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Gesundheit und Entspannung »Über die Atmung holen wir uns ein Gefühl von Kontrolle zurück«

Für Autorin Jessica Braun ist das Atmen eine Superkraft. Es kann Schmerzen lindern, Emotionen beeinflussen und für Entspannung sorgen. Welche Techniken im Alltag helfen, erklärt sie im Podcast.
Ein Podcast von Lenne Kaffka

Zwölf bis achtzehn Atemzüge macht ein erwachsener Mensch pro Minute – aber die meisten davon bemerken wir nicht wirklich. Unser Gehirn steuert den Vorgang eben ganz automatisch, und so müssen wir weder übers Ein- noch übers Ausatmen nachdenken. Aber wir sollten es tun.

Wenn wir uns bewusst mit unserem Atem auseinandersetzen, kann sich das positiv auf unsere Gesundheit auswirken und helfen, uns zu entspannen.

»Die Atmung kann bei ganz vielen Sachen helfen: Bei Einschlafbeschwerden, bei Depressionen, bei Angstzuständen, da gibt es sehr gute Studienlagen dazu, aber auch beim Umgang mit chronischem Stress oder Bluthochdruck«, erklärt Autorin und Journalistin Jessica Braun im SPIEGEL-Podcast »Smarter leben«. »Wir können über unsere Atmung sogar unseren Herzschlag beeinflussen.«

Jessica Braun: »Das Wichtigste ist, sich die Atmung bewusst zu machen, weil es so ein tolles Tool ist, um mal zu checken: Wo bin ich gerade? Wie geht es mir eigentlich?«

Jessica Braun: »Das Wichtigste ist, sich die Atmung bewusst zu machen, weil es so ein tolles Tool ist, um mal zu checken: Wo bin ich gerade? Wie geht es mir eigentlich?«

Foto: Gene Glover

Braun hat für ihr Buch »Atmen« mit Biathletinnen trainiert und beim Apnoetauchen die Luft angehalten. Sie war bei Geburten dabei, hat Studien gesichtet, Fachleute befragt und beobachtet, welch vielfältigen Einfluss die Atmung auf unser Leben hat – vor allem, wenn wir uns bewusst mit ihr auseinandersetzen.

»Über die Atmung holt man sich ein Gefühl von Kontrolle zurück«, sagt Braun. »Man kann ein bisschen Abstand zwischen sich und alles, was von außen auf einen einströmt, bringen. Und das hilft total, um sich wieder zu fassen, und dann ist man auch wieder handlungsfähiger.«

Um größere Effekte zu erzielen, müssen wir dauerhaft an unserer Atmung arbeiten. Aber bei akutem Stress oder innerer Unruhe können schon einfache Atemtechniken helfen, um wieder zur Ruhe zu kommen. Und sie lassen sich auch einfach leicht im Alltag anwenden. »Atemübungen gehen überall, das geht auch ganz diskret.«

Welche Übungen können helfen – und wie funktionieren sie? Was ist die beste und gesündeste Atmung? Und wie sind unsere Emotionen mit dem Atmen verbunden? Darüber spricht Jessica Braun im SPIEGEL-Podcast »Smarter leben«.

Die aktuelle Folge hören Sie hier:

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