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Tipps für Bewerbungen weltweit Bewirbt sich ein Deutscher in Polen ...

In Frankreich darf der Lebenslauf nur eine DIN-A-4-Seite lang sein, in den USA muss man sein Geschlecht verheimlichen, und in China sind Sternzeichen relevant: Was man bei internationalen Bewerbungen wissen sollte.
Von Verena Hölzl
Schlossplatz in Warschau

Schlossplatz in Warschau

Foto: © Kacper Pempel / Reuters/ REUTERS

"Als sich ein Deutscher in Polen bewarb", erzählt Karriereberaterin Anna Royon-Weigelt, "und der Chef die Mappe des Deutschen aus dem Kuvert zog, kam die ganze Belegschaft angelaufen." Die Polen hätten gar nicht gewusst, was der Mann mit einem solch dicken Papierpaket von ihnen will.

Tatsächlich gelten deutsche Bewerbungen im Ausland als überdurchschnittlich umfangreich. Deutsche legen nämlich vor allem Wert auf Vollständigkeit - anstatt sich darauf zu beschränken, welches Profil für die angestrebte Stelle wichtig ist. Auch teure Bewerbungsmappen und Porträtfotografie, in Deutschland ein Business für sich, überraschen andere Nationalitäten.

Innerhalb der Europäischen Union gibt es zwar Bestrebungen den Lebenslauf zu vereinheitlichen, aber aus Sicht von Royon-Weigelt sind diese Pläne längst hinfällig: "Mit den neuen unkonventionellen Formen von Bewerbungen wie etwa Webseiten oder Blogs geht der Trend sowieso weg von Regeln und hin zur Individualisierung."

Was sollte man wissen, wenn man sich im Ausland bewirbt? Welches Land hat welche Eigenarten? Was sollte man tunlichst vermeiden? Lesen Sie hier die Besonderheiten für Bewerbungen in China, den USA, Frankreich, Griechenland und Australien:

Foto: Verena Hölzl

Verena Hölzl (Jahrgang 1988) ist freie Journalistin in Südostasien. Sie lebt aktuell in Myanmar, um dort den Wandel der ehemaligen Militärdiktatur zur Demokratie zu begleiten.

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