Podcast Cover
__proto_kicker__
__proto_headline__

SPIEGEL Live - Bestseller Buchwoche Was Alice Schwarzer an Heidi und Marilyn Monroe begeistert

Alice Schwarzer schreibt in ihrem Buch "Lebenswerk" über ihre Idole. Hören Sie, warum Heidi sie als Kind geprägt hat und wie die Feministin mit Beschimpfungen wie "männerhassende Emanze" umgeht.

Deutschlands bekannteste Feministin ist in der letzten Podcast-Folge zur Bestseller-Buchwoche zu Gast. Parallel zur Frankfurter Buchmesse haben wir uns fünf Tage lang besonderen Autoren dieses außergewöhnlichen Literaturherbstes gewidmet. Weil die Buchmesse weitgehend digital stattfindet, hat die SPIEGEL-Kultur-Redaktion für Sie spannende Schriftsteller ins Podcast-Studio eingeladen.

Alice Schwarzer hat mit 77 Jahren den zweiten Teil ihrer Autobiografie veröffentlicht. Darin schildert sie, wie stark ihre ganz persönlichen Vorbilder sie beeinflusst haben. Ihre erste Leitfigur war Heidi, die sie als Kind in den Bann zog, weil sie anders war als andere Mädchen.

"Das Heidi ist ja nicht die Heidi. 'Das Heidi' ist geschlechtsneutral. Es nimmt sich viele Freiheiten, die sich sonst Jungen nehmen. Es geht in die Berge und ist auch schlauer als der liebe Peter, der wird auch ein bisschen vom Heidi drangsaliert", so Schwarzer im Interview mit SPIEGEL-Redakteurin Eva Thöne.

In der Teenagerzeit kamen dann James Dean und Marilyn Monroe als Idole dazu. Doch erst als Alice Schwarzer nach Paris ging, hatte sie auch Gelegenheit eines ihrer Vorbilder zu treffen. Sie arbeitete damals als junge Korrespondentin in Frankreich und hatte einen Interviewtermin mit Jean-Paul Sartre vereinbart. Er lud sie zu sich in die Wohnung ein und dort begegnete sie zum ersten Mal Simone de Beauvoir, deren Bücher sie verschlungen hatte.

Die Schriftstellerin reagierte zuerst unterkühlt auf die Anwesenheit der jungen, blonden Deutschen im Minikleid. Die offene Beziehung des Philosophenpaars schien für Schwarzer ihre Grenzen zu haben. Warum Simone de Beauvoir später dennoch noch ihre Freundin wurde, erzählt sie im Podcast. SPIEGEL-Redakteurin Eva Thöne will außerdem von ihr wissen, was sie vom heutigen Feminismus hält und warum sie mit Verachtung auf junge Influencerinnen herabschaut. 

Neugierig geworden? Dann klicken Sie oben am Artikelanfang einfach auf den Playpfeil und hören die neue Folge unseres Podcasts SPIEGEL Live.

Alle Folgen vom "SPIEGEL Live"-Podcast

Hören Sie hier weitere Folgen von "SPIEGEL Live", dem Gesprächs-Podcast vom SPIEGEL

Podcast "SPIEGEL Live" abonnieren

Sie können »SPIEGEL Live« in allen Podcast-Apps kostenlos hören und abonnieren. Klicken Sie dafür einfach auf den Link zu ihrer Lieblings-App:

Und abonnieren Sie dann den Podcast, um keine Folge zu verpassen. Wenn Sie lieber eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie dort einfach nach "SPIEGEL Live". Den Link zum RSS-Feed finden Sie hier .

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.

Abonnieren bei

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt erneut.