Hauptrolle im Kinofilm »El Muerto« Karrieresprung für Bad Bunny

Er nennt sich Bad Bunny, heißt eigentlich Benito Antonio Martínez Ocasio, ist 28 Jahre alt und der derzeit der meistgestreamte Sänger bei Spotify. Jetzt setzt er zur großen Kinokarriere an.
Popstar Bad Bunny bei einem Auftritt 2022 in Los Angeles

Popstar Bad Bunny bei einem Auftritt 2022 in Los Angeles

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Timothy Norris / Getty Images

Der Musiker und Latin-Trap-Star Bad Bunny aus Puerto Rico soll der erste lateinamerikanische Marvel-Held mit einem eigenen Kinofilm werden. Der 28-Jährige werde die Hauptrolle des Wrestlers El Muerto in einem gleichnamigen Film übernehmen, das berichteten mehrere US-Branchenmedien.

Sony kündigte die Zusammenarbeit mit einem Überraschungsauftritt von Bad Bunny bei der Kinomesse CinemaCon in Las Vegas an. »Es ist erstaunlich, es ist unglaublich. Ich liebe Wrestling. Ich bin damit aufgewachsen, es zu schauen, und jetzt bin ich selbst ein Wrestler«, sagte der Musiker laut »Entertainment Weekly« bei der Veranstaltung. 

El Muerto, auf Deutsch: der Tote, ist eine Figur aus dem Marvel-Universum. Er ist besonders stark und ausdauernd. Seine Kräfte erhält El Muerto von einer besonderen Maske, die in seiner Familie von Generation zu Generation weitergegeben wird. Der Film soll laut Ankündigung im Januar 2024 in die US-Kinos kommen.

Bad Bunny, der bürgerlich Benito Antonio Martínez Ocasio heißt, ist einer der erfolgreichsten Musiker in den Genres Reggaeton und Latin-Trap. Im Jahr 2020 fand er sich sogar auf der jährlichen Liste des »Time Magazine« mit den 100 einflussreichsten Menschen der Welt wieder. Sowohl 2020 als auch 2021 belegte er als erster nicht englischsprachiger Musiker überhaupt in den Spotify-Jahrescharts zudem den ersten Platz der meistgestreamten Künstler.

Als Schauspieler war der 28-Jährige in der Netflix-Dramaserie »Narcos: Mexico« zu sehen. Außerdem spielt er an der Seite von Brad Pitt in dem Actionfilm »Bullet Train«. Der Film soll im Sommer in die Kinos kommen.

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Im vergangenen Jahr stieg der Musiker zudem erstmals bei Wrestling-Wettkämpfen in den Ring.

dpa/nga
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