Artikel • 5.1.2023

Veganuary: So gelingt der vegane Januar

Challenge accepted!

Grüner "Vegan"-Schriftzug mit grünem Herz

„Ich will mich gesünder ernähren.“ - so lautet der häufigste Vorsatz der Deutschen für das Jahr 2023. Jeder Zweite möchte seine Ernährung umstellen. Das ist die perfekte Gelegenheit, am Veganuary teilzunehmen und sich im Januar ausschließlich pflanzlich zu ernähren. Wieso der Veganuary sinnvoll ist und wie er am besten gelingen kann, erfahren Sie hier.

Was ist der Veganuary?

Der vegane Januar ist eine Kampagne der internationalen Organisation „Veganuary“. Sie soll Menschen dazu ermutigen, sich im ersten Monat des Jahres, oder gerne auch im restlichen Jahr, vegan zu ernähren. Die Organisation unterstützt die Teilnehmer bei den ersten Schritten, stellt Rezepte zur Verfügung und will zeigen, dass eine rein pflanzliche Ernährung gar nicht so schwer ist.
Entstanden ist die Idee des Veganuary ursprünglich in Großbritannien, mittlerweile nehmen jedoch Menschen aus nahezu allen Ländern der Welt teil. Seit dem Beginn 2014 wird die Aktion von Jahr zu Jahr erfolgreicher. Im vergangenen Jahr haben sich mehr als 629.000 Menschen offiziell zum Programm angemeldet, viele weitere haben inoffiziell mitgemacht. Der Veganuary hat zahlreiche prominente Unterstützer, darunter Paul McCartney, Mayim Bialik, Timo Hildebrand, Eckhart von Hirschhausen, Anne Menden und Hannes Jaenicke. Auch einige Unternehmen beteiligen sich am Veganuary, indem sie zum Beispiel neue vegane Produkte auf den Markt bringen - 2022 waren das mehr als 800 neue Artikel.

Was bringt der Veganuary?

Eine vegane Ernährung bietet zahlreiche Vorteile. Sie vermeidet zum Beispiel das Leid von Tieren. Zwar ist die Massentierhaltung damit nicht sofort passé, allerdings kann die Nachfrage dank eines veganen Lebensstils in eine andere Richtung gelenkt werden. Laut Schätzungen konnten im Jahr 2022 allein im Veganuary über 2 Millionen Tierleben gerettet werden.
Wer sich vegan ernährt, schützt zudem die Umwelt. Die Fleischproduktion verursacht nämlich einen erheblichen Teil der schädlichen Treibhausgasemissionen. Zum einen entstehen bei der Viehhaltung jede Menge Methan und Lachgas, zum anderen steigert der Fleischkonsum den Bedarf an Soja als Futtermittel. Um mehr Soja anbauen zu können, werden Urwälder gerodet und ganze Ökosysteme zerstört.
Vegane Ernährung ist jedoch nicht nur für die Tiere und die Umwelt von Vorteil, sondern auch für die menschliche Gesundheit. Laut mehrerer Studien leiden Veganer seltener an Herzerkrankungen und Diabetes Typ 2. Jeder zweite Teilnehmer des Veganuary gab in einer Umfrage der gleichnamigen Organisation außerdem an, nach dem veganen Januar mehr Energie und eine bessere Stimmung zu haben. Das Beste: Viele blieben auch über den Januar hinaus vegan oder geben an, zumindest weniger tierische Produkte zu essen.

Mutterkuh säugt ihr Kalb auf einer Wiese in den Bergen
Durch eine vegane Ernährung werden zahlreiche Tierleben und das Klima geschützt.

Wie funktioniert der Veganuary?

Wer sich der Challenge stellen und einen ganzen Monat lang vegan leben möchte, der kann sich auf der Seite der Organisation „Veganuary“ kostenlos dazu anmelden. Alle Teilnehmer erhalten täglich eine E-Mail mit Rezepten und Tipps rund um die vegane Ernährung. Zusätzlich gibt es ein digitales Kochbuch mit Rezept-Empfehlungen prominenter Personen.

Tipps für den Veganuary: So klappt der vegane Monat

Damit die Umstellung auf eine rein pflanzliche Ernährung leichter fällt, gibt es einige Tipps, die im Veganuary befolgt werden können.

