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Studie zu Aushilfstätigkeiten So viel Geld gibt's im Studentenjob

Packer, Messehelfer, Kellner: Wer als Student arbeiten geht, muss in diesen Jobs richtig ranklotzen - für unterdurchschnittliche Stundenlöhne. Deutlich besser wird in anderen Branchen gezahlt.

Studentenjob ist nicht gleich Studentenjob: Je nach Tätigkeit und Hochschulort liegen die Stundenlöhne zum Teil deutlich auseinander. Das zeigt die Auswertung  von über 60.000 Stellenangeboten durch den Personaldienstleister Zenjob.

Wer etwa als Kurierfahrer jobbt, verdient demnach am meisten: Knapp 13,60 Euro Stundenlohn werden dafür im Durchschnitt gezahlt. Ähnlich gut entlohnt sind Arbeiten im telefonischen Kundenservice. Etwas weniger gibt es bereits für Hostessen (12,60 Euro) und Promotionsjobs (12,27 Euro).

Wer mit einem klassischen Studentenjob als Kellner oder hinter der Bar sein Geld verdient, kommt auf rund zwölf Euro pro Stunde. Weniger als elf Euro Stundenlohn gibt es nur für drei Jobgruppen:

  • Wareneinräumer (10,97 Euro),
  • Messehelfer (10,69 Euro) und
  • Packer (10,66 Euro) sind die am schlechtesten bezahlten Tätigkeiten, die in der Studie genannt werden.

Einzelheiten zur Studie

Bundesweit liegt der Durchschnitt bei 11,84 Euro pro Stunde. Da viele dieser Tätigkeiten als 450-Euro-Jobs angelegt sind, dauert es unterschiedlich lang, bis die Studierenden dieses Verdienstlimit erreicht haben - je nach Branche zwischen 33 und 42 Stunden pro Monat.

Wer weniger arbeiten und trotzdem mehr verdienen möchte, sollte sich für Tätigkeiten an deutschlandweiten Feiertagen melden. "An Weihnachten und Silvester werden Schichten in der Gastronomie beispielsweise mit bis zu 27 Euro pro Stunde vergütet", heißt es in der Auswertung.

Ein anderes Beispiel für besonders gute Feiertagsbezahlung: Wer am Tag der Deutschen Einheit Fahrerjobs übernimmt, konnte im vergangenen Jahr bis zu 24 Euro pro Stunde verdienen. "An Sonn- und Feiertagen zu arbeiten, zahlt sich in jeder Stadt aus", sagt Zenjob-Gründer Fritz Trott.

him
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