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Hitzeregelung der Berliner Polizei Hut ab!

Lange Hosen und feste Schuhe: Polizisten kommen bei dem heißen Sommerwetter in ihren Uniformen ganz schön ins Schwitzen. In Berlin dürfen sich die Beamten zumindest einen kühlen Kopf verschaffen.
Polizist in Sommeruniform: Der Mützenzwang kann in Berlin vom Dienststellenleiter aufgehoben werden

Polizist in Sommeruniform: Der Mützenzwang kann in Berlin vom Dienststellenleiter aufgehoben werden

Foto: Rainer Jensen/ dpa

"Auch bei hohen Temperaturen bleibt die Uniform unverändert": Polizisten müssen laut einem Sprecher der Berliner Polizei in der Hauptstadt auch bei Temperaturen über 30 Grad weiterhin lange Hosen und geschlossene Schuhe tragen. Einzig von der sonst üblichen Kopfbedeckung dürfen sie abweichen. Der Mützenzwang könne vom Dienststellenleiter aufgehoben werden, sagte der Sprecher.

Kurze Ärmel sieht die Uniform bei Bedarf ohnehin vor: Die Polizisten können ein dunkelblaues Poloshirt tragen. Heiß wird es für die Beamten laut der Gewerkschaft der Polizei aber nicht nur im Streifendienst oder bei Verkehrskontrollen. Sprecher Benjamin Jendro wünscht sich mehr klimatisierte Räume auf den Dienststellen. Außerdem fielen in älteren Mannschaftswagen öfter die Klimaanlagen aus.

Dennoch wolle die Polizei nicht klagen: "Es geht uns bei der Hitze wie anderen Berufsgruppen auch", sagte Jendro. Hitzefrei könne es bei der Polizei aber nicht geben. "Die Beamten müssen bei jedem Wetter zum Dienst."

sun/dpa
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