. Sie hat Briefe dabei, die nicht gefunden werden dürfen. Als sie an der Reihe ist und die Grenzkontrolleurin sie anfasst, fängt sie an zu kichern. »Sie kitzeln mich!«, sagt sie. »Ach, unmöglich«, antwortet die Grenzkontrolleurin. Aber wo sie berührt wird, am Handgelenk, am Rücken, am Nacken, Sergueiew fängt an zu lachen und sich zu schütteln. Bald lacht das ganze Abteil mit ihr – und die Frau beendet die Leibesvisitation. Die Briefe sind sicher.

Am Mittwoch, dem 23. Juni 1943, zweieinhalb Jahre, nachdem sie sich von den Deutschen anwerben ließ, sitzt Sergueiew dann endlich im Zug nach Madrid. Nun kann sie den zweiten Teil ihres Plans in die Tat umsetzen. Sie macht einen Termin beim britischen Konsulat. »Sie wollen nach England gehen um ihre Familie wiederzusehen?«, fragt der Beamte. »Nicht wirklich. Ich gehe dorthin um zu spionieren.« Er zieht die Augenbraue hoch. Sie erzählt von ihrem Plan: Während die Deutschen sie für die perfekte Agentin halten, wolle sie für die Engländer arbeiten. Der Brite kann sein Glück kaum fassen, informiert seine Vorgesetzten und lobt Sergueiew: »Ein guter Plan!«.

Nun kann es wirklich losgehen. Als »Dorothy Tremaine« reist sie nach London. Dort bekommt sie eine Wohnung und eine Agentenführerin. Und sie trifft Colonel Thomas Argyll Robertson, ihren Boss. Der Schotte begrüßt sie überschwänglich: »Da sind Sie ja endlich. Zunächst will ich Sie beglückwünschen: Ihre Arbeit ist ein großer Erfolg.« Er betrachte sie als »einen Trumpf im Spiel der Geheimdienste«, der mehr wert sei als eine Panzerdivision. Denn: Die Deutschen würden ihr komplett vertrauen »und so sind wir in der einzigartigen Lage, sie mit falschen Informationen zu füttern« – etwas, von dem Nachrichtendienstler sonst nur träumen könnten. Es gehe um nicht weniger als »die Operation, die den Ausgang des Krieges bestimmen wird« so der Colonel. Er wird Recht behalten.

Sie ist Teil einer wichtigen Desinformationskampagne der Briten

Der Inlandsnachrichtendienst »Security Service«, besser bekannt als MI5, hatte zu dem Zeitpunkt das »Double-Cross System« ins Leben gerufen. Dabei werden deutsche Agentinnen und Agenten »umgedreht«. Dafür zuständig ist Sergueiews Boss. Er eröffnet ihr direkt am ersten Abend den genauen Plan, sagt ihr, dass die Deutschen zuletzt verzweifelt versucht hätten, herauszufinden, wo auf dem europäischen Festland die alliierten Truppen anlanden wollen. Noch sei es ihnen nicht gelungen. Mit ihrer Hilfe könne man »aus der Defensive in die Offensive kommen« und die Deutschen glauben lassen, dass die Briten ein Gebiet auserkoren hätten, allerdings eins, wo diese am Ende gar nicht hinwollen. So könnten die Soldaten der Alliierten ohne viel Gegenwehr anlanden – und der Krieg gewonnen werden.

Sergueiew ist damit nicht nur Teil des »Double-Cross Systems«, sondern auch der »Operation Fortitude«. So heißt die Desinformationskampagne, mit der die Alliierten den Deutschen falsche Hinweise zuspielen. Am Ende von alledem steht die Landung in der Normandie, »Operation Overlord«. Sie dürfe also keine Fehler machen, bläut Robinson ihr ein: »Die Möglichkeiten, die sich uns bieten, sind so wertvoll, dass wir nicht einmal die kleinsten Risiken eingehen dürfen.«

Wie wichtig sie für die Briten ist, zeigt auch ihr Spitzname Treasure. Sergueiew lebt sich erst einmal ein, schickt Kliemann einen Brief, dass sie gut angekommen ist, und berichtet den Briten alles, was sie über die Funkgeräte der Abwehr weiß. Dann wird sie krank. Ihre Agentenführerin schimpft: »Sie müssen auf sich aufpassen! Sie können nicht krank sein. Sie haben kein Recht dazu!« Doch es nutzt nichts, sie fällt mehrere Wochen aus. Der Doktor sagt, beide Nieren seien beschädigt, sie habe nur noch sechs Monate zu leben. Er will eine ihrer Nieren entfernen. Sergueiew weigert sich, glaubt, mit nur einer sterbe sie schneller. Sie wird Recht behalten, stirbt erst sechs Jahre später an Nierenversagen.

Die Deutschen sind froh – und ahnen nichts

Als sie wieder etwas fitter ist, organisiert sie in Absprache mit den Briten ein Treffen mit Kliemann. Von diesem soll sie endlich das Funkgerät mitbringen, mit dem sie ihre Falschnachrichten an die Deutschen übermitteln kann. Darauf drängen die Briten schon länger, auch das steht in den Akten.

Im März 1944 trifft sie Kliemann dann endlich in Lissabon. Er schöpft keinen Verdacht, im Gegenteil, er ist begeistert von seiner Agentin: »Du hast alle Hoffnungen übertroffen«. Er bringt ihr das Funkgerät, sie lernt, wie man es auseinander- und wieder zusammenbaut. Sie bekommt die Frequenzen genannt und neue Anweisungen.

Guter Deal: An den Wochenenden entspannt Sergueiew, während die Deutschen denken, sie sammele fleißig Informationen

Guter Deal: An den Wochenenden entspannt Sergueiew, während die Deutschen denken, sie sammele fleißig Informationen

Foto: Privat

Die Deutschen wollen neben dem zuvor Besprochenen nun auch Wetterberichte haben – und alles zu den Plänen der Alliierten rund um eine Landung auf dem europäischen Festland wissen. »Unsere einzige Chance zu gewinnen ist im Moment, wenn wir sie ins Meer zurückwerfen können«. Es könnte in Belgien oder Holland sein, aber man sei ziemlich sicher, dass es in Frankreich passiere, am Pas-de-Calais oder in der Normandie. Sie solle beobachten, ob sich dort Truppen bewegten. »Ich glaube nicht, dass eine Frau jemals eine ähnliche Gelegenheit hatte, den Lauf der Geschichte zu verändern«, sagt Kliemann zu ihr. Er vertraut seiner Agentin offenbar komplett, kann sich nicht vorstellen, dass sie ihn hintergeht. Bevor die Doppelagentin nach London zurückkehrt, lässt er sich sogar von ihr fotografieren.

Sie funkt die Falschinformationen

Die Briten sind begeistert von Sergueiews Mitbringseln, vor allem von den Fotos. Endlich wissen sie genau, wie Kliemann aussieht. Und sie können funken. Mitte April schicken sie die erste verschlüsselte und verfälschte Nachricht zu den Deutschen, mitten in der Nacht. Sergueiew, die immer noch nicht wieder gesund ist, hat einen Schwächeanfall. Sie sieht schon Sterne, will aber unbedingt fertig werden: »Ich muss...«. Sie schafft es gerade so, zieht die Kopfhörer ab und legt sich ins Bett. »Dann spüre ich dummerweise, wie mir zwei Tränen über die Wangen laufen: Schwäche, Nervosität und auch Wut – eine tiefe Wut darüber, dass ich meine Schwäche vor diesen Leuten nicht verbergen kann«, notiert sie in ihrem Tagebuch. Danach ändern sie die Routine.

Ab jetzt schickt sie etwa sechs Nachrichten pro Woche an die Deutschen. Die Engländer geben ihr Informationen über militärische Abzeichen, Panzer, Flugzeuge, Truppenbewegungen, die unverfänglich bis falsch sind. Dienstags, mittwochs und donnerstags schreibt sie die Infos in Französisch auf, verschlüsselt sie, ein MI5-Offizier diktiert ihr, sie funkt. So geht es schneller.

Und während die Deutschen denken, dass sie am Wochenende fleißig durch England reist, um all die Informationen zu sammeln, die sie übermittelt, entspannt sie in Wahrheit bei Freunden in Bristol. Immer wieder bedanken sich die Deutschen für ihre Nachrichten, schöpfen nicht den geringsten Verdacht.

Mit ihren Funksprüchen sorgt Sergueiew mit dafür, dass die Deutschen glauben, die Alliierten wollten nicht in der Normandie, sondern östlich des französischen Departements Pas-de-Calais landen. Sie statten ihren »Atlantikwall«, den sie seit 1942 zum Schutz gegen die Alliierten aufbauen, dort besonders stark aus.

Der D-Day gelingt

In der Nacht zum 6. Juni 1944 können über 3100 kleine Boote an fünf verschiedenen Stränden der Normandie anlanden, also ein gutes Stück weiter westlich. Begleitet von 1200 Kriegsschiffen und 7500 Flugzeugen, die Feuerschutz bieten, kommen so rund 150000 Briten, Franzosen, Amerikaner, Polen, Kanadier und andere Angehörige von Commonwealth-Staaten an Land. Luftlandetruppen und Fallschirmjäger können weitere strategische Orte sichern. Der »D-Day«, wie der 6. Juni genannt wird, ist ein voller Erfolg. Letztendlich befreien die Aliierten Frankreich, gewinnen mithilfe der Russen den Krieg und beenden die Diktatur der Nationalsozialisten.

Nathalie Sergueiew kann das erfolgreiche Manöver erst gar nicht glauben: »Sie sind gelandet«, wiederholt sie mantraartig. Und jubelt: »Die Befreiung hat begonnen! Die Deutschen werden aus Frankreich vertrieben! Paris wird frei sein!« All ihr Tun hat plötzlich einen Sinn, schreibt sie in ihr Tagebuch. Ihre Mission ist erfüllt. Und die Wende im Zweiten Weltkrieg gelungen.

Anmerkung der Redaktion: Dies ist ein gekürzter Vorabdruck aus »Die Unsichtbaren – Wie Geheimagentinnen die deutsche Geschichte geprägt haben« . Weitere Details und was Sergueiew nach dem D-Day machte, finden Sie im Buch, genau wie die Leistungen anderer Geheimagentinnen.

In einer früheren Version des Textes hieß es, Lily Sergueiew sei 1912 in Petrograd geboren worden. Die Stadt wurde jedoch erst 1914 umbenannt. Bei Sergueiews Geburt hieß sie noch Sankt Petersburg. Wir haben die Stelle korrigiert.

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.