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Channing Tatum Offenherzig

aus DER SPIEGEL 8/2022
Foto:

Evan Agostini / Invision / AP / picture alliance

Es war zuletzt ein wenig still geworden um den Schauspieler Channing Tatum, 41. Damit ist jetzt Schluss, in diesem Jahr hat er einiges zu bieten: Er gibt mit dem Film »Dog« sein Debüt als Regisseur und ist in der Actionkomödie »The Lost City« an der Seite von Sandra Bullock und Brad Pitt zu sehen. Unter der Regie seiner Freundin Zoë Kravitz steht er zudem für deren Film »Pussy Island« vor der Kamera, und als Mike Lane wird er in »Magic Mike's Last Dance« die Hüllen fallen lassen. Dieser dritte Teil der Geschichte um männliche Stripper, die auf Tatums biografischen Erfahrungen als junger Mann in diesem Milieu basiert, soll definitiv der letzte sein. Der erste, »Magic Mike«, unter der Regie von Steven Soderbergh kam im Jahr 2012 in die Kinos, inzwischen gibt es eine gleichnamige Show in Las Vegas und den TV-Wettbewerb »Finding Magic Mike«, die Stripperstory macht Tatum zu einem reichen Mann. In einem Interview mit dem Magazin »VMan« gab Tatum nun auch Einblicke in sein Seelen­leben und sprach über seine Ängste als alleinerziehender Vater. Nach der Trennung von Ehefrau Jenna Dewan 2018 habe er sich viele Gedanken um die Beziehung zu seiner heute achtjährigen Tochter Everly gemacht. Er wisse, dass er gern spiele und Fantasiewelten erschaffen könne, aber sei unsicher gewesen, ob er als Vater allein mit seinem Kind auf einer Ebene interagieren könne. Vor allem habe er sich gefragt, ob er all die Dinge tun könne, die sonst oft eine Mutter tut – auch weil eine Frau qua Geschlecht eine andere Beziehung zu einem Mädchen habe. Inzwischen ist Tatum in seiner Vaterrolle angekommen: »Ich musste mich einfach in ihre Welt be­geben und alles tun, was sie tun wollte.«

ks
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