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Gehalts-Flop Die zehn am schlechtesten bezahlten Berufe nach der Uni

Ein Studienabschluss ist kein Garant für einen guten Verdienst. Oft arbeiten Akademiker für geringe Gehälter.
Auch Architekten brauchen auf der Baustelle einen Helm

Auch Architekten brauchen auf der Baustelle einen Helm

Foto: Paul Zinken/ dpa

Je höher der Ausbildungsabschluss, desto besser das Gehalt. Dieser Satz gilt - in der Regel. Allerdings gibt es auch Branchen, in denen selbst Akademiker nicht gut verdienen, zum Beispiel in der Lebensmittelindustrie und in der Hotellerie.

Besonders Berufseinsteiger müssen oft mit wenig Geld auskommen, auch wenn sie vorher jahrelang studiert haben. Eine Auswertung der Vergütungsdatenbank Gehalt.de  zeigt: In manchen Berufen steigen Hochschulabsolventen mit durchschnittlich nur etwas mehr als 30.000 Euro Jahresverdienst ein - oder mit noch weniger.

Berufe mit niedrigstem Einkommen nach einem Studium

Beruf Durchschnittsgehalt
Rezeptionist 27.639 Euro
Sporttherapeut 31.844 Euro
Kulturmanager 32.293 Euro
Texter 32.672 Euro
Architekt 33.226 Euro
Vertriebsassistent 33.341 Euro
Grafiker 33.489 Euro
Redakteur 33.580 Euro
Sozialarbeiter 34.387 Euro
Verkäufer im Einzelhandel 36.034 Euro
Quelle: Gehalt.de

Ganz oben im Ranking der "Flop-Berufe nach der Uni" stehen Rezeptionisten oder auch Front Office Manager. Sie verdienen in den ersten drei Berufsjahren nur rund 27.700 Euro jährlich. Für diesen Job muss man zwar nicht studiert haben. Aber viele Absolventen mit einem Studienabschluss in Hotellerie beginnen ihr Berufsleben an der Rezeption, sagt Artur Jagiello, Sprecher von Gehalt.de.

Dies gelte auch für die Jobs Vertriebsassistent (33.300 Euro) und Verkäufer im Einzelhandel (36.000 Euro), die nicht selten von jungen Akademikern ausgeübt würden.

Auf dem Vergleichsportal können Nutzer ihr Einkommen eingeben, um zu sehen, wo sie stehen. Für das aktuelle Ranking wurden 1720 Datensätze von Akademikern mit höchstens drei Jahren Berufserfahrung ausgewertet.

An zweiter Stelle landeten Sporttherapeuten (31.800 Euro), danach folgen Kulturmanager (32.300 Euro), Texter (32.700) und Architekten (33.200 Euro).

"Mit steigender Berufserfahrung erhöhen sich die Gehälter, doch in einigen Berufen bleibt das Einkommen auch für Akademiker auf einem verhältnismäßig niedrigen Niveau", sagte Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de. Dies gelte auch für Grafiker (33.500 Euro), Redakteure (33.600 Euro) und Sozialarbeiter (34.400 Euro).

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