In Kooperation mit

Job & Karriere

Trainee-Programme "Ich habe den ganzen Tag Wikipedia gelesen"

Als Trainees reifen Berufseinsteiger zu Führungskräften heran - theoretisch. Doch in der Praxis heißt es manchmal Ausbeutung statt Ausbildung, Langeweile statt Leistung. Fünf Trainees erzählen von guten wie schlechten Erfahrungen. Und verraten, was sie ihren Nachfolgern raten.
Von Saskia Aleythe, Mirjam Schmitt und Verena Töpper
Nicht jeder Trainee ist mit seiner Stelle glücklich

Nicht jeder Trainee ist mit seiner Stelle glücklich

Foto: Corbis

Im Duden findet sich unter dem Stichwort Trainee folgende Definition: "Jemand (besonders Hochschulabsolvent), der innerhalb eines Unternehmens eine praktische Ausbildung in allen Abteilungen erhält und dadurch für seine spätere Tätigkeit vorbereitet wird."

Im Idealfall sieht das so aus: Der Trainee weiß schon am ersten Tag, wann er wie lange in welcher Abteilung arbeiten wird - und die Kollegen wissen es auch. Er bekommt einen persönlichen Mentor zur Seite gestellt, der ihm Fragen beantwortet und Karrieretipps gibt. Der Trainee packt bei Projekten mit an, bekommt qualifizierten Unterricht, regelmäßiges Feedback und am Ende einen unbefristeten Arbeitsvertrag. So weit die Theorie.

In der Praxis sieht das Trainee-Leben häufig anders aus: keine Ausbildung, keine Perspektive, kein richtiges Gehalt. Vielfalt und Feedback? Fehlanzeige.

Fünf Trainees - in Unternehmen von der Werbeagentur bis zum Armaturenhersteller - berichten hier, wie sie zu ihrem Job gekommen sind, welche Erfahrungen sie gemacht haben und was sie ihren Nachfolgern raten würden.

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.