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Clean Eating So funktioniert die moderne Vollwertkost

Schluss mit Tiefkühlpizza. Hannah Frey verzichtet auf verarbeitete Lebensmittel. Im Podcast erklärt die Gesundheitswissenschaftlerin, wie man clean isst - und wieso Ausnahmen wichtig sind.
Ein Podcast von Lenne Kaffka

Eine Pizza vom Lieferservice, Fertigprodukte aus dem Kühlregal oder Süßigkeiten - so was hat auch Hannah Frey früher häufig gegessen, aber für die Gesundheitswissenschaftlerin sind das heute die Ausnahme. Sie ernährt sich nach dem Clean-Eating-Konzept.

"Es ist eine moderne Art der Vollwertkost", erklärt Frey im Podcast. "Das Essen sollte so unverarbeitet wie möglich sein. Du kaufst echte Lebensmittel - Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte beispielsweise - und keine industriell verarbeiteten."

Ganz so leicht fällt der Einkauf zu Beginn nicht, denn es gibt Grenzfälle: Käse oder Vollkornnudeln beispielsweise sind verarbeitete Produkte, aber die Inhaltsstoffe gelten als clean. Man kann sie also trotzdem essen.

Vor allem Zusatzstoffe wie Industriezucker oder E-Stoffe sollten nicht enthalten sein. "Oft ist es so, dass viele Zutaten drin sind, bei denen man überhaupt nicht weiß, was dahinter steckt. Und das ist dann auch nicht clean."

Als Faustregel gilt, dass die Zutatenliste nicht mehr als fünf Inhaltsstoffe umfassen sollte: Je kürzer sie ist, desto weniger verarbeitet ist das Lebensmittel - und umso besser passt es zum Ernährungskonzept.

Hannah Frey: "Ich will mir nichts verbieten."

Hannah Frey: "Ich will mir nichts verbieten."

Foto: Caitlin Neitzke

Aber warum dieser Stress? Die 31-Jährige fühlt sich fitter, seit sie vor neun Jahren mit dem Clean Eating begonnen hat. Und sie schätzt die Flexibilität des Konzepts.

"Ich habe damals nach einer Ernährungsweise gesucht, die ich dauerhaft in meinem Alltag umsetzen kann und die auch gesund ist. Man kann es gut auf seine Bedürfnisse anpassen, auch an verschiedene Nahrungsmittelintoleranzen." Sie selbst ernährt sich vegetarisch, aber unter bestimmten Voraussetzungen sind auch Fleisch und Fisch erlaubt.

Besonders wichtig ist Frey, dass sie sich nichts verbietet. Mal ein Stück Kuchen, ein Restaurantbesuch oder ein Glas Wein, solche Dinge erlaubt sie sich weiter. Denn sie glaubt: Wer zu dogmatisch clean isst, wird sich zwar gesund ernähren - aber könnte ein ungesundes Verhältnis zum Thema Essen entwickeln.

Worauf sollte man also achten, wenn man mit dem Clean Eating beginnt? Was unterscheidet das Konzept von herkömmlicher Vollwertkost? Und wie aufwendig ist diese Ernährungsweise? Auf diese und weitere Fragen antwortet Hannah Frey im Ideen-Podcast "Smarter leben".

Um die neueste Folge zu hören, klicken Sie oben am Artikelanfang einfach auf Play.

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