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14. November 2013, 09:06 Uhr

Zufallserfindungen

Das ging schief - zum Glück

Teflon oder Tesa-Band, Penicillin oder Vaseline - viele Erfindungen verdanken wir dem Zufall. Die Tüftler, die darauf stießen, waren auf der Suche nach etwas ganz anderem. Doch auch Pannen können die Welt verändern: zehn berühmte Produkte und ihre Geschichten.

Es ist die wohl bekannteste Panne der Wissenschaft: Alexander Fleming ließ 1928 während des Sommerurlaubs das Fenster seines Labors offen. So landeten Pilzsporen auf den Eitererregern, die Fleming auf seine Versuchsplatten aufgetragen hatte. Aus der vermeintlichen Gammelmischung wurde einer der wichtigsten Arzneiwirkstoffe des vergangenen Jahrhunderts: das Penicillin.

Ähnlich erging es Charles Nelson Goodyear. Jahrelang arbeitete er daran, Naturkautschuk durch chemische Zusätze haltbar zu machen. Bei Wärme schmolz das Gummi, bei Kälte brach es, Goodyear kam einfach nicht weiter. Bis ihm 1839 ein Stück Gummi-Schwefel-Gemisch auf die heiße Herdplatte fiel. Die Masse war auf einmal nicht mehr klebrig, sondern elastisch, robust und stabil. Goodyear hatte die Vulkanisierung entdeckt.

Vielleicht sollten wir unsere Einstellung zu Pleiten und Pannen einmal überdenken? In der Geschichte finden sich jedenfalls noch mehr Beispiele für verrückte Erfindungen, die so nicht geplant waren. Zehn haben wir zusammengetragen (siehe Fotostrecke oben).

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