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Schlanksein für Faule Wie wir entspannt abnehmen und unser Gewicht halten

Schnelle Diäten funktionieren nicht. Um abzunehmen braucht es Zeit und einen Plan, der zu uns passt. Welche kleinen Umstellungen viel bewirken, erklärt Allgemeinmediziner Carsten Lekutat im Podcast.

Über die Feiertage lassen es sich die meisten gern gut gehen. Wir essen viel Deftiges und naschen, aber bewegen uns kaum. Kein Wunder, dass sich zum Jahreswechsel viele von uns immer wieder eines vornehmen: abzunehmen und sich gesünder zu ernähren. Laut Robert Koch-Institut sind zwei Drittel der Männer und die Hälfte der Frauen in Deutschland übergewichtig.

»Wir nehmen über die Weihnachtstage drei, vier Kilo zu und nehmen dann in der Regel auch ein, zwei Kilo wieder ab. Aber in der Nettobilanz bleibt man dann wirklich im leichten Übergewicht stehen«, sagt Allgemein- und Sportmediziner Carsten Lekutat im SPIEGEL-Podcast »Smarter leben«, »Wenn man das einmal macht, ist das nicht schlimm. Aber wenn man das 30, 40 Jahre lang macht, kann da schon einiges auf der Hüfte landen.«

Beim Abnehmen denken viele Menschen leider immer noch zuerst an die Diäten. Die schaden uns aber eher, als dass sie helfen. »Wenn ich häufig Diäten durchführe, ist das für den Körper gefährlich«, sagt Lekutat. »Die Stoffwechselveränderungen, die im Körper auftreten, können dazu führen, dass der Stoffwechsel mehr oder weniger entgleist. Und dass wir wirklich krank werden dadurch.«

Carsten Lekutat: »Entspannt bleiben ist ein ganz toller Tipp, weil auch Stress uns übergewichtig machen kann«

Carsten Lekutat: »Entspannt bleiben ist ein ganz toller Tipp, weil auch Stress uns übergewichtig machen kann«

Foto: Anne Hufnagl

Nichts zu tun, ist aber auch keine Lösung. Und am besten steuern wir rechtzeitig dagegen, wenn die Zahlen auf der Waage steigen. »Einmal übergewichtig, hat man immer wieder das Risiko, übergewichtig zu werden«, mahnt Lekutat. »Der Stoffwechsel stellt sich dauerhaft um. Und wenn man mal dick war und schlank geworden ist, kann man sofort wieder dick werden, wenn man nicht aufpasst.«

Deshalb bezeichnet sich Lekutat, der selbst 23 Kilogramm abgenommen hat, auch als »trockenen Dicken«. Um Gewicht zu verlieren und nicht wieder zuzunehmen, hat er seine Ernährung angepasst und ein paar neue Verhaltensweisen in den Alltag integriert. Wichtig sei dabei vor allem gewesen, dass auch der neue Lebensstil zu ihm passt – und er sich Zeit gelassen habe.

»Unsere Motivation wird uns verlassen, und die Veränderung von Verhaltensweisen braucht mehr als zwei Wochen. Wir brauchen fast ein Dreivierteljahr«, sagt Lekutat, »Deshalb sollten wir das wie ein Projekt angehen. Man hat echt lange gebraucht, um zuzunehmen. Da kann man auch ruhig länger brauchen, um abzunehmen.«

Was und wann sollten wir essen, um möglichst entspannt abzunehmen? Welche Art von Bewegung erzielt den größtmöglichen Effekt auf unser Gewicht? Und wie verhindern wir den Jo-Jo-Effekt? Darüber spricht Carsten Lekutat im SPIEGEL-Podcast »Smarter leben«.

Die Folge hören Sie hier:

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