Alternative Heilmittel Homöopathie – man sollte die Grenzen kennen

Natalie Grams verschrieb einst selbst Globuli, dann wandte sie sich von der Homöopathie ab. Im Podcast erklärt die Medizinerin den Placeboeffekt der Mittel – und sagt, wann es gefährlich wird.
Von Sebastian Spallek

Globuli, Schüßlersalze oder Akupunktur: Die Auswahl an alternativer Medizin ist groß, und die Antwort auf die Frage, was wirklich wirkt, ist ein Streitthema. Die einen schwören darauf, die anderen sprechen von Quacksalberei.

Natalie Grams kennt beide Seiten der Heilkunde. Als Homöopathin hat sie bis vor ein paar Jahren selbst Globuli verschrieben; mittlerweile ist sie aber nur noch als Ärztin tätig. Sind homöopathische Präparate zu Recht als medizinische Blindgänger verschrien? Ja, sagt Grams im Podcast »Smarter leben«, sie meint, Homöopathie wirkt nicht über den Placeboeffekt hinaus.

Natalie Grams: »Man kommt ohne Homöopathie besser durchs Leben«

Natalie Grams: »Man kommt ohne Homöopathie besser durchs Leben«

Foto: Dorothée Piroelle

Doch das muss nichts Schlimmes sein. Globuli könnten etwa bei Kindern als Trostpflaster wirken. Homöopathie wird allerdings gefährlich, wenn sie echte, wirksame Medizin verdrängt. »Bei Husten, Schnupfen, Heiserkeit und Bauchweh spricht aus meiner Sicht nichts dagegen. Das ist halt der Placeboeffekt und die Zuwendung. Aber man sollte die Grenzen kennen«, so Grams.

Warum hat die Homöopathie so viele Anhänger? Und wie haben die auf den Wandel von Natalie Grams reagiert? Auf diese und weitere Fragen antwortet die Ärztin im Ideen-Podcast »Smarter leben«.

Die aktuelle Folge von »Smarter leben« hören Sie hier:

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