Artikel • 11.1.2020

Der Virtual Reality Brillen Test – welche sind die Besten?

VR-Brillen für jede Vorlieben und Bedürfnisse

Virtual Reality Brillen Test

Einst noch als Teil von Science-Fiction-Romanen, ist sie nun in unterschiedlichsten Ausführungen und Preisspannen erhältlich: Die Virtual Reality-Brille ermöglicht dem Träger ein einzigartiges optisches Erlebnis voller Spielspaß und Abenteuer. Doch wie funktionieren VR-Brillen und welche technischen Leistungen haben die unterschiedlichen Modelle? In unserem Virtual Reality Brillen Text zeigen wir, wofür sich die verschiedenen Geräte eignen und welche überhaupt die besten VR-Brillen auf dem Markt sind.

Die VR Brille: Technik der Zukunft

Bereits in den 90ern entwickelte die NASA eine erste Version der VR-Brille, wobei erst seit 2013 mit der Oculus Rift der Startschuss für die bekannten und freiverkäuflichen Geräte fiel. Heute kommt die VR Brille meistens bei Computer- und Simulationsspielen zum Einsatz, um den Spielern ein realistisches Spielgefühl zu vermitteln. Doch wie funktioniert die Technik dahinter?

VR Brillen arbeiten auf Basis der sogenannten virtuellen Realität. Bei der Darstellung einer virtuellen Umgebung wird vor allem mit 3D-Bildern und einem weiten, kaum eingeschränkten Sichtfeld gearbeitet. Diese Effekte ermöglichen ein Sehen ohne erkennbare Grenze, sodass der Träger der VR-Brille den Eindruck erhält, sich inmitten der virtuellen Realität zu befinden.

Dabei spielt die Dreidimensionalität eine wichtige Rolle: Dank des doppeläugigen Sehens sieht der Mensch räumlich. Auch die VR-Brille erzeugt einen 3D-Effekt: Sie projiziert zwei Display-Bilder vor die Augen, die sich voneinander unterscheiden, sodass die Illusion einer dreidimensionalen Umgebung entsteht. Viele Brillen verfügen zudem über ein Headset und eine Halterung, sodass sich der Träger um 360 Grad umschauen kann. Gesteuert wird die Brille meist durch das Neigen des Kopfes, das Bewegen des Körpers oder einen bzw. zwei zusätzlichen Controllern. Dies unterscheidet sich jedoch von Modell zu Modell.

Virtual Reality Brillen Test

Virtual Reality-Brillen: Die unterschiedlichen Modelle

Welche VR-Brille im Endeffekt die richtige zum Kauf ist, hängt davon ab, wofür sie genutzt werden soll. Generell unterscheidet man zwischen VR-Brillen für:

  • Spielekonsolen
  • PCs
  • Smartphones

Fakt ist: VR-Brillen haben die Aura der Exklusivität verloren und sind mittlerweile in nahezu jedem Multimedia-Geschäft bzw. -Shop erhältlich. So bietet unter anderem Amazon riesige Auswahl an unterschiedlichen Modellen. Aber welche VR-Brillen schneiden im Test nun besonders gut ab?

1. Die starke Unabhängige: Die Oculus Quest VR-Brille

Die Oculus Quest ist die erste Virtual Reality Brille, die ohne zusätzliche Hardware auskommt. Sprich: Der Nutzer benötigt weder Smartphone noch Spielekonsole oder PC, um in den 3D-Genuss zu kommen. Es handelt sich bei der Brille um ein komplettes Gaming-System inklusive Mini-Prozessor. Einrichten lässt sich das Ganze bequem über die Oculus-App – ohne umständlichen Kabelsalat oder externes Zubehör.

Im Lieferumfang sind zudem die beiden Touch Controller inbegriffen, die die Gesten und Bewegungen der Hände präzise umsetzen und somit das Gameplay noch realistischer machen. So werden die Bewegungen direkt in die virtuelle Realität umgesetzt. Dabei ist es egal, wo die Brille eingesetzt wird: Das Modell passt sich seiner Umgebung an, sodass sowohl sitzend auf der Couch als auch stehend im Freien gespielt werden kann.

Die Oculus Quest gehört mit über 500 Euro zwar zu den teureren Modellen, überzeugt aber mit Bild- und Tonqualität, sodass sie der klare Preis-Leistungs-Sieger ist.

Tipp: Bei Saturn haben Sie die Möglichkeit, VR-Brillen zu mieten und somit verschiedene Modelle auszuprobieren. Das ist außerdem eine optimale Lösung, falls Sie das Erlebnis nur einmal kosten möchten, aber nicht bereit sind, mehrere Hundert Euro in eine VR-Brille zu investieren.

Virtual Reality Brillen Test

Für echte Gamer: VR-Brillen für Spielekonsolen

Wer an der Konsole spielt, darf zukünftig von der Couch aufstehen. VR-Brillen ermöglichen ein interaktives Spiel – an Playstation, Nintendo und Co.

2. Playstation VR: Der Pionier in der Virtual Reality-Welt

Die Playstation VR war nicht nur eine der ersten bekannten Virtual Reality Brillen auf dem Markt, sondern ist mit dem schlanken Preis von knapp 250 Euro im Vergleich zu anderen Modellen auch erschwinglich. Man braucht lediglich eine Playstation 4 oder Playstation 4 Pro.

Das Tolle: In den Brillen-Packs sind schon verschiedene Spiele inbegriffen, sodass direkt drauflos gezockt werden kann. Zudem gibt es einen lokalen Multispieler-Modus, bei dem der VR-Brillenträger zusammen mit anderen spielen kann. Diese brauchen lediglich einen PS-Controller.

