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UV-Strahlung Die großen Irrtümer beim Sonnenschutz – und was unsere Haut wirklich braucht

Soll man sich lieber dick eincremen oder nur leicht und dafür häufig? Und auch, wenn man im Schatten liegt? Hautärztin Yael Adler weiß, worauf es beim Sonnenschutz ankommt. Und welchen Einfluss die Ernährung hat.
Ein Podcast von Lenne Kaffka

Es gibt im Sommer kaum Schöneres: Die Augen schließen, das Gesicht in die Sonne halten – einfach das warme Licht genießen. Gegen ein bisschen sommerliche Bräune haben die meisten Menschen auch nichts einzuwenden, oder?

»Es gibt keine gesunde Bräune«, sagt Hautärztin Yael Adler im SPIEGEL-Podcast »Smarter leben«, »Bräunung ist immer eine Verzweiflungstat der Haut.«

»Weil sich die Melaninpartikelchen quasi rettend vor den Zellkern schmeißen, um das Erbgut vor den schädigenden Strahlen zu schützen. Wenn ich ein ganz heller Hauttyp bin, dann muss ich mich damit abfinden, dass ich einfach nie braun sein werde. Und dann sollte ich auch nicht sinnlos alles dafür tun und jedes Mal wieder einen Sonnenbrand kassieren.«

Zu Adler in die Praxis kommen immer wieder Menschen, die viel zu viel Zeit in der Sonne verbracht oder sich nicht richtig vor der Strahlung geschützt haben. Dabei steigt die Zahl der Hautkrebserkrankungen seit Jahren stark an. Doch solche Warnungen verpuffen häufig. »Man kriegt manche Leute mehr darüber, dass man sagt: ›Sie kriegen Falten, Flecken und es wird baumeln.‹«

Yael Adler: »Wir sagen immer: meiden, kleiden, cremen.«

Yael Adler: »Wir sagen immer: meiden, kleiden, cremen.«

Foto: Thomas Duffé

Lange Zeit dachte man, dass Krebs nur durch die UV-B-Strahlung entsteht, die auf unserer Haut auch den Sonnenbrand verursacht. Aber sowohl UV-A- als auch UV-B-Strahlen schaden unserer Haut auf vielfältige Weise, also müssen wir uns auch gegen beide schützen. Die langwellige UV-A-Strahlung dringt sogar durch Fensterscheiben. Auf längeren Autofahrten oder am sonnigen Schreibtisch ist irgendeine Art von Sonnenschutz also ebenfalls notwendig.

Wie lange wir in der Sonne bleiben können, hängt vom Hauttyp ab. Von wenigen Minuten bis hin zu einer Stunde – länger sollte sich aber eigentlich kein Mensch ungeschützt der Strahlung aussetzen. Auch wenn die Haut nicht sofort verbrennt: »Man sieht die Spätfolgen einfach 20 oder 30 Jahre später.«

Wie erkenne ich, welcher Hauttyp ich bin? Welchen Einfluss hat die Ernährung auf den Sonnenschutz? Und worauf kommt es bei der Sonnencreme an: Sind chemische oder mineralische Inhaltsstoffe besser, lieber viel oder häufig eincremen – und auch im Schatten oder unterm T-Shirt?

Yael Adler erklärt es im SPIEGEL-Podcast »Smarter leben«.

Die Folge hören Sie hier:

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