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Homeoffice-Pflicht entfällt Ab wann Sie wieder ins Büro müssen

Millionen Beschäftigte arbeiten in der Pandemie von zu Hause aus. Bund und Länder haben nun entschieden, dass das ab dem 20. März vorbei sein soll – wenn es die Pandemieentwicklung zulässt.
Schluss mit Homeoffice: Ab dem 20. März entfällt die Pflicht, von zu Hause aus zu arbeiten

Schluss mit Homeoffice: Ab dem 20. März entfällt die Pflicht, von zu Hause aus zu arbeiten

Foto: Sus Pons / imago images/Westend61

Manche hatten sich an die Flexibilität im Homeoffice gewöhnt, andere dürften erleichtert sein, die Kollegen bald wieder in Reichweite zu haben: Es geht zurück ins Büro. Ab dem 20. März sollen Arbeitgeber nicht mehr verpflichtet sein, ihren Beschäftigten – wenn möglich – die Arbeit daheim zu erlauben.

Wie aus dem Beschlusspapier nach Beratungen von Bund und Ländern am Mittwoch in Berlin hervorgeht, solle die Homeoffice-Pflicht Ende März entfallen – sofern die Pandemieentwicklung dies zulasse. Arbeitgeber können ihren Beschäftigten das Homeoffice aber weiterhin anbieten.

Die Homeoffice-Pflicht galt während mehrerer Wellen: Beschäftigten mit »Büroarbeiten oder vergleichbaren Tätigkeiten« musste die Arbeit von zu Hause ermöglicht werden. Es sei denn, es ging aus betrieblichen Gründen nicht, wie etwa beim Bearbeiten von Post. Das Homeoffice-Angebot der Arbeitgeber musste angenommen werden – außer, die Arbeit von zu Hause war nicht möglich, weil es zum Beispiel zu eng oder zu laut ist oder nötige Ausstattung fehlte. Angesichts steigender Infektionszahlen stieß die Pflicht, von zu Hause aus zu arbeiten, in der Vergangenheit immer wieder auf weite Zustimmung.

faq/dpa