3. Switch VR-Set: Die Brille zum Selbstbasteln

Auch Nintendo entwickelte für seine Switch-Konsole ein VR-Set, die Teil der Labo-Reihe ist. Das Besondere an der VR-Brille: Sie ist das erste Virtual Reality Erlebnis zum Selberbauen. Kombiniert mit der Nintendo Switch und der mitgelieferten Software bietet sie ein interaktives Gameplay, auch im Multispieler-Modus. Aufgrund des Gewichts und der außergewöhnlichen Spielvorbereitung ist die Brille vor allem für Kinder geeignet. Denn: Die Brille besteht aus Pappbögen und anderen leichten Materialien. Die schlanke Verarbeitung macht sich auch am Preis bemerkbar: Mit rund 100 Euro ist das Set überaus erschwinglich.

VR Brille Freizeit

Virtual Reality-Brillen für den PC

Auch PC-Gamer können in die Welt der virtuellen Realität abtauchen. Neue technische Finessen eröffnen ungeahnte Spielmöglichkeiten.

4. Ocolus Rift S: Optimierte Spielqualität

Die Oculus Rift S ist seit Frühjahr 2019 im Handel erhältlich und für jeden Gaming-Liebhaber ein absolutes Muss. Mit verbesserter Bildqualität und deutlich mehr Tragekomfort kann der Brillenträger leuchtende Farben entdecken und sich dabei ganz auf das Spiel konzentrieren. Die Controller mit neuer Technologie stellen die Bewegungen der Arme noch realistischer dar, sodass Sie präzise werfen, schlagen und greifen können. Für knapp 450 Euro ist die Brille beispielsweise bei OTTO zu finden.

5. HTC Vive: Punktgenau bewegen durch präzises Tracking

Die HTC Vive besticht durch ein präzises Tracking, bei der millimetergenau die eigenen Bewegungen im Raum verarbeitet werden. Das Besondere: Das System warnt den Träger, sofern er sich an die Grenzen der Spielfläche bewegt. Durch zwei Controller und ein umfangreiches Angebot an Spielen und Apps kann der Brillenträger unvergessliche Erlebnisse sammeln. Mit einem Preis von etwa 700 Euro ist die VR-Brille nicht das günstigste Modell, allerdings durchaus seinen Preis wert.

Tipp: Auch Conrad bietet die HTC Vive im Sortiment an. In den stationären Stores kommen Sie sogar in den Genuss, die Brille vor Ort zu testen.

Virtual Reality Brillen Test

Die Preisknüller: Günstige Smartphone-Modelle

Grundsätzlich gibt es einen klaren Unterschied zwischen den „echten“ Virtual Reality Brillen und den Smartphone Varianten. Diese funktionieren via App und sind günstiger als die anderen Modelle, da sie kein eigenes Display haben. Stattdessen wird ein kompatibles Smartphone in die Brille eingeklickt und dient als Display.

6. Virtual Reality mit dem Handy: Destek V5 VR

Die erst 2019 erschienene Destek V5 VR Brille ist sowohl für iPhones wie auch Android-Smartphones geeignet und lässt sich ganz einfach über die mitgelieferte Bluetooth Fernbedienung bedienen. Die Destek V5 besticht vor allem durch ihren Tragekomfort und das scharfe Bild, das mit der 4K Technologie vergleichbar ist.

Das Besondere: Das Gesichtsfeld wurde im Vergleich zum Vorgängermodell auf 110 Grad erhöht, wodurch das VR-Erlebnis noch beeindruckender und realistischer ist. Mit einem Preis von knapp 50 Euro ist die Brille ein wahres Schnäppchen.

7. VR-Shark X4: Erschwinglicher Alleskönner

Eine Alternative ist die VR-Shark X4, die mit einem Gyroskop-Sensor ausgestattet ist, um die Bewegungen des Kopfes noch besser übertragen zu können. Das 120 Grad Sichtfeld und die integrierten Kopfhörer mit 3D-Sound lassen den Träger optisch wie auch akustisch in neue Welten eintauchen. Kompatibel ist die VR-Brille mit Android und Apple.

Vor allem Brillenträger sollten sich dieses Modell genauer anschauen, da die VR-Brille unterschiedliche Arten der Fehlsichtigkeit ganz einfach durch verschiedene Einstellungen ausgleicht. Durch einen Button am Headset kann der Träger die Brille ganz einfach bedienen, wodurch das Modell besonders für Einsteiger in die virtuelle Realität geeignet ist – auch wegen des niedrigen Preises von unter 40 Euro.

Fazit: VR-Brillen für jeden Bedarf

Virtual Reality-Brillen sind alltagstauglich geworden: Das beweist nicht nur die Vielfalt der erhältlichen Modelle, sondern auch die Preisrange. Günstige Smartphone-Modelle sind schon ab knapp 40 Euro zu haben. „Richtige“ VR-Brillen beginnen bei rund 200 Euro und sind somit ebenfalls keine exklusiven High-end-Produkte mehr.

Welche Brille die beste ist, lässt sich – wie so oft – nicht pauschal beantworten. Sinnvoll ist es, vorab zu überlegen, wofür die Virtual Reality Brille vornehmlich genutzt werden soll. Wer gerne flexibel bleiben möchte, greift zum Allrounder, der Oculus Quest VR, die keine zusätzliche Hardware benötigt. Wer eingefleischter Playstation-Fan ist oder seinem Lieblingsspiel auch in der virtuellen Realität treu bleiben möchte, ist oft an spezifische Marken bzw. Modelle gebunden.

Virtual Reality Brille