Firmenweihnachtsfeier O, du Peinliche!

Es weihnachtet sehr - außer auf Betriebsweihnachtsfeiern. Schön sind sie trotzdem, weil sich immer irgendwer blamiert. Was sind Ihre Erfahrungen?

Ob die beiden Kollegen sich auch am nächsten Tag noch so gut verstehen?
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Ob die beiden Kollegen sich auch am nächsten Tag noch so gut verstehen?


Es gibt ja tatsächlich Leute, die haben sie schon hinter sich: die Weihnachtsfeier. Denn das ist für viele Betriebe eine Möglichkeit Geld zu sparen. Wer die besinnliche Zeit mit der Belegschaft vor die Saison legt, zahlt in vielen Restaurants weniger. Und warum nicht Anfang Oktober Weihnachten feiern? Da sind die Industrielebkuchen immerhin noch frisch.

Viele Arbeitnehmer freuen sich nur sehr verhalten auf das Firmen-Event. Warum soll man mit Leuten, die man ohnehin den größten Teil seiner Wachzeit um sich hat, auch noch einen wertvollen Feierabend verbringen? Nach Weihnachten fühlt sich das doch eh nicht an.

Die Antwort ist einfach: Weil sich garantiert wieder jemand daneben benehmen wird - und das ist lustig!

Zwar dürften die Klassiker des Genres - etwa der nackte Po auf dem Kopierer, auf A3 verkleinert - allesamt urbane Legenden sein, die nie wirklich passieren. Aber da bleibt genug übrig. Zum Beispiel: Die ausgiebige Lästerei über das unfähige Controlling - und dann stellt sich der Gesprächspartner als Controller heraus; die John-Travolta-Tanzflächeneinlage des Abteilungsleiters, die nur sein Stellvertreter groovy findet; die Knutscherei mit dem Azubi, zu der es ohne Glühwein nie gekommen wäre.

Liebe Leser, was ist Ihnen da schon passiert? Was haben Sie beobachtet? In diesem Jahr, oder schon früher?

Wir möchten die originellsten Fehltritte von Betriebsweihnachtsfeiern sammeln und freuen uns über Ihre Nachricht an diese E-Mail-Adresse.

Natürlich wird kein Kollege namentlich bloßgestellt.



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