Rätsel der Woche Woher kommt die 36. Kopeke?

Zwei Bäuerinnen verkaufen jeden Tag Äpfel auf dem Markt. An einem Tag übernimmt eine Bäuerin den Verkauf für ihre Kollegin mit - und hat plötzlich mehr Geld in der Kasse als erwartet. Wie kann das sein?

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Von und (Grafik)


Wie alt die folgende Aufgabe ist, erkennt man schon an den Preisen für Äpfel, mit denen darin gerechnet wird. Zwei Äpfel für eine Kopeke - das wäre beim heutigen Rubelkurs quasi geschenkt. Aber es geht in dem Rätsel nicht um das Preisniveau, sondern um eine unerwartet auftauchende Kopeke.

Zwei Bäuerinnen aus einem kleinen russischen Dorf gehen jeden Tag auf den Markt, um Äpfel anzubieten. Jede von ihnen verkauft immer genau 30 Äpfel. Die erste Bäuerin nimmt für drei Äpfel zwei Kopeken, die zweite für zwei Äpfel eine Kopeke. Ihr Umsatz liegt also bei 20 beziehungsweise 15 Kopeken.

Eines Tages ist die zweite Bäuerin krank und bittet die erste Bäuerin, ihre 30 Äpfel einfach mit zu verkaufen. Die erste Bäuerin will ihre Kunden jedoch nicht mit Preisen für zwei und drei Äpfel verwirren. Sie verkauft deshalb immer fünf Äpfel zum Preis von drei Kopeken. Was genau den addierten Preisen der beiden Bäuerinnen für drei Äpfel (zwei Kopeken) und zwei Äpfel (eine Kopeke) entspricht.

Als sie am Abend die 60 Äpfel verkauft hat und ihr Geld zählt, wundert sie sich: Sie hat statt der erwarteten 35 plötzlich 36 Kopeken in der Kasse. Woher kommt diese Kopeke - und wem gehört sie?



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jetbundle 24.08.2019
1. 3 mögl. Antworten
Sie gehört der geschäftstüchtigen Verkäuferin Sie gehört den Kunden, die offenbar um die Zusammensetzung der Äpfel betrogen wurden Sie gehört der 2. Verkäuferin, von der fiktiv 10 Äpfel für 6 Kopeken statt 5 Kopeken verkauft wurden
Steve B 24.08.2019
2.
Endlich mal keine reine Rechenaufgabe. Die Bäuerin hat sechs Äpfel ihrer Kollegin zu dem Preis verkauft, den sie für ihre eigenen Äpfel nimmt. Aber was macht man nun mit der zu viel eingenommenen Kopeke? Einen Krug Kwas kaufen und unter den Kunden herumgehen lassen, die diese Äpfel gekauft haben?
claude 24.08.2019
3. falsche Einteilung
Die Bäuerin verkauft letztlich 12 * 5 Äpfel für 3 kopeken, d.H. 12 * 3 Äpfel für 2 kopeken und 12 * 2 Äpfel für 1 kopeken Es dürften aber nur 10 * 3 Äpfel für 2kopeken verkauft werden und 15 * 2 Äpfel für kopeken €. Statt je 5 Äpfel für 3 kopeken hätte es richtig je 12 Äpfel für 7 kopeken heissen müssen. (12 = 6 + 6 Äpfel von jeder Bäuerin 2 * 3 zu 2kopeken + 3 * 2 zu 1kopeken) Wem die Kopeken gehört, halte ich für keine eindeutige Frage, vermutlich den Kunden, die im Durchschnitt 1/36 zuviel bezahlt haben.
dasfred 24.08.2019
4. Schönes Rätsel
Man darf nur nicht gleich drauf reinfallen, dass zwei plus drei gleich fünf hier die Basis für das Rätsel ist. Alleine schon, weil beide Bäuerinnen unterschiedlich viele Verkaufsvorgänge haben. Der Stückpreis pro Apfel bildet den Ausgangspunkt zur Berechnung. Wer am Ende die Kopeke bekommt, hängt von der Verkäuferin ab, da die Kranke ja nichts von dem Deal mitbekommen hat.
bs27 24.08.2019
5. Falsch verteilt...
Hätte sie immer drei von ihren Äpfeln und zwei von ihrer Kollegin genommen, wären ihre nach 10 5-er-Packs verkauft und es bleiben 10 Äpfel, die eig. für 5 K. verkauft worden wären, übrig, die sie nun für 2 mal 3 K. verkauft.
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