1. Planung ist alles

Bevor es mit der veganen Ernährung losgeht, sollten erst einmal grundlegende Lebensmittel eingekauft werden. Dazu gehören beispielsweise Pflanzenmilch, vegane Butter oder Margarine, Sojajoghurt, Tofu, Nudeln, Reis und jede Menge Obst und Gemüse. Außerdem kann der Kühl- und Vorratsschrank auf bereits vorhandene vegane Produkte überprüft werden. In der Regel verstecken sich hier bereits einige nicht-tierische Lebensmittel. Zusätzlich hilft es, einen wöchentlichen Essensplan zu erstellen, um nicht jeden Tag aufs Neue überlegen zu müssen, welche Mahlzeiten zubereitet werden können.

2. Lieblingsgerichte veganisieren

Die Umstellung auf eine pflanzliche Ernährung fällt leichter, wenn die Gewohnheiten nicht vollständig auf den Kopf gestellt werden. Wer gerne Lasagne, Schnitzel oder Fischstäbchen isst, der kann und sollte das auch weiterhin tun - allerdings in einer veganen Variante. Mittlerweile gibt es zahlreiche Ersatzprodukte in den Supermarkt-Regalen, hergestellt zum Beispiel auf Soja- oder Erbsenbasis. Eine breite Auswahl ist bei REWE zu finden. Dank des Lieferservices werden die Lebensmittel direkt bis zur Wohnungstür geliefert. Und mit einem REWE Gutschein wird die Online-Bestellung sogar günstiger.

3. Alternativen testen

Neu-Veganer sollten nicht gleich aufgeben, wenn der eine vegane Käse oder die eine vegane Wurst nicht schmeckt. Der Markt hat mehr zu bieten, inzwischen gibt es viele unterschiedliche Hersteller veganer Produkte. Es lohnt sich, verschiedene Alternativen auszuprobieren und die beste für sich zu finden.

Avocadotoast mit Frischkäse und Kresse
Unsere Tipps helfen dabei, die Motivation im Veganuary beizubehalten.

4. Gesunde Lebensmittel wählen

Da mit dem Veganuary meist auch der Vorsatz einer gesünderen Ernährung einhergeht, sollten vegane Fertiggerichte oder Süßigkeiten besser nur in Maßen konsumiert werden. Es empfiehlt sich, die Mahlzeiten selbst zu kochen, im besten Fall mit saisonalen Bio-Zutaten. Die HelloFresh Kochboxen können hierbei eine große Unterstützung sein. Sie kommen beim Kunden mit den perfekt abgestimmten Zutaten und den passenden Rezepten an und lassen sich kinderleicht zubereiten. Bei HelloFresh kann aus zahlreichen unterschiedlichen Menüs ausgewählt werden, darunter auch vegane. Unser Tipp: Mit einem HelloFresh Gutschein gibt es einen attraktiven Rabatt auf die Bestellung.

5. Snacks bereithalten

Die beste Ernährungsumstellung macht keinen Spaß, wenn man zwischendurch hungern muss. Daher ist es ratsam, stets ein paar kleine Snacks dabei zu haben, auch um unterwegs keinen üblen Versuchungen zu verfallen. Dafür eignen sich Nüsse, Kekse oder Riegel, beispielsweise von Vantastic Foods. Wer bei der Bestellung einen Vantastic Foods Gutschein einlöst, spart sogar noch etwas Geld.

6. Hilfreiche Apps nutzen

Unterwegs kann es hin und wieder schwierig sein, Restaurants und Cafés zu finden, die vegane Gerichte anbieten. Hier schafft die App „Happy Cow“ Abhilfe. Auf einer interaktiven Karte zeigt sie Lokale in der Nähe oder an einem gewünschten Zielort an, die vegane Gerichte im Angebot haben. So fällt es Veganern auch an bisher unbekannten Orten leichter, etwas zu essen zu finden.

7. Gleichgesinnte suchen

Gemeinsam lassen sich Herausforderungen besser bewältigen. Wer am Veganuary teilnimmt, sollte sich deshalb nach Gleichgesinnten umsehen, entweder im Freundes- und Bekanntenkreis oder in entsprechenden Internet-Foren. Erfahrungen austauschen, sich inspirieren lassen, sich gegenseitig motivieren - all das hilft beim Durchhalten im veganen Januar.

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