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Bilder aus dem Tschad

aus DER SPIEGEL 15/1980

Die zentralafrikanische Republik Tschad ist seit bald 15 Jahren Schauplatz eines bitteren Bürgerkriegs, von dem die Welt kaum Notiz nimmt: Rebellentruppen aus dem unwirtlichen Norden bekämpfen die Zentralregierung im subtropischen Süden als frankreichhörig und neokolonialistisch. Zu den wenigen Europäern, die Zugang zu den Schlupfwinkeln der »Befreiungfront« in den Sahara-Gebirgen gefunden haben, gehören die Photographin Marie-Laure de Decker und die Journalistin Ornella Tondini, beide aus Frankreich. Ihr eindrucksvoller Bild- und Textband »Für den Tschad« (152 Seiten, 19 Mark) ist nun im »Verlag Köln 78« auch auf deutsch erschienen: ein engagiertes Buch für die stolzen Nomaden, die ihren Begriff von Unabhängigkeit gegen einen europäisch geprägten Zentralstaat durchsetzen wollen.

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