Sonderzahlung Tarifbeschäftigte bekommen im Schnitt 2632 Euro Weihnachtsgeld

Neun von zehn Tarifbeschäftigten erhalten den Weihnachtsbonus - doch je nach Branche unterscheidet sich die Höhe der Zahlung stark. Gewinner sind Arbeitnehmer in der Ölbranche.

Gewinner beim Weihnachtsgeld: Mitarbeiter der Ölbranche
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Gewinner beim Weihnachtsgeld: Mitarbeiter der Ölbranche


Tarifbeschäftigte erhalten in diesem Jahr durchschnittlich 2632 Euro Weihnachtsgeld, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Damit liegt die Sonderzahlung um 1,9 Prozent höher als noch 2018.

In Westdeutschland liegt das Weihnachtsgeld mit im Schnitt 2644 Euro um 3,8 Prozent höher als in Ostdeutschland mit 2547 Euro.

Insgesamt erhalten rund 87 Prozent, also fast neun von zehn Beschäftigten, den Bonus - wie schon im vergangenen Jahr. Im Branchenvergleich führen Tarifbeschäftigte im Bereich "Gewinnung von Erdöl und Erdgas" mit im Schnitt 5780 Euro Weihnachtsgeld im Jahr 2019 die Rangliste an. Ebenfalls deutlich über dem Durchschnitt liegt den Statistikern zufolge das tarifliche Weihnachtsgeld bei den Rundfunkveranstaltern mit 5274 Euro sowie im Bereich "Energieversorgung" mit 4923 Euro.

Das niedrigste Weihnachtsgeld bekommen die Tarifbeschäftigten im Bereich "Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften" mit durchschnittlich 318 Euro, gefolgt von den Bereichen "Landwirtschaft, Jagd und damit verbundene Tätigkeiten" mit 492 Euro sowie "Wach- und Sicherheitsdienste sowie Detekteien" mit 510 Euro.

lmd/dpa/AFP



insgesamt 30 Beiträge
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tobias78 04.11.2019
1. Deswegen ...
... Augen auf bei der Berufs- und Arbeitgeberwahl.
hegoat 04.11.2019
2.
Und da heißt es noch, den Deutschen ginge es schlecht. 5800 ? mal eben so obendrauf ist mehr, als ich im Monat verdiene und wahrscheinlich ja verdienen werde. Und auch schön, dass sich der Rundfunk von unseren GEZ-Gebühren einen ordentlichen Schluck aus der Pulle gönnt.
Lagrange 04.11.2019
3. ???
Ist doch vollkommen egal wer wieviel Weihnachtsgeld bekommt. Das ist ein normaler Gehaltsbestandteil - nur weil jemand kein Weihnachtsgeld bekommt, ist er dadurch noch nicht schlechter gestellt. Sinn macht also nur der Vergleich des Jahresgehaltes inkl. aller Sonderzahlungen. Durch solle Artikel starten wir wieder unnötig eine Neiddebatte
alice-b 04.11.2019
4.
Von dem hohen Weihnachts- Urlaubsgeld bleibt Netto nicht viel übrig, gleich welche Steuerklasse.
Henson 04.11.2019
5. Weihnachtsgeld
Ihr habt´s gut. Ich habe irgendwie noch nie in einem Unternehmen gearbeitet, bei dem es Weihnachtsgeld gab. Ich habe auch von so Dingern, wie 13. Monatsgehalt gehört oder Urlaubsgeld.... kenne ich auch nicht. Aber immerhin haben wir 25 Tage Urlaub und nicht 24 wie gesetzlich vorgeschrieben. Dafür dann aber auch 48 Wochenstunden.
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