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09. Februar 2016, 22:43 Uhr

Zika-Virus

Erster eingeschleppter Fall in China bestätigt

Das Zika-Virus ist auch nach China eingeschleppt worden. Die chinesische Gesundheitsbehörde bestätigte den ersten Fall. Der Patient erhole sich bereits.

Bei einem Patient in China ist das Zika-Virus festgestellt worden. Der 34-Jährige aus dem Bezirk Ganxian in der Provinz Jiangxi habe das Virus eingeschleppt, meldete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag.

Der Patient erhole sich bereits wieder, er habe normale Temperatur, sein Hautausschlag gehe zurück, meldete die Agentur unter Berufung auf die nationale Gesundheitsbehörde der Volksrepublik.

Das Zika-Virus verbreitet sich gegenwärtig sehr schnell in Südamerika. Übertragen wird es vor allem durch Mücken. Symptome sind leichtes Fieber, rote Augen und Ausschlag. 80 Prozent der Infizierten haben überhaupt keine Symptome.

Das Virus gilt vor allem für Schwangere als gefährlich, weil es im Verdacht steht, den Embryo zu schädigen. Tausende Missbildungen bei Neugeborenen werden in Brasilien mit Zika in Verbindung gebracht.

Um den Kampf gegen das Virus zu forcieren, hat die WHO inzwischen den globalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Bislang gibt es weder einen Impfstoff zum Schutz vor der Infektion noch Medikamente für ihre Behandlung.

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sun/Reuters

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