Risiko für Depressionen Stress in der Schwangerschaft hinterlässt Spuren im Baby-Hirn

Stress in der Schwangerschaft ist ein Risikofaktor für spätere Depressionen und andere Krankheiten. Zu diesem Schluss kommen Jenaer Forscher. Im Gehirn von Ungeborenen haben sie entdeckt, welche Spuren Stresshormone hinterlassen.
Fötus im Mutterleib (Illustration): Zehn Prozent des mütterlichen Stresshormons Cortisol erreichen das Ungeborene

Fötus im Mutterleib (Illustration): Zehn Prozent des mütterlichen Stresshormons Cortisol erreichen das Ungeborene

Corbis
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Textes hieß es in einem Zitat, Kinder, die mit einer Lungenreife-Spritze behandelt werden, zeigten eine deutlich erhöhte Aktivität der Stressachse. Das ist falsch, vielmehr zeigen diese Kinder eine abgeschwächte Aktivität der Stressachse. Wir haben den Fehler korrigiert und bitten, ihn zu entschuldigen.