Städte-Ranking Hier sind Arbeitnehmer mit ihrem Gehalt am zufriedensten

Wer will schon nach Stuttgart oder Wuppertal, wenn München und Berlin locken? Dabei hat die Provinz Vorteile - vor allem, wenn es ums Geld geht.

DPA

In welchen deutschen Städten sind Arbeitnehmer am zufriedensten mit ihrem Gehalt? Das hat das Arbeitgeber-Bewertungsportal Kununu untersucht und ein Ranking für die 30 größten Städte erstellt. Auf den vorderen Rängen liegen dabei ausnahmsweise mal nicht die üblichen Verdächtigen: Hamburg, München, Berlin. Kein Wunder, denn Großstädte sind teuer, Wohnraum knapp.

Im Gehaltszufriedenheits-Index liegen Städte wie Karlsruhe und Münster vor den Metropolen. Er basiert auf 120.000 Arbeitgeber-Bewertungen. Die Skala reicht von 1 (sehr unzufrieden) bis 5 (sehr zufrieden). Der Durchschnittswert insgesamt liegt bei 3,42. Das ist ein bisschen besser als im Vorjahr (3,33), aber insgesamt nicht berauschend.

Den Städten auf den hinteren Plätzen zum Trost: Der Abstand zu den Siegern des Rankings ist überschaubar. Aber womöglich liegt das am Sujet: Mehr Gehalt wäre schließlich immer schön.

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Städte-Ranking: Wo die Menschen mit ihrem Gehalt am zufriedensten sind

ler/manager-magazin-online-Redakteurin Maren Hoffmann



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Hänschen Klein 19.01.2017
1. Ranking, was soll man machen ...
Und wo sind die restlichen 17 Städte? Einfach mal die Liste abdrucken, wird ja wohl nicht so schwer sein. Aber generell eine eher unsinnige Liste, da die Unterschiede so gering sind und Zufriedenheit vieles bedeuten kann. Gierige Leute etwa sind unzufriedener als bescheidene Leute. Außerdem finde ich nicht, dass Wuppertal und Stuttgart Provinz sind, wie angedeutet wird. München und Berlin möchte ich nicht nachgeschmissen, da völlig überschätzt und überteuert. Ich musste mal ein paar Jahre in München arbeiten, einmal und nie wieder ... Lieber in schöne, kleinere Städte mit Charakter, wie Bamberg, Koblenz, Celle, Oldenburg etc.
G-o-C 19.01.2017
2. Respekt!
Eine der einflussreichsten Wirtschaftsmetropolen mit über 500.000 Einwohnern als Provinz zu bezeichnen, schafft auch nicht jeder!
peter.herm44 19.01.2017
3. Schmerzensgeld in Stuttgart
In einer Stadt wie dem (derzeitigen) Stuttgart arbeiten zu müssen, ist bestimmt nicht vergnügungssteuerpflichtig: Stau-Hauptstadt, Feinstaub-Alarm ohne Ende, indiskutabler Öffentlicher Nahverkehr, S-Bahn im Regelfalle verspätet oder garnicht, S-21-Baustellen, Innenstadt dafür autogerecht, d.h. kaum Radwege und als Fußgänger kann man sich meist nur unterirdisch von einem Strassenrand zum andern bewegen, dazu der gemeine Homo Stuttgartensius unhöflich bis patzig, die Polizei schießt mit Wasserwerfern hier Rentner blind und dazu dann noch ein Staatsanwalt, der statt gegen Kriegsverbrecher in Italien zu ermitteln, einen Kleinhandel mit aller Härte des Gesetzes verfolgt, nur weil dieser Anti-Nazi-Anstecker mit durchgestrichenem Hakenkreuz verkauft hat. Kein Wunder, daß in so einem Kaff höhere Gehälter bezahlt werden müssen - man darf das offenbar getrost als Schmerzensgeld betrachten. Und weil das hier manchmal bezweifelt wurde, nochmal in aller Deutlichkeit: Stuttgart ist Provinz. Tiefste.
carlitom 19.01.2017
4.
Zitat von peter.herm44In einer Stadt wie dem (derzeitigen) Stuttgart arbeiten zu müssen, ist bestimmt nicht vergnügungssteuerpflichtig: Stau-Hauptstadt, Feinstaub-Alarm ohne Ende, indiskutabler Öffentlicher Nahverkehr, S-Bahn im Regelfalle verspätet oder garnicht, S-21-Baustellen, Innenstadt dafür autogerecht, d.h. kaum Radwege und als Fußgänger kann man sich meist nur unterirdisch von einem Strassenrand zum andern bewegen, dazu der gemeine Homo Stuttgartensius unhöflich bis patzig, die Polizei schießt mit Wasserwerfern hier Rentner blind und dazu dann noch ein Staatsanwalt, der statt gegen Kriegsverbrecher in Italien zu ermitteln, einen Kleinhandel mit aller Härte des Gesetzes verfolgt, nur weil dieser Anti-Nazi-Anstecker mit durchgestrichenem Hakenkreuz verkauft hat. Kein Wunder, daß in so einem Kaff höhere Gehälter bezahlt werden müssen - man darf das offenbar getrost als Schmerzensgeld betrachten. Und weil das hier manchmal bezweifelt wurde, nochmal in aller Deutlichkeit: Stuttgart ist Provinz. Tiefste.
Naja, Sie scheinen sich ja mächtig auszukennen. Radwege sind ja auch elementar. Und eine Großbaustelle sagt ja vor allem eins: hier wird Zukunft geschaffen. Bis dahin hält man das schon durch. In Baden-Württemberg allgemein gibt es viel Bautätigkeit, da viel Arbeit, viel Gehalt und viele Familien mit Besitz. Was stört Sie daran? Die herausragende Oper? Die viele Kultur? Das viele Grün? Die vielen attraktiven Vorstädte mit super Wirtschaftssituation? Das schöne Leben in angenehmem Wohlstand, das hier überall zu spüren ist? Stau-Hauptstadt und Feinstaub (was im Übrigen nur im Kessel ein Problem ist und nicht allgemein in Stuttgart mit seinen ganzen Stadtteilen)? Naja, dann sind Sie sicher auch kein Fan anderer Großstädte. Das hat jedenfalls mit Provinz nicht viel zu tun, denn mehr Verkehr als in Berlin gibts in Stuttgart auch nicht. Unfreundlich sind die Leute zu Ihnen gewesen. Kann ich verstehen. Aber auch da sind die "echten" Metropolen, oder was das in Ihren Augen auch sein muss, ungeschlagen. Über Freundlichkeit denken Berliner oder Nordrhein-Westfalen z.B. gar nicht erst nach. Das lohnt nicht für sie. Und in Stuttgart? Hier sitzt die Wirtschaftskraft, das Geld, die Jobs, die Kultur. Deshalb ist da auch Verkehr.
DieBanane189 19.01.2017
5. Provinz?
Stuttgart mit über 600k Einwohnern und einer ziemlich großen Metropolregion als Provinz zu bezeichenen, das schafft auch nicht jeder. Hut ab! :D
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