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Thüringen 900 Jahre Jüdisches Leben in Thüringen

Jüdisches Leben hat in Thüringen Tradition. Seit 900 Jahren gibt es hier jüdische Gemeinden. In Weimar und Erfurt begegnen wir Menschen, die uns ein Stück jüdischer Kultur und jiddischer Sprache näherbringen.
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DER SPIEGEL

Die Alte Synagoge in Erfurt ist eine der ältesten erhaltenen Synagogen Europas und Anwärter auf den Titel UNESCO-Weltkulturerbe. Sie ist Zeugin von früher Blüte jüdischer Kultur, aber auch vom jähen Ende der Gemeinde und der Ermordung hunderter Menschen bei den Pestpogromen von 1349. Fast durch Zufall blieb die Synagoge über die Jahrhunderte erhalten und ist heute Ausstellungs- und Erinnerungsort gleichzeitig. Hier ist auch der berühmte Erfurter Schatz zu sehen, den eine reiche jüdische Familie durch Vergraben vor dem Pogrom zu retten versuchte.

In der Neuen Synagoge begegnen wir Alexander Nachama, dem jungen Rabbiner der jüdischen Gemeinde Erfurt und lassen uns über das moderne jüdische Leben in Thüringen erzählen.

Und schließlich führt unsere Reise nach Weimar, wo das international bekannte Festival Yiddish Summer jährlich jüdische Kultur und Jiddisch feiert. Diese Sprache wurde einst von rund 13 Millionen Menschen weltweit gesprochen und wurde durch die Shoa und Ermordung der Juden Europas fast ausgelöscht. Heute wird sie wieder gepflegt und unter anderem beim Yiddish Summer in Weimar gefeiert.

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