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Tag des Kompliments Das wird man doch wohl noch sagen dürfen!

Heute schon was Nettes zu den Kollegen gesagt? Schließlich ist "Tag des Kompliments". Mit etwas Geschick müssen Sie nicht mal bei dem Scheusal aus der Buchhaltung lügen. Hier ein paar Anregungen.

Wie formvollendet Sie auf diesen Artikel geklickt haben! Nichts verzaubert die Stimmung so schön wie ein Kompliment: Sie sind die Regenbögen der Sprache. Leider entspricht das Klima an vielen Arbeitsplätzen eher sechs Wochen Nieselregen.

Wie soll man da den "Tag des Kompliments", der hierzulande auf den 1. März fällt, in der Arbeitswelt gebührend zelebrieren? Schließlich will man nicht lügen - selbst wenn man dem Emu aus der Unternehmenskommunikation im Fahrstuhl begegnet. Manche Kollegen beherrschen für solche Fälle die Kunst der vergifteten Komplimente: Klingen total nett, sind aber fies, weil erbarmungslos ehrlich. Damit Ihr Bedarf an Giftpfeilen für heute gedeckt ist, haben wir ein paar besonders schöne für Sie gesammelt:

Auch mit den wirklich netten Komplimenten ist es allerdings nicht immer leicht. Agnes Anna Jarosch vom Deutschen Knigge-Rat warnt vor Schmeicheleien, die einem nicht zustehen. Zum Beispiel: Lobt der Chef den Praktikanten und klopft ihm auf die Schulter, findet in der Regel niemand etwas dabei. Ganz anders wirkt es aber, wenn der Jugendliche umgekehrt zum Vorgesetzten sagt: "Das war richtig gute Arbeit!"

Klasse, dass Sie es bis hierher geschafft haben! Aber nun an die Arbeit. Seien Sie nett, loben Sie ehrlich. Also: Seien Sie wie immer.

Mit Material von dpa