Anglizismen-Quiz Verstehen Sie Werber-Sprech?

Debriefings machen Ihnen genauso wenig Angst wie Diskussionen übers Cloaking? Dann sind Sie bestens präpariert für unser Quiz zu den sprachlichen Verhunzungen der Marketingbranche. Testen Sie selbst: Können Sie Werbisch?

Kreative in einer Werbeagentur (Symbolbild)
Getty Images/iStockphoto

Kreative in einer Werbeagentur (Symbolbild)


Für Eilige: Hier geht es direkt zum Quiz.

Die Werberin ist ein Stereotyp des kosmopolitischen Menschen: Sie fühlt sich zuhause in der Welt der Anglizismen, sammelt ihre Inspirations auf Moodboards und trinkt Cold Brew mit Caramel Infusion, während sie für Kunden um die Welt jettet.

Ihr Ziel: Eine gute Kampagne mit möglichst hoher Sichtbarkeit bei der Zielgruppe launchen, offline und online verbinden, in Suchmaschinen hoch ranken. Denn in Zeiten internationaler Konkurrenz kann es ganz schön schwer sein, mit seiner Botschaft durchzukommen.

Und während die Kreativen versuchen, die Sprache ihrer Werbung der Target Group anzupassen, leben sie selbst sprachlich in ihrer ganz eigenen Bubble. Die entwickelt sich konstant weiter: Trafen sich Mitarbeiter und Chefs noch vor ein paar Jahren zu Meetings, um den Pitch der Kampagne beim Kunden vorzubereiten, werden heute Cluster gegründet und Debriefings gehalten.

Zeit also für eine Herausforderung: Wissen Sie, was Cloaking ist? Sind Sie Profi im Native Advertising und dem Werben mit Brand Advocates? Versuchen Sie hier, unser Werbesprech-Quiz hands on zu knacken.

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insgesamt 21 Beiträge
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fatherted98 13.03.2019
1. Stimmt genau...
...Agenturen haben ihre eigene Sprache entwickelt.....übrigens fernab davon den Kunden mitzunehmen. Arroganz und Größenwahn....anders kann ich es mir nicht erklären. Auf Mails oder Anrufe wird nicht mehr reagiert....nur das Cloud-Kommunikationssystem gibt die Möglichkeit der Kontaktaufnahme....dazu dann noch diese Begrifflichkeiten die sogar einem der englisch leidlich spricht...nicht klar sind. Der Untergang einiger in der Branche ist vorprogrammiert.
f_bauer 13.03.2019
2. Nur die Marketingbranche?
Das ist natürlich wieder einen Artikel wert, weil alle gern über vermeintlich dumme Leute lachen, die kein richtiges Deutsch mehr können. Dabei mischen die Normalbürger da ganz kräftig mit. Gefühlt täglich hört man einen neuen Anglizismus, was mich gar nicht stören würde, wenn die Leute wüssten, was die Wörter eigentlich heißen. Da gehen Hunderttausende zum Public Viewing (Englisch für "Leichenschau"). Ein Essen kostet roundabout (English für "Kreisverkehr") 10 Euro. Oder es werden "englische" Wörter wie Beamer, Handy oder Basecap komplett aus dem Nichts erschaffen. Aber hahaha, die doofen Marketingfuzzies mit ihrem Denglisch!
tagorejosef 13.03.2019
3. Nicht nur in der Werbung
Es ist nicht mehr auszuhalten wie stark die Englische Sprache die Herrschaft übernommen hat.Schon bei den Überschriften braucht man das Wörterbuch oder muss mann gugeln.....
Braveheart Jr. 13.03.2019
4. Auf den Punkt gebracht ...
... heißt das doch nur, daß wir (die Zielgruppe) wieder mal verarscht werden. Werbespots und -prospekte, Politikerreden, das "Framing" über das alle reden ... die klassische Lüge hat viele Namen. Und eine lange Tradition.
biba_123 13.03.2019
5. Die versteht kaum einer mehr
Deswegen geht viel Werbung auch links rein und rechts unverstanden wieder raus. Denn niemand macht wegen Werbung die Übersetzungs App auf. Die einzigen denen nicht auffällt, dass ihre Werbebotschaften unverstanden verpuffen, sind die Werbefuzzis in ihrer Blase.
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