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Bertelsmanns neuer Satellit

aus DER SPIEGEL 14/1979

Der Mediengigant Bertelsmann wächst weiter. Nach Knaus (Hamburg) und Steinhausen (München) -- beide von Bertelsmann gestützt -- hat sich der Konzern nun einen weiteren Satelliten zugelegt, einen »Gruenwald-Verlag« in München. Bertelsmann ist mit 51 Prozent an Gruenwald beteiligt, 49 Prozent hält der Medien-Manager Josef von Ferenczy, in dessen Autoren-Pool Gruenwald in Zukunft angeln will. Gert Frederking, Geschäftsführer des ebenfalls zu Bertelsmann gehörenden Goldmann-Verlags, wird auch Gruenwald leiten. Vorerst, sagt er, habe er »noch keinen Autor und kein Buch aquiriert«. Er will aber keinen der 104 Ferenczy-Autoren (darunter Kishon und Konsalik) »mit der Brechstange herausbrechen«. Das erste gemischte Belletristik- und Sachbuchprogramm des Verlags soll bis zur Buchmesse stehen.

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