Datenbank 2016 Wie viel Geld hat mein Arzt bekommen?

Für mehr als 16.500 Ärzte und Fachkreisangehörige in Deutschland ist jetzt bekannt, wie viel Geld sie 2016 von Pharmafirmen erhalten haben. Gehört Ihr Arzt dazu? Unsere interaktive Karte zeigt die Details.
Foto: SPIEGEL ONLINE

Mehr als 562 Millionen Euro ließen Pharmakonzerne im vergangenen Jahr Ärzten, Apothekern, Heilberuflern und medizinischen Institutionen zukommen. Ein Teil davon lässt sich bis ins Detail nachvollziehen: Mehr als 16.500 Ärzte und Fachkreisangehörige haben zugestimmt, als Zahlungsempfänger namentlich genannt zu werden. Die Recherche von SPIEGEL ONLINE und "Correctiv" zeigt, wohin das Geld geflossen ist.

Leider können wir Ihnen die interaktive Grafik nicht mehr anbieten, die an dieser Stelle eingebunden war. Die Daten weiterhin in gebündelter Form bereitzustellen, ist aus Kapazitätsgründen nicht möglich. Sie finden die Angaben aber auf den Webseiten der Unternehmen, die sich an der Transparenzinitiative beteiligen.

Sind an einer Adresse mehrere Personen oder Institutionen eingetragen, dann zeigt das Tooltip den Empfänger mit der höchsten Gesamtsumme. Über einen Link im Tooltip können Sie in der Datenbank alle weiteren Empfänger sowie eine Aufschlüsselung nach Kategorien einsehen.

Die Daten haben Rechercheure von SPIEGEL ONLINE und "Correctiv"  aus mehreren Dutzend Listen zusammengetragen, die von den Pharmaunternehmen einzeln veröffentlicht wurden - darunter viele nicht computerlesbare PDF-Dateien mit teilweise schwieriger zuzuordnenden Angaben.

Offengelegt wurden die Zahlungen an Ärzte, Apotheker und Angehörige medizinischer oder pharmazeutischer Heilberufe - zusammengefasst als "Angehörige der Fachkreise". Ärzte und Fachkreisangehörige haben Geld für Vorträge, Fortbildungen und Beratung erhalten, dazu gehört auch die Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten sowie Tagungs- und Teilnahmegebühren. Medizinische Institutionen bekamen zudem Geld für Sponsoring, Spenden und Stiftungen.

Auch die Qualität der Daten erschien in einzelnen Fällen zweifelhaft, etwa wenn die angegebenen Summen nicht mit den aufgelisteten Zahlungen übereinstimmen. Die angegebenen Adressen waren zudem teilweise unvollständig, sodass einzelne Punkte auf der Karte nicht ganz präzise verortet werden konnten.

In unserer Datenbank können Sie die zusammengeführten und bereinigten Angaben für rund 16.500 Ärzte und Fachkreisangehörige im Detail erkunden. Die Ärzte und Institutionen wurden von jedem Unternehmen um ihre Zustimmung für die Veröffentlichung der Daten gebeten.

"Correctiv" ist das erste gemeinnützige Recherchezentrum im deutschsprachigen Raum. Es finanziert sich vor allem durch Spenden von Bürgern und Zuwendungen von Stiftungen.

In seinen Recherchen kooperiert "Correctiv" mit Zeitungen, Magazinen, Radio- und Fernsehsendern. Mehr Projekte auf der Correctiv-Website .

Haben Sie eine Anmerkung zu den Daten oder eine Unstimmigkeit in den Angaben entdeckt? Dann melden Sie sich bitte unter der Adresse eurosfueraerzte@correctiv.org , damit wir die Datenbank weiter optimieren können.

Leider können wir Ihnen die interaktive Grafik nicht mehr anbieten, die an dieser Stelle eingebunden war. Die Daten weiterhin in gebündelter Form bereitzustellen, ist aus Kapazitätsgründen nicht möglich. Sie finden die Angaben aber auf den Webseiten der Unternehmen, die sich an der Transparenzinitiative beteiligen.

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