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MUSEEN Beständig mit Gefühl

aus DER SPIEGEL 43/1997

Zum Sammler, sagt der Basler Kunsthändler Ernst Beyeler, 76, sei er nur zögerlich geworden. Hier und da behielt er eindrucksvolle Kunst-Stücke zurück, lebte mit ihnen, gewöhnte sich an sie. Selbst große Tableaus wie ein Seerosen-Triptychon von Monet, die er zu Hause gar nicht aufhängen konnte, wollte er um sich haben: »Das gab ein gutes Gefühl. Ein viel besseres als Geld auf der Bank.« Nun haben Beyeler und seine Frau Hildy für ihre fast 200 exemplarischen Werke der klassischen Moderne in ihrem Wohnort Riehen, nahe der Grenze zu Deutschland, ein eigenes Museum errichten lassen: die »Fondation Beyeler«, entworfen vom italienischen Architekten Renzo Piano, dem Mit-Erbauer des Pariser Kunsttempels Centre Pompidou. Die Sammlung konzentriert sich, Beyelers »doch eher konservativem Gemüt« entsprechend, ganz auf das, »was Bestand hat": von den Spätimpressionisten über Picasso, Giacometti, Kandinsky und Klee bis zu Francis Bacon. Ein Drittel des verfügbaren Ausstellungsraums steht für Sonderschauen zur Verfügung - bis Mitte Februar 1998 für Werke von Jasper Johns und für eine Retrospektive Renzo Pianos.

bürgi
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