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Body Positivity Wieso uns Nacktsein glücklich machen kann

Der Autor Marc Engelhardt ist durch die Welt gereist – um nackt zu sein, gemeinsam mit anderen. Im Hammam, auf Kreuzfahrt, beim Wandern. Warum er das tat und was er erlebt hat, erzählt er im Podcast.
Ein Podcast von Lenne Kaffka

Wer träumt nicht von einer Weltreise – aber wer will dabei nackt sein? Der Journalist und Autor Marc Engelhardt hat es einfach mal ausprobiert.

Immer wieder hat er sich ausgezogen, gemeinsam mit Menschen, die ihm fremd waren. Mit 2000 anderen nackten Touristen ist er auf einem Kreuzfahrtschiff durch die Karibik geschippert, er hat sich mit Hunderten Nackten in Norwegen fotografieren lassen und ist nackt durchs Bergische Land gewandert.

»Das Highlight der Reise war für mich die Teilnahme an diesem großen Nacktfestival in Japan. Das ist ein Festival, das gibt es seit mehr als 1300 Jahren. Und da laufen dann 9000 Menschen nackt dem Glück hinterher. Und das fand ich schon so eine skurrile Geschichte, dass ich dachte – also das muss ich machen, ich muss dahin«, erzählt Engelhardt im SPIEGEL-Podcast »Smarter leben«.

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Nackt um die Welt

Foto: privat

Auf seinen Stationen hat sich Engelhardt die Kulturen des Nacktseins angeschaut, nicht nur in Japan, auch in Marokko oder Finnland. Aber er hat auch allerlei Aktivitäten nackt ausprobiert und sich immer wieder in die FKK- und Naturismus-Szene gemischt.

So skurril manche seiner Erzählungen klingen mögen: Für viele Menschen hat es einen tieferen Sinn, sich auszuziehen. Nacktheit kann Kunst oder eine Protestform sein, ein Ausdruck der Naturverbundenheit oder auch kultureller Prägungen. »Ich würde heute sagen, für mich ist das schon ein Stück Freiheit«, erzählt Engelhardt im Podcast. »Das bedeutet eben auf der ganzen Welt für so viele Leute so viele unterschiedliche Sachen, und das war ja das Spannende.«

Und eigentlich ist Nacktsein auch etwas ganz Natürliches. Wir werden nackt geboren, es gehört zum Leben dazu. Viele Menschen verlieren allerdings ihren entspannten Umgang mit dem eigenen Körper. »Scham ist ja was ganz Normales. Das Schlimme ist, dass sie uns im Moment so übermäßig antrainiert wird. Und das ist, finde ich, schon etwas Erschreckendes«, sagt Engelhardt.

Wie es ihm gelungen ist, die eigene Scham zu überwinden und mit welchen weiteren Erkenntnissen er von seiner Reise zurückgekehrt ist, erzählt Marc Engelhardt im SPIEGEL-Podcast »Smarter leben«.

Die Folge hören Sie hier:

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