Tipps für ein besseres Zeitmanagement So hilft eine To-do-Liste wirklich

Termine, Ideen, Pläne: Wie behält man den Überblick? Eine To-do-Liste hilft. Aber es kommt auf den richtigen Ansatz an - sonst macht sie nur Druck. Teil vier unseres Trainings für ein besseres Zeitmanagement.

Jochen Schievink/SPIEGEL WISSEN

Wenn man über Zeitmanagement redet, denkt fast jeder als erstes an eine To-do-Liste. Das Problem dabei: Vielen Menschen verschafft eine solche Liste keinen Überblick, sondern nur Druck. Nicht erledigte Aufgaben werden von der heutigen Liste auf die morgige übertragen. Und dann auf übermorgen. Und überübermorgen. Und so weiter. Das kostet eine Menge wertvoller Lebenszeit und erzeugt Frust.

Übung vier

Entkoppeln Sie die Aufgabenliste vom Kalender. Suchen Sie ihr ein neues Zuhause. Das kann ein Buch sei, aber auch lose Blätter, Post-its oder eine neue Datei.

Sammeln Sie dort nun alle offenen Aufgaben. Das ist besonders hilfreich für kreative und chaotische Menschen, die tausend Ideen haben oder deren Arbeitsumfeld sich sehr schnell ändert.

Ihre To-do-Liste umfasst jetzt mehrere Seiten und liest sich eher wie ein Brainstorming? Macht nichts!

Picken Sie eine Aufgabe heraus. Erledigen Sie sie.

Besonders wichtige oder termingebundene Aktivitäten tragen Sie in Ihren Kalender ein. Alles andere bleibt einfach in der Sammlung, eine Woche lang oder auch zwei Monate - egal.

Die Sammlung ist von Anfang an als Begleitung für Sie angelegt. Also machen Sie sich keinen Stress: Hier steht eine Menge drin, was Sie tun könnten - aber nicht müssen. Oder was Sie wirklich dann tun, wenn Sie die Zeit dazu haben. (Wir arbeiten ja noch ein paar Wochen dran.)

Soweit für heute.



© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.