Foto: Carmen Martínez Torrón/ Getty Images

Leserfrage zum Coronavirus Wie klappt das mit dem Mund-Nasen-Schutz bei Heuschnupfen?

Niesanfälle beim Einkaufen - das ist bei Maskenpflicht keine schöne Angelegenheit. Was Allergiker beachten sollten.

Hier und in unserem Newsletter beantworten wir regelmäßig eine Frage unserer Leserinnen und Leser zum Coronavirus.

Sie haben ebenfalls medizinische Fragen zu Covid-19 oder möchten genauer wissen, welche wirtschaftlichen, politischen oder gesellschaftlichen Auswirkungen die Krise für Deutschland und die Welt hat? Schreiben Sie uns an coronafragen@spiegel.de. (Mit der Einreichung einer Leserfrage räumen Sie SPIEGEL.de das Recht ein, diese unter Nennung Ihres Namens auf SPIEGEL.de zu veröffentlichen und dauerhaft zu archivieren. Sollten Sie auf Anonymität bestehen, vermerken Sie das bitte in der Mail.)

Dennis Schilling schreibt: "In der letzten Woche hatte ich als Allergiker arge Probleme beim Einkaufen. Ich musste ständig niesen und die Nase schnauben. Ich habe eine halbe Taschentuchpackung verbraucht. Wie gehe ich damit in Zukunft um? Wenn ich niese, macht der Mund-Nasen-Schutz Sinn. Wenn ich die Nase schnäuzen muss, muss die Maske ab. Brauche ich dann eine neue?"

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Externer Inhalt

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Externer Inhalt

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

"Ich empfehle Kortison-Nasensprays, und zwar nicht die rezeptfreien, sondern verschreibungspflichtige Präparate. Mit einer guten Therapie ist man beschwerdefrei. Dann ist auch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes unproblematisch." Die möglichen Nebenwirkungen der Sprays seien überschaubar, weil sie nur direkt in der Nase wirkten.

Auch der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) betont, dass Allergiker darauf achten sollten, allergische Beschwerden möglichst gut zu lindern. Langfristig sei die sogenannte Hyposensibilisierung empfohlen, die in der Regel drei Jahre dauert. "Diese Therapie kann den Patienten besser an seinen Allergieauslöser gewöhnen, die Beschwerden gut lindern und den Medikamentenverbrauch herabsetzen. In Corona-Zeiten sollten begonnene Hyposensibilisierungen möglichst weitergeführt werden, ein Neustart dieser Therapieoption wird von Experten aufgrund der Coronakrise zu einem späteren Zeitpunkt empfohlen - außer bei lebensbedrohlicher Insektengiftallergie", teilt der DAAB mit.

wbr
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.