Epidemie Chikungunya-Fieber breitet sich in der Dominikanischen Republik aus

Das Chikungunya-Virus verbreitet sich weiter in der Karibik. Inzwischen häufen sich die Krankheitszahlen auch in der Dominikanischen Republik. Erste Todesfälle wurden bestätigt.
Mit Rauch gegen Moskitos: Schutz vor Mückenstichen

Mit Rauch gegen Moskitos: Schutz vor Mückenstichen

Foto: AP/dpa

Düsseldorf - Die Epidemie hat auf der Karibikinsel St. Martin begonnen - inzwischen ist auch das beliebte Urlaubsziel Dominikanische Republik betroffen. Laut dem Centrum für Reisemedizin (CRM) breitet sich das Chikungunya-Fieber in dem Inselstaat weiter aus. Bis Anfang November seien rund 524.300 Verdachtsfälle gezählt worden. 84 Infektionen seien im Labor bestätigt worden, sechs Menschen sind in der Dominikanischen Republik bereits gestorben.

Seit dem Ausbruch der Epidemie im Dezember 2013 hat das Virus auf alle Karibikinseln übergegriffen. Ebenfalls betroffen sind der US-Bundesstaat Florida sowie alle Staaten Zentral- und Südamerikas, die an der Karibikküste liegen. Auf Guadeloupe, Martinique und St. Martin starben nach Angaben des französischen Gesundheitsinstituts InVS insgesamt 138 Menschen an den Folgen der Viruserkrankung.

Auch deutsche Urlauber haben das Virus im letzten Jahr eingeschleppt. Laut Robert-Koch-Institut wurden bis Mai 2014 18 Fälle in Deutschland bekannt.

Reisende sollten sich vor Mückenstichen schützen. Das von der Asiatischen Tigermücke übertragene Virus ist vor allem für Säuglinge, ältere Menschen und chronisch Kranke gefährlich. Bei gesunden Menschen klingen die Symptome - hohes Fieber sowie starke Gelenk-, Muskel- und Kopfschmerzen - meist nach einiger Zeit ohne Komplikationen ab. Wer die Krankheit einmal überstanden hat, ist sein Leben lang immun.

joe/dpa
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