Erfolgreichste Netflix-Serie »Squid Game« gibt es jetzt in echt

Auf Netflix verfolgten bereits 111 Millionen Accounts die blutrünstige Serie »Squid Game«. Nun fand eine Adaption der Spiele in Abu Dhabi statt – verletzt wurde niemand.
Szene aus »Squid Game«: In der Serie spielen Menschen um Millionen

Szene aus »Squid Game«: In der Serie spielen Menschen um Millionen

Foto: Youngkyu Park / Netflix

Bis jetzt verfolgten 111 Millionen Accounts die blutige Kapitalismus-Satire, die Serie ist die erfolgreichste Netflix-Produktion – kein Wunder, dass »Squid Game« mehr und mehr in die Realität diffundiert: Mit einem »KCC Squid Game Event« stellte das koreanische Kulturzentrum in Abu Dhabi die Serie jetzt nach.

In der Serie spielen Menschen um Millionen, wer verliert, stirbt jedoch. Laut Kulturzentrum habe es vier Spiele der Show in die Wirklichkeit übersetzt, um dem weltweiten Erfolg der Produktion gerecht zu werden. Auf das namensgebende Tintenfischspiel wurde etwa verzichtet. Und natürlich auch darauf, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit echten Waffen zu bedrohen oder sie Hunderte Meter über dem Boden über gläserne Brücken zu schicken. Denn anders als im Original sollte es in dieser Version natürlich nicht ums Überleben gehen, auch ein horrendes Preisgeld gab es nicht zu gewinnen.

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Etwa 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer traten in den Kostümen der Show – weiße T-Shirts mit grünen Ärmeln – gegeneinander an und spielten Spiele wie »Rotes Licht, grünes Licht«. Dabei müssen die Spielenden in einer bestimmten Zeit ein Feld überqueren. Wer das nicht schaffte, wurde disqualifiziert. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sahen stilecht aus: Sie trugen die ikonischen roten Anzüge der Serie mit den schwarzen Masken.

Das Kulturzentrum hatte zuvor dazu aufgerufen, sich für die Real-Life-Version der Spiele zu bewerben. Nach eigener Aussage wollte man Menschen in den Vereinigten Arabischen Emiraten anregen, mehr über die koreanische Kultur zu erfahren.

Dass die Spielserie, die in Deutschland ab 16 Jahren zu sehen ist, auch anderen Einfluss auf die Realität hat, zeigen andere Medienberichte: Wie der »Stern«  schreibt, sollen Kinder in Belgien ein Spiel der Serie auf dem Schulhof nachgestellt haben, die Verlierer des Spiels sollen verprügelt worden sein. Auch einige britische Schulen sollen davor gewarnt haben, dass Kinder die Serie schauen.

evh
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