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Minijobber Arbeit auf Abruf macht unzufrieden

Sie arbeiten vor allem in Hotels und Gaststätten und müssen einspringen, wenn mehr Gäste als erwartet kommen: Beschäftigte auf Abruf. Inzwischen arbeitet fast jeder Zwanzigste unter solchen Bedingungen.
Kellnerin (Archivbild)

Kellnerin (Archivbild)

Foto: Jens Büttner/ dpa

Etwa zwölf Prozent aller Minijobber in Deutschland arbeiten auf Abruf. Das hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mitgeteilt, das gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) Daten einer repräsentativen Längsschnittbefragung von rund 25.000 Menschen ausgewertet hat.

Deutschlandweit sind es 4,5 Prozent der Beschäftigten - also fast jeder Zwanzigste. Beschäftigte, die auf Abruf arbeiten, seien "mit ihrem Leben und ihrer Freizeit weniger zufrieden als andere", erklärte das IAB. Für Beschäftigte mit Rufbereitschaft und Bereitschaftsdienst ergebe sich hingegen kein solcher Zusammenhang.

Vor allem im Gast- und Lebensmittelgewerbe arbeiten die Menschen häufig auf Abruf. "Hier dürften vor allem Tourismus-, Hotel- und Gaststättenberufe betroffen sein, in denen plötzliche Schwankungen der Geschäftstätigkeit nicht untypisch sind", schreiben die Autoren.

kha/AFP

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