Genau auswählen Es lebe die Beschränkung

Niemand kann alle guten Ratschläge umsetzen. Welche der Coaching-Übungen wollen Sie im Alltag beibehalten?


SPIEGEL WISSEN hat ein zehnwöchiges Gedächtnis-Coaching entwickelt, mit dem Sie Ihre Merkfähigkeit im Alltag verbessern können. Dies ist der letzte Teil. Die anderen Teile finden Sie hier.

Gpoint Studio/ Getty Images

Sie beschäftigen sich nun bereits seit neun Wochen regelmäßig mit dem Thema "Gedächtnis" und haben verschiedenste Möglichkeiten kennengelernt, mit denen Sie Ihre Merkfähigkeit im Alltag steigern und trainieren können. Eins haben Sie dabei auf jeden Fall schon gelernt: Nicht Gehirnjogging, sondern sozialer Kontakt, Emotionen und Einstellungen, neue Herausforderungen, Ernährung, Bewegung und bestimmte kleine Übungen verbessern das Gedächtnis.

Animation: Wie das Hirn uns täuscht

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Aber - und das ist ziemlich wichtig - keine Übung kann kurzfristig ihre volle Wirkung entfalten. Für den weiteren Erfolg des Coachings ist es also sehr wichtig, ein paar wenige der hier gelernten und ausprobierten Tipps, Tricks und Übungen dauerhaft in den eigenen Alltag zu integrieren. Wir listen deshalb im Folgenden noch mal alle Übungen auf, die Sie in den vergangenen Wochen erhalten haben, und bitten Sie an dieser Stelle, sich eine auszusuchen, die Ihnen besonders viel Freude gemacht hat oder für Sie besonders einfach war. Und eine weitere "anzukreuzen", von der Sie das Gefühl haben, dass diese für Sie besonders effektiv, nützlich oder bedeutsam war.

Schauen Sie also die Liste noch mal durch und entscheiden Sie dann, welche Übungen Ihre zwei Favoriten sind:

Haben Sie zwei Punkte ausgewählt? Einen, der Freude gemacht hat, und einen, der besonders wichtig zu sein scheint? Gut. Dann entscheiden Sie sich jetzt noch einmal neu und überlegen sich, welchen der beiden Punkte Sie über das Training hinaus leicht in Ihren Alltag einbauen können - und zwar für die nächsten Wochen und Monate.

Sie brauchen sich dabei nicht zu "steigern". Machen Sie einfach beharrlich weiter. Wenn Sie sich beispielsweise überlegt haben, dass Sie sich Namen merken wollen, dann bleiben Sie bei zehn Namen pro Woche und gehen Sie nicht auf 20. Schon kleine Veränderungen helfen viel. Und es sollte weiterhin Freude machen! Der Interventionsforscher René Proyer von der Universität Halle-Wittenberg hat nämlich herausgefunden: Die Übungen, die Versuchsteilnehmer spontan am stärksten ansprechen und ihnen Freude machen, bringen ihnen letztlich tatsächlich am meisten. Also: Es sollte spielerisch bleiben.

In diesem Sinne: Viel Spaß mit dem Merken, Lernen und Erinnern!

Ihr SPIEGEL-WISSEN-Team

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