Menschenrechte in China Twitter-Aktion unterstützt inhaftierte Bloggerin Zhang Zhan

Kritische Berichte über Chinas Covid-19-Politik brachten die Journalistin Zhang Zhan in Haft. Sie protestiert dagegen mit einem Hungerstreik. Nun soll die deutsche Regierung eingreifen, fordert eine Kampagne.
Unterstützungsplakate für inhaftierte Journalistin: Auf Twitter trendet der Hashtag #ZhangZhan

Unterstützungsplakate für inhaftierte Journalistin: Auf Twitter trendet der Hashtag #ZhangZhan

Foto: Kin Cheung / AP

Auf Twitter fordern mehrere Organisationen (darunter PEN, Reporter ohne Grenzen und Amnesty International) unter dem Hashtag #ZhangZhan die Freilassung der inhaftierten chinesischen Bloggerin. Zhang Zhan hatte zu Beginn der Coronapandemie als Bloggerin aus Wuhan berichtet. Sie wurde für ihre Berichterstattung über den falschen Umgang der chinesischen Regierung mit der Seuche inhaftiert und gefoltert.

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In der Folge wurde Zhang Zhan zu vier Jahren Haft verurteilt. Daraufhin trat sie in den Hungerstreik und wurde wegen Unterernährung ins Krankenhaus eingeliefert. Ende Oktober hielten ihre Mutter und ihr Bruder sie dem Tode nahe und forderten ihre sofortige Freilassung. Laut Medienberichten schwebt sie in akuter Lebensgefahr.

Auch deshalb fordern die Initiatoren auf Twitter in ihrer Solidaritätsaktion die künftige Regierung auf, sich für Zhang Zhans Entlassung einzusetzen. Auf Twitter hat die Aktion bereits viele prominente Unterstützerinnen, darunter Dunja Hayali, Claus Kleber, Carolin Emcke, Margarete Stokowski und Bov Bjerg.

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nga
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