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Kinder im Gazastreifen Geh arbeiten!

Kinderarbeit ist Alltag im Gazastreifen. Da ihre Väter arbeitslos sind, müssen 9700 Kinder täglich Essen verkaufen, Autos reparieren oder auf dem Bau helfen. Die Bilder - und die Geschichten dahinter.
Ein palästinensischer Junge arbeitet im Hafen von Gaza

Ein palästinensischer Junge arbeitet im Hafen von Gaza

Foto: SUHAIB SALEM/ REUTERS

Ein 12-Jähriger, der als Mechaniker in einer Autowerkstatt arbeitet? Ein 10-Jähriger, der seine Familie als Straßenverkäufer ernährt? Im Gazastreifen sind das keine Ausnahmen. Rund 9700 Kinder, schätzen die Behörden, müssen hier arbeiten, statt zur Schule zu gehen - weil die Väter arbeitslos sind oder das Familieneinkommen sonst nicht reicht. Die Arbeitslosenquote beträgt 43 Prozent.

Das legale Mindestalter für gewerbliche Arbeit liegt im Gazastreifen bei 15 Jahren. Doch das palästinensische Statistikamt schätzt, dass auch 2900 Kinder unter 15 Jahren täglich arbeiten gehen. Häufig müssen sich diese Kinder für Hungerlöhne verdingen. Manche bekommen umgerechnet nur fünf oder sechs US-Dollar pro Tag - und träumen trotzdem weiter von einem Leben als Ingenieur, Automechaniker oder Besitzer eines Fischerboots.

Fotograf Mohammed Salem und seine Kollegen haben die Kinderarbeiter von Gaza portraitiert. Hier sind ihre Bilder und ihre Geschichten.

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Fotostrecke: Vergiss die Schule, geh arbeiten!

Foto: MOHAMMED SALEM/ REUTERS
ter/him/Reuters
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