Blick ins Büro Die Schreibtische der SPIEGEL-Leser

Liegt bei Ihnen jede Büroklammer an ihrem Platz? Oder muss Ihr Schreibtisch nach viel, viel Arbeit aussehen? Wir haben unsere Leser um Fotos ihrer Arbeitsplätze gebeten - hier sind die besten.

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Tuben mit Salbe, Briefmarkenhefte, Kabel: Manche Menschen brauchen solche Accessoires auf ihrem Schreibtisch, damit sich dort überhaupt so etwas wie Kreativität entwickeln kann. Andere dagegen stört jeder kleinste Hauch von Unordnung, und so sehen dann auch ihre Schreibtische aus: einfach nur aufgeräumt.

"Büchertürme und alte Kaffeetassen haben nichts mit Kreativität zu tun", sagt Christine Hoffmann, Beraterin für Arbeits- und Büroorganisation, im Gespräch mit dem SPIEGEL. Doch diese klare Ansicht teilen längst nicht alle Leser: Viele von ihnen brauchen mehr als nur eine klinisch reine Arbeitsfläche - das zeigen jedenfalls die Bilder, die Sie uns geschickt haben.

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8  Bilder
Schreibtische der SPIEGEL-Leser: Von klinisch rein bis kreativ chaotisch

Die Spaltung zwischen den Verfechtern eines perfekt aufgeräumten Schreibtischs und den Liebhabern einer Ideen fördernden Unordnung zieht sich aber nicht nur durch unsere Leserschaft.

Auch Prominente neigen manchmal zu Extremen, wie die Schreibtische von Ex-Bundesinnenminister Otto Schily (aufgeräumt) und dem Karikaturisten und früheren Präsidenten der Akademie der Künste, Klaus Staeck, (chaotisch) zeigen.

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12  Bilder
Schreibtische der Macht und Muße: Tischmanieren

Fotograf Konrad R. Müller hatte über Jahrzehnte hinweg immer wieder prominente Politiker und Künstler an ihren Schreibtischen porträtiert.

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dasfred 15.04.2019
1. Gefällt mir
Viel besser, als der Aufräumartikel. Die Leserfotos zeigen doch deutlich, dass es wichtiger ist, wie jemand seinen persönlichen Ordnungsbedarf festlegt. Vom Minimalismus bis zum Chaos gibt es für jeden seinen individuellen Arbeitsplatz.
haarer.15 15.04.2019
2. Arbeitsplatz individuell
Natürlich muss es nicht "steril" aussehen, das sicher nicht. Aber es ist schon krass, was da präsentiert wird. Ideenfördernde Unordnung ? Damit kann ich nichts anfangen. Chaosartige Überfrachtung erzeugt bei mir Missmut und Unbehagen - aber ganz sicher keine guten Ideen.
nosports28 15.04.2019
3. @dasfred:
In Relation zum erwähnten Aufräumartikel zeigt sich auf jeden Fall, was der populäre Drang zur "Optimierung" in Wirklichkeit ist: Nichts, als ein ordinärer Euphemismus für Gleichmacherei.
enfield 15.04.2019
4. ja, niedlich...
bei Bild 2 könnte ich aber einfach nur brechen. Finde ich überhaupt nicht lustig, charmant oder sowas. Dem übrigen Raum nach zu urteilen, scheint sich da aber ohnehin niemand für irgendwas anderes als den Feierabend zu interessieren...nicht mein Problem, glücklicherweise....ich würde in diesem Raum (vermutlich in der ganzen Firma) jedenfalls nicht arbeiten (wollen)...
quasimodo1001 15.04.2019
5. Hauptsache ...
... das Passwort vom Computer hat dann 1,4 Milliarden Stellen. Habt Ihr schon mal das Arbeitszimmer von Albert Einstein gesehen ? Bestimmt - habt Ihr ... ! Menschen, die viel aufräumen und sehr penible Ordnung halten, haben oft weniger Phantasie als die Chaoten unter uns.
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