Banksy im Homeoffice "Meine Frau hasst es, wenn ich von zu Hause aus arbeite"

Mit seinen Graffiti wurde Banksy weltberühmt. Während der Coronakrise hat der Street-Art-Künstler für seine Werke offenbar ein stilles Örtchen in seinen eigenen vier Wänden gefunden.

Der britische Künstler Banksy ist für seine Street-Art auf der ganzen Welt bekannt. Zuletzt musste er etwas häuslich werden: Um die Rechte an seinem Namen zu schützen, sah er sich gezwungen, einen Shop in London einzurichten. In der Coronakrise hilft ihm auch der offenbar nur wenig.

Auch Banksy ist folglich während der Pandemie aufs Arbeiten im Homeoffice umgestiegen und hat nun ein Badezimmer zu seinem neuen Kunstprojekt erkoren. Auf Instagram postete der Künstler, der im Verborgenen lebt und sich nicht der Öffentlichkeit zeigt, ein Bild, das mehrere Ratten auf einer Wand zeigt.

Ratten machen Radau

Die herumstehenden Gegenstände sind so arrangiert, dass es so aussieht, als hätten die Ratten diese Unordnung verursacht. Eine Ratte scheint eine Cremetube auszudrücken, eine andere auf einer Toilettenpapierrolle zu rennen, eine weitere ist abgebildet, wie sie vom Klodeckel auf die Brille uriniert. Unter das Werk schrieb Banksy: "Meine Frau hasst es, wenn ich von zu Hause aus arbeite."

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Der anonyme Künstler wurde mit Graffiti mit gesellschaftskritischen und kontroversen Motiven weltberühmt. Beispielsweise soll er das Graffito eines Mädchens mit einer Rettungsweste und einer Seenotfackel in Venedig produziert haben.

Banksys Identität ist ein Rätsel: Bekannt ist, dass er aus Bristol stammt und Ende der Neunzigerjahre nach London kam. Seine Werke bringen bei Auktionen sechsstellige Summen ein.

apr/dpa